ADFC-Radverkehrs-News 2009/4 - 29. Juli 2009
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INHALT:
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AKTUELLES AUS DEM RADVERKEHRSBEREICH
(RV 1) Nationaler Radverkehrskongress 2009 - Folienpräsentationen der Vorträge
(RV 2) Niederländische Studie zur Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern auf Tempo-30-Straßen
(RV 3) Anteil der Fahrradnutzung in Deutschland laut Studie von 2002 bis 2008 gestiegen
(RV 4) 70 Millionen Fahrräder in Deutschland
(RV 5) Kommerz auch ohne Auto möglich
AKTUELLES AUS DEM ADFC
(ADFC 1) Empfehlungen für Radwege auf stillgelegten Bahntrassen
(ADFC 2) ADFC-Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl 2009
(ADFC 3) Gemeinderatswahlen 2009 Stuttgart: ADFC prüft KandidatInnen auf Fahrradfreundlichkeit
AKTUELLES AUS DER SRL
2010 erster Verkehrsplanungspreis der SRL zum Thema „Mobil im Quartier“
AKTUELLES AUS DEM ECF UND EUROPA
(ECF 1) Großer Schritt vorwärts beim EU-Einsatz für den Radverkehr
(ECF 2) Niederlande: Fahrrad-Image vor Ansehen des Autos
(ECF 3) Beiträge der VECTOR-Abschlusskonferenz jetzt online
(ECF 4) Schweiz: Dokumentation einer Fachtagung zum Einkaufen zu Fuß und mit dem Fahrrad
(ECF 5) Österreich: Frauen und Männer haben immer noch ungleiche Mobilitätschancen
AKTUELLES AUS DEM FACHAUSSCHUSS ÖFFENTLICHER VERKEHR
HINWEISE AUF PUBLIKATIONEN
ANKÜNDIGUNG VON VERANSTALTUNGEN
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AKTUELLES AUS DEM RADVERKEHRSBEREICH
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(RV 1) Nationaler Radverkehrskongress 2009 - Folienpräsentationen der Vorträge
Unter dem Motto "Stadtverkehr neu denken" fand am 7./8. Mai 2009 in Berlin der erste Nationale Radverkehrskongress mit mehr als 500 Teilnehmenden statt. In acht Fachforen diskutierten Expertinnen und Experten die strategische Neuausrichtung der Radverkehrsförderung und verdeutlichten die vielfältigen Möglichkeiten der Radverkehrsförderung. Die Folienpräsentationen der Vorträge sind jetzt zum Download verfügbar:
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/termine/dokumente/2009-05-07-radverkehrskongress.phtml
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(RV 2) Niederländische Studie zur Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern auf Tempo-30-Straßen
Tempo-30-Straßen sind wesentlich sicherer als Tempo-50-Straßen - das stellt eine neue Studie der niederländischen Verkehrsforschungsgesellschaft SWOV fest. Aus der neuen SWOV-Studie: "Die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern auf Tempo-30-Erschließungsstraßen" geht hervor, dass der zwar die Zahl schwerverletzter Fußgänger und Radfahrer in Tempo-30-Straßen erheblich zugenommen hat, allerdings aufgrund der gestiegenen Anzahl dieser temporeduzierten Straßen. Die Autoren der Studie betonen ferner die Wichtigkeit einer tatsächlichen Einhaltung des Tempolimits sowie einer geeigneten sicheren Gestaltung insbesondere von Knotenpunkten.
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2571
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(RV 3) Anteil der Fahrradnutzung in Deutschland laut Studie von 2002 bis 2008 gestiegen
Für zehn Prozent aller Wege benutzen die Deutschen im vergangenen Jahr das Fahrrad und erradelten so täglich 90 Millionen Kilometer gegenüber neun Prozent (85 Millionen Kilometer täglich) im Jahr 2002. Das geht aus ersten Ergebnissen der vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebenen Studie "Mobilität in Deutschland 2008" hervor. Für diese Studie wurden 2008 insgesamt 45.000 Haushalte zu ihrem alltäglichen Verkehrsverhalten befragt. Ziel der Untersuchung ist es, statistisch repräsentative und aktuelle Daten über die Mobilität im Alltag der Bürgerinnen und Bürger als Basis für Verkehrspolitik und Planung zu erhalten.
