Radwelt-Touren-Tipps
Flüsse und Seen: Urdonautal-Radweg
Mit gigantischer Kraft formte Wasser in Urzeiten die einzigartigen geologischen Besonderheiten des Naturparks Altmühltal - allen voran sind es die steilen Felsen, die verblüffen. Zu den Schauplätzen der Natur führt der 33 Kilometer lange Urdonautal-Radweg. Start ist am Bahnhof in Dollnstein im Altmühltal. Von hier aus geht es nach einem Blick auf die Infotafel in das eindrucksvolle, steigungsfreie Urdonautal.
Einst floss die Donau hier, doch der Zulauf der kleineren Flüsse veränderte das Bett der Donau, und es verlagerte sich. So radeln Besucher heute entlang der ehemaligen Flussschleifen durch das Tal, das auch Wellheimer Trockental genannt wird. Nächstes Ziel der Tour ist Konstein mit seinem auffälligen Dohlenfelsen, einem uralten Korallenriff. Früher wurde er auch Drachenfelsen genannt: Auf ihm soll ein Drache gelebt haben, der mit seinem Feueratem die Spitzen der Bergwand verbrannt haben soll, sodass nichts mehr darauf wachsen konnte.
An steilen Kletterfelsen entlang führt die Tour weiter nach Wellheim, wo eine Burgruine aufragt. Hinter den Weinberghöhlen bei Mauern - in der Steinzeit fanden die Menschen hier Zuflucht - taucht Rennertshofen auf. Von hier aus ist es nicht mehr weit zum Ziel der Tour: Neuburg an der Donau mit seinem Kai und der Renaissance-Residenz.






