Bundespräsident Horst Köhler fordert Umdenken in Verkehrspolitik
Datum: 15. Januar 2010 // Kategorie: Verkehr und Recht
Bundespräsident Horst Köhler hat bei einer ADAC-Gala in München zu einem Umdenken in der Verkehrspolitik und der Autonutzung aufgerufen. Köhler sagte: "Mobilität, so wie wir sie heute praktizieren, ist nicht zukunftsfähig." Und weiter: "Unser Planet würde es gar nicht aushalten, wenn die Menschen überall auf der Welt so viel im Auto durch die Gegend fahren würden, wie wir das hier bei uns tun." Der Bundespräsident forderte den Ausbau des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs und eine bessere Verzahnung der verschiedenen Verkehrsträger.
Die Bürger mahnte der Bundespräsident, sich nicht gedankenlos ins Auto zu setzen - um dann im Stau zu stehen. Vor jedem Weg solle man genau überlegen, mit welchem Verkehrsmittel man bei welcher Strecke am besten ans Ziel kommt. "Zum Bäcker um die Ecke sind das sicher die Füße, zur Skatrunde bei den Freunden ein paar Kilometer weiter vielleicht das Fahrrad, zum Konzert in die Oper die U-Bahn, zur Messe nach Frankfurt vermutlich der ICE und zum Ausflug aufs Land gerne auch das Auto," sagte Köhler.
Das komplette Grußwort des Bundespräsidenten ist hier nachzulesen:
http://www.bundespraesident.de/-,11057.661099/.htm
Foto: ADAC