Zurückhaltend äußerte sich ADFC-Sprecherin Bettina Cibulski gegenüber der Nachrichtenagentur AP mit Verweis auf den Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) 2002-2012: „Sein Ziel war es eigentlich, den Anteil von neun Prozent zu verdoppeln - da ist ein Anstieg um ein Prozent in sechs Jahren kein wirklicher Erfolg.“ Nach fünf Jahren Anlaufphase passiere im Ministerium inzwischen zwar deutlich mehr, das müsse aber weitergehen und dürfe nicht 2012 zu Ende sein, forderte Cibulski.
Die ausführlichen Ergebnisse der Studie werden am 19. August 2009 in Bonn der Öffentlichkeit vorgestellt.
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2605
http://www.net-tribune.de/nt/node/2516/news/Anteil-der-Fahrradnutzung-laut-Studie-von-2002-bis-2008-gestiegen
http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/01_aktuell/aktuell.php
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(RV 4) 70 Millionen Fahrräder in Deutschland
Rund 70 Millionen Fahrräder standen zu Beginn des Jahres 2008 in den privaten Haushalten Deutschlands. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am 3. Juni 2009 mit. Nach den aktuellen Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 war in knapp 80% der Privathaushalte mindestens ein Fahrrad vorhanden. Zwanzig Jahre zuvor waren es 70%. Im Jahr 1969 stand in nur jedem zweiten Haushalt (53%) ein Fahrrad.
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/zdw/2009/PD09__022__p002.psml
Bereits Ende Mai hatte das Statistische Bundesamt bekannt gegeben, dass im vergangenen Jahr der reale Umsatz des Fahrradeinzelhandels im Vergleich zu 2007 um 5,2 Prozent gestiegen ist - entgegen des allgemeinen Abwärtstrends beim Einzelhandel.
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/05/PD09__204__45212.psml
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(RV 5) Kommerz auch ohne Auto möglich
Ein autofreier und verkaufsoffener Sonntag im Rahmen des europaweiten Aktionstages "Mobil ohne Auto" zog am 21. Juni Massen in die Hamburger City. Mit seiner fünften Fahrradsternfahrt mit 18.000 Teilnehmenden war auch der ADFC daran beteiligt. City-Managerin Brigitte Engler erklärte bereits am Mittag bei einer Podiumsdiskussion: "Schon jetzt ist die Besucherfrequenz höher als beim letzten verkaufsoffenen Sonntag im April. Ein überwältigender Erfolg." Umweltsenatorin Anja Hajduk legte dort dar: „Die hohen Teilnehmerzahlen an der Sternfahrt zeigen uns, dass es richtig ist, Shopping und Umweltbewusstsein in einer Aktion zu vereinen.“
http://www.hamburg.adfc.de/aktuell/aktuell/news/27/06/2009/fahrradsternfahrt-2009
http://www.welt.de/hamburg/article3968918/Autofreies-Einkaufen-zieht-Massen-in-die-City.html
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AKTUELLES AUS DEM ADFC
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(ADFC 1) Empfehlungen für Radwege auf stillgelegten Bahntrassen
In Nordrhein-Westfalen werden im Zuge des sog. "Alleenradwegeprogramms" 364 km stillgelegter Bahntrassen zu Radwegen hohen Standards umgebaut. Hierfür hat der ADFC NRW im Auftrag der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW (BEG) Standards entwickelt. Diese Standards - dargestellt in Form von Datenblättern zu diversen Einzelthemen - können von der Website der BEG heruntergeladen werden. Die Empfehlungen eignen sich nicht nur für Wege auf alten Bahnstrecken, sondern können überwiegend auch auf andere selbstständig geführte Radwege übertragen werden.
