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ADFC protestiert vor Diesel-Gipfel

Datum: 02. August 2017  //  Kategorie: Verkehr und Recht

ADFC-Protest vor Diesel-Gipfel

Am Vormittag klingelte der ADFC vor Bundesverkehrs- und Bundesinnenministerium die Teilnehmer des Diesel-Gipfels symbolisch wach. Mit Spruchplakaten wie „Der Weg in die Zukunft ist ein Radweg!“ oder „#radlandjetzt statt #dieselgate!“ brachte der ADFC zum Ausdruck, was Radfahrende in ganz Deutschland Tag für Tag frustriert: Schlechte Fahrradinfrastruktur und ein fahrradunfreundliches Verkehrsklima.

Nach Gipfel-Ende wurde bekannt, dass der Bund die Mittel für den Radverkehr erhöhen will. „Auch wenn Anlass und Ergebnisse dieses Gipfels insgesamt immer noch schaudern lassen, in den Papieren zum Diesel-Gipfel steht sehr richtig, dass der Radverkehr einen ‚signifikanten Beitrag für emissionsfreie städtische Mobilität‘ leistet. Deshalb war es das Gebot der Krisenstunde, jetzt die Mittel für den Radverkehr zu erhöhen“, sagt ADFC-Bundesvorstand Ludger Koopmann.

Im Rahmen der bundesweiten Unterstützer-Kampagne „Fahrradland Deutschland. Jetzt!“ wirbt der ADFC im Vorfeld der Bundestagswahl für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik und fordert 800 Millionen Euro für den Radverkehr bereitzustellen. Zudem fordert der Verband Vorrang für Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV vor dem Autoverkehr, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts, deutliche Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit sowie verbindliche Qualitätsstandards für Radwege.

Alle Forderungen auf www.radlandjetzt.de.


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