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Dienstradleasing weiter attraktiv

Datum: 23. November 2017  //  Kategorie: Verkehr und Recht

Trend Dienstradleasing (c) JobRad.jpg

Dienstradleasing boomt: Immer mehr Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern Leasingräder auf Basis der sogenannten Gehaltsumwandlung zur Verfügung. Das Modell bringt Arbeitgebern und Arbeitnehmern Vorteile. Eine Entscheidung der Finanzbehörden hätte das Dienstradleasing für Arbeitnehmer fast unattraktiv gemacht.

Da die monatlichen Leasingraten direkt vom Bruttolohn abgezogen werden, sparen Arbeitnehmer beim Dienstradleasing einen Teil der Lohnsteuer und beide Sozialabgaben. Nach drei Jahren Laufzeit können Arbeitnehmer das geleaste Rad für einen Restkaufpreis übernehmen. Das lohnt sich vor allem bei hochwertigen Rädern, entsprechend oft werden Pedelecs geleast.

Im Mai 2017 haben die Finanzbehörden aber festgelegt, dass ein Dienstrad am Ende der Leasinglaufzeit noch 40 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises wert ist, nicht wie bisher von den Leasingfirmen kalkuliert zehn Prozent. Damit wird das Fahrradleasing für den Arbeitnehmer unattraktiver. Wenn er das Dienstrad zu einem geringeren Preis übernimmt, entsteht ein geldwerter Vorteil, der mit einem Steuersatz von 30 Prozent versteuert werden muss.

Einige Leasingrad-Anbieter haben bereits reagiert und übernehmen die Steuer auf diesen geldwerten Vorteil pauschal nach §37b des Einkommensteuergesetzes, der seit Ende September bundesweit für das Dienstradleasing angewendet werden kann. Damit das Modell auch für Leasingrad-Anbieter attraktiv bleibt, haben einige den Restwert der Diensträder in ihrer Kalkulation in Richtung 20 Prozent angehoben.

MEHR INFOS zu Diensträdern auf www.adfc.de/verkehr--recht/recht/fahrrad-als-dienstfahrzeug/dienstfahrraeder.

Foto: JobRad


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