800 Mio. Euro pro Jahr für Radverkehr!

Seit Inkrafttreten des ersten Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) 2002 stagnieren die Bundesmittel für den Radverkehr. Während der Straßenbau-Etat in Milliardenhöhe aufgestockt wurde, sanken die Mittel für den Ausbau und Erhalt von Radwegen an Bundesfernstraßen zwischen 2012 und 2016 sogar.

Erst 2016 wurde mit knapp 100 Millionen Euro wieder der Stand von 2002 erreicht. Um den im NRVP angestrebten Radverkehrsanteil von 15 Prozent und mehr zu erreichen, muss der Etat auf mindestens 800 Millionen Euro pro Jahr erhöht werden:

  • 250 Millionen Euro für Neu- und Ausbau von Radwegen an Bundesfernstraßen.
  • 250 Millionen Euro für den Bau von Radschnellwegen.
  • 200 Millionen Euro für das Sanieren und Modernisieren von Radwegen in Baulast des Bundes.
  • 50 Millionen Euro für investive Modellprojekte.
  • 40 Millionen Euro für Abstellanlagen und Serviceeinrichtungen an Bahnhöfen, um die Kombination Fahrrad und Bahn auch für Fernreisende attraktiver zu machen.
  • 10 Millionen Euro für nicht-investive Projekte wie Öffentlichkeitsarbeit oder Studien.
Wie lauten die weiteren Forderungen? Das können Sie auf www.radlandjetzt.de nachlesen.