Fachkonferenz "Großveranstaltungen fahrradfreundlich organisieren"
Tausendfach per Rad
Großveranstaltungen mit Tausenden von Besuchern verursachen Umweltbelastungen. Es gibt inzwischen vielfältige Maßnahmen, um diese negativen Auswirkungen zu vermeiden oder zu minimieren. Bei der umweltfreundlichen Gestaltung des Verkehrs wird dabei meistens auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gesetzt. Die Potenziale des Fahrrades bleiben dagegen bisher meistens unberücksichtigt.
Auf der Fachkonferenz „Tausendfach per Rad – Großveranstaltungen fahrradfreundlich organisieren" wurden am 2. November 2009 erstmals gezielt Erfahrungen ausgewertet, welche Potenziale das Fahrrad bei Großveranstaltungen für die An- und Abreise und für die Mobilität vor Ort bietet.
Grundlage waren die Erfahrungen des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentags vom 20. – 24. Mai 2009 in Bremen, bei dem im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geförderten Projekt „Fahrradfreundlicher Evangelischer Kirchentag Bremen 2009“ zahlreiche Angebote gemacht wurden, um viele der über 100.000 Kirchentagsgäste aufs Fahrrad zu bringen.
Das Projekt „Fahrradfreundlicher Evangelischer Kirchentag Bremen 2009“ wurde als fahrradfreundlichste Entscheidung des Jahres 2009 mit dem Best for Bike-Preis ausgezeichnet.
Auf der Fachkonferenz wurden die Erfahrungen von den Machern des Kirchentags dargestellt, Erkenntnisse von anderen Großveranstaltungen wie der Fußball-WM und -EM ausgewertet und Ansätze der Übertragbarkeit geprüft.
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| Der Fahrradfreundliche Kirchentag wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. | ![]() |
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