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Europäische Kommission soll Radverkehr stärker fördern

Datum: 03. Dezember 2009  //  Kategorie: Verkehr und Recht

Radfahren ist die Mobilität der Zukunft.

Der Generalsekretär des Europäischen Radfahrerverbandes (ECF), Bernhard Ensink, hat den designierten EU-Verkehrskommissar Siim Kallas aufgefordert, die Führung bei der Förderung des Radverkehrs in Europa zu übernehmen. Als Vizepräsident der EU-Kommission hatte Kallas im Mai 2009 die „Charta von Brüssel" mitunterzeichnet, die unter anderem eine deutliche Steigerung des Radverkehrsanteils bis zum Jahr 2020 vorsieht. Die Charta fordert auch die Einsetzung eines Beauftragten für Radverkehr in der Europäischen Kommission.

Ensink zeigte sich enttäuscht vom Aktionsplan der Europäischen Kommission zur Zukunft des Verkehrs. Bis 2020 müssten die EU-Finanzmittel deutlich stärker als bisher geplant zur Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel und insbesondere in den Radverkehr investiert werden, so Ensink bei einer Fachtagung in Brüssel. Die Vertreterin der EU-Kommission, Anne Houtmann, verwies in einer Stellungnahme darauf, dass die EU bis 2013 600 Millionen Euro aus dem EU-Strukturfonds für den Radverkehr ausgeben werde. Ein vergleichsweise geringer Betrag, denn allein die dänische Regierung will im gleichen Zeitraum bereits 133 Millionen Euro in den Radverkehr investieren.

Weiterführende Informationen:

Pressemitteilung des ECF (englisch)


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