Download der Empfehlungen: http://www.flaechenentwicklung.de/pageID_7440346.html (nach unten scrollen)
Allgemeine Informationen zum Projekt: http://www.flaechenentwicklung.de/pageID_7648325.html
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(ADFC 2) ADFC-Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl 2009
Die ADFC-Bundesgeschäftsstelle hat für die Bundestagswahl am 27. September 2009 eine Liste von Wahlprüfsteinen erstellt. ADFC-Gliederungen können diese Fragen an die Bundestagsabgeordneten und Kandidaten aus ihren örtlichen Wahlkreisen richten und die eingehenden Antworten in ihren und anderen Medien veröffentlichen. Meist werden die Stellungnahmen der Parteien übersichtlich nebeneinander gestellt. Die ADFC-Wahlprüfsteine sind Vorschläge. Die Aktiven vor Ort können nach Bedarf auswählen und konkrete Fragen nach örtlichen Vorhaben (möglichst mit Bezug zur Bundespolitik) ergänzen. Sie finden sich online im e-Impuls-Archiv unter Nr. 58/2009.
http://www.adfc.de/cgi-bin/mojo/mojo.cgi?flavor=archive&id=20090715152213&list=adfc
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(ADFC 3) Gemeinderatswahlen 2009 Stuttgart: ADFC prüft KandidatInnen auf Fahrradfreundlichkeit
Die Positionen zum Thema Radverkehr der im Gemeinderat in Fraktionsstärke vertretenen Parteien und ihrer KandidatInnen haben in Stuttgart ADFC und Forum Radverkehr abgefragt. Ihre Antworten sowie eine kurze Vorstellung der fahrradfreundlichsten Kandidaten je Partei hat der ADFC auf seiner Webseite veröffentlicht - eine nachahmenswerte Aktion.
http://www.adfc-bw.de/stuttgart-radverkehr Menüpunkt Wahl 2009 http://www.adfc-bw.de/stuttgart-radverkehr/wahl2009.htm
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AKTUELLES AUS DER SRL
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2010 erster Verkehrsplanungspreis der SRL zum Thema „Mobil im Quartier“
Erstmals würdigt ein Verkehrsplanungspreis gelungene Verkehrsplanungsleistungen vor allem in Hinblick auf die Komplexität der Aufgabe, die Konflikthaftigkeit der Umsetzung sowie bezüglich Innovation und Kooperation mit den Akteuren in der Verkehrsplanung. Die SRL lobt diesen Preis in Kooperation mit dem VCD im gemeinsamen Interesse an der Förderung der Planungskultur aus. Die Auslobung richtet sich nicht nur an Planungsbüros und Kommunen, sondern auch an zivilgesellschaftliche Gruppen und andere Träger der Planung. Einsendeschluss ist der 30. April 2010.
http://www.srl.de/dateien/dokumente/de/srl-verkehrsplanungspreis_2010.pdf
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AKTUELLES AUS DEM ECF UND EUROPA
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(ECF 1) Großer Schritt vorwärts beim EU-Einsatz für den Radverkehr
Im neu gewählten Europäischen Parlament soll es eine fraktionsübergreifende parlamentarische Arbeitsgruppe „Rad fahren“ geben. 14 Parlamentarier haben bei einem vom Europäischen Radfahrerverbands (ECF) initiierten Treffen am 8. Juli ihre Bereitschaft erklärt, im September diese Arbeitsgruppe zu gründen. Darin vertreten sein werden EVP-ED (Christdemokraten/Konservative), S&D (Sozialdemokraten), ALDE (Liberale) sowie Grüne/FEA (Grüne). Hauptziel ist die Zusammenarbeit zur parteiübergreifenden Unterstützung einer fahrradfreundlichen Politik.
