Hier bitte die letzten 8 Stellen Ihrer Mitgliedsnummer eingeben.

Newsbereich wählen:  

Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ startet am 1. Mai

Datum: 27. April 2018  //  Kategorie: Kampagnen

MdRzA Kickoff 2018

Wie lockt man eingefleischte Autofahrer morgens auf das Rad? Der ADFC und die AOK schaffen das seit 2001 millionenfach mit ihrer gemeinsamen Sommer-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA).

„Mit dem Rad zur Arbeit“ beginnt am 1. Mai und endet am 31. August 2018. Wer sich anmeldet und an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fährt – es zählen auch Teilstrecken –, kann neben Fitness und dem gutem Gefühl auch tolle Preise gewinnen: Reisen, Fahrradzubehör und vieles mehr. Viele Arbeitgeber und Behörden machen mit, so dass Kollegenteams gebildet werden können. Hintergrundinfos, ein Erklärvideo und die Anmeldemöglichkeit gibt es auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de. Wer in den sozialen Medien mit dem Hashtag #mdrza Fotos vom morgendlichen Arbeitsweg oder spannende Geschichten postet, erhöht die Gewinnchancen und den Spaß.

Auftakt in München
Bei der bundesweiten Auftaktveranstaltung am 21. April 2018 im Münchener Olympia-Park im Rahmen des Fahrrad-Festivals "SattelFest" kehrte MdRzA zurück an die Wurzeln. 2001 fand in Bayern die erste Aktion mit damals 828 Teilnehmern statt. Seit 2006 gibt es die Radelaktion mit stetig wachsendem Erfolg bundesweit. So verzeichnete man im letzten Jahr mit rund 200.000 Aktiven sogar eine neue Rekordbeteiligung. Insgesamt haben sich bisher bereits knapp zwei Millionen Radfahrende beteiligt.

Dabei zeigten Vertreter von AOK, ADFC, dem Bayerischen Staatsministerium, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) auf der Hauptbühne symbolisch, was die Teilnahme an der Aktion bewirken kann: 18 Millionen geradelte Kilometer, rund 3.500 Tonnen eingespartes CO2 und 418 Millionen "vernichtete" Kilokalorien lautet allein die Bilanz der Menschen, die in Bayern 2017 mitgemacht haben.

Deutlich mehr Potenzial vorhanden
Petra Husemann-Roew, ADFC-Landesgeschäftsführerin in Bayern, sagte, MdRzA sei das beste Beispiel dafür, dass es häufig nur eine kleine Anregung brauche, um sein Verhalten zu ändern: "Im Ergebnis ist das ein Gewinn für alle, denn tägliches Radeln stärkt die persönliche Gesundheit, schont den Geldbeutel und entlastet gleichzeitig unseren Lebensraum von zu viel motorisiertem Verkehr."

Die Analysen der AOKs zeigen, dass etwa zwei Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch nach dem Aktionszeitraum weiter mit dem Rad zur Arbeit fahren. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Hubertus Räde, sieht aber noch mehr Potenzial: "Wenn man bedenkt, dass von allen Fahrradbesitzern nur 32 Prozent dieses auf dem Weg zur Arbeit nutzen, gibt es noch viele Menschen, die wir mit unserer Aktion aufs Rad holen können. Sie alle können erleben, wie gut es der Gesundheit tut, sich täglich zu bewegen."

Das Gruppenfoto zeigt (von links): ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork, Steve Plesker (Geschäftsführer Markt AOK-Bundesverband), Dr. Verena Di Pasquale (stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern), Ruth Nowak (Amtschefin Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege), Petra Husemann-Roew (Geschäftsführerin ADFC Bayern), Ivor Parvanov (vbw Sozial- und Gesellschaftspolitik) und Hubertus Räde, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern.
Foto: AOK


© 2018 - Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)