Im Mai hatten mehr als 30 Städte auf der Velo-city Konferenz in Brüssel die Charta von Brüssel unterzeichnet. Auf Initiative des ECF fordert sie die europäischen Institutionen auf, ihren Beitrag dafür zu leisten, dass sich der Radverkehrsanteil in ganz Europa bis 2020 von derzeit rund 5% auf 15% verdreifacht.
http://www.ecf.com/3612_1 http://www.velo-city2009.com/charter-brussels.html
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(ECF 2) Niederlande: Fahrrad-Image vor Ansehen des Autos
Das Image von Auto- und Fahrradfahren in mittelgroßen Städten (50.000 - 200.000 Einwohner) war Thema einer Untersuchung des niederländischen Verkehrsministeriums und des "Fietsberaad". Hier einige Ergebnisse: 65 Prozent der Einwohner meinen, dass sie mit dem Fahrrad schneller im Stadtzentrum sind als mit dem Auto. Eine Mehrheit assoziiert die Begriffe "Gefühl von Freiheit", "Glück", "Entspannung" stärker mit dem Fahrrad als mit dem Auto. Andererseits empfinden die meisten Stadtbewohner in die Innenstadt Radeln als gefährlicher und vor allem anstrengender als Auto fahren.
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2629
http://www.fietsberaad.nl/library/repository/bestanden/Fietsverkeer22_waarom_de_fiets.pdf (Ergebnis der Studie auf niederländisch)
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(ECF 3) Beiträge der VECTOR-Abschlusskonferenz jetzt online
Die Abschlusskonferenz des europäischen VECTOR-Projektes zur mobilen Feinstaubmessung per Fahrrad fand am 13. Mai 2009 in Brüssel statt. Anwesend waren rund 50 Teilnehmer aus Wissenschaft und Politik. Das Protokoll und die Vorträge der Abschlusskonferenz sind jetzt im PDF-Format auf der VECTOR-Homepage abrufbar. Außerdem stehen die Messvideos sowie die Video-Präsentation des VECTOR-Projektes zum Download bereit.
www.vectorproject.eu/129_1
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(ECF 4) Schweiz: Dokumentation einer Fachtagung zum Einkaufen zu Fuß und mit dem Fahrrad
Die in den letzten Jahren heftig geführte Diskussion um die Anzahl von Parkplätzen bei Einkaufsgeschäften hat in den Hintergrund gerückt, dass mehr als die Hälfte der Einkaufswege zu Fuß oder mit dem Velo zurückgelegt wird. Um diesen Anteil zu vergrößern, sollen das Wegnetz und die Infrastruktur im Umfeld des Ladens zielgerichtet auf dieses wichtige Kundensegment ausgerichtet werden, so die Forderung der beiden Fachverbände „Fußverkehr Schweiz“ und „Pro Velo Schweiz“. An einer gemeinsamen Fachtagung - unter dem Patronat des Bundesamtes für Strassen - haben Vertreter von Handelsketten mit Verkehrsplanenden aus Städten und Gemeinden über die zentralen Aspekte für eine Förderung des Fuß- und Veloverkehrs im Einkaufsverkehr diskutiert.
http://www.fussverkehr.ch/einkauf.php
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2628
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(ECF 5) Österreich: Frauen und Männer haben immer noch ungleiche Mobilitätschancen
Mobilität ist immer eingebettet in die bestehenden Geschlechterverhältnisse unserer Gesellschaft. Die nach wie vor existente geschlechterspezifische Arbeitsteilung hat immer Einfluss auf die Mobilität von Menschen. Der veröffentlichte Hintergrundbericht zum Thema „Gender und Verkehr“ des VCÖ zeigt auf, dass das Mobilitätsverhalten von Frauen im Durchschnitt hinsichtlich Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit besser abschneidet als das von Männern. Zudem unterscheidet es sich auch in Bezug auf die Wegzwecke und die Verkehrsmittelwahl. Die Verkehrsplanung ist zudem stark männlich dominiert und erfolgt oft aus dem Blickwinkel und der Alltagserfahrung von Männern. Der zweite Teil der Studie widmet sich Maßnahmen, die zu gleichen Mobilitätschancen von Frauen und Männern führen sollen.
http://www.vcoe.at/start.asp?b=1&ID=4358
Studie als PDF: http://www.mobilservice.ch/mobilservice/akten/mobilitaet/news-datenbank.html?&fa_download_generalfolder_file_2417
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AKTUELLES AUS DEM FACHAUSSCHUSS ÖFFENTLICHER VERKEHR
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Jährlich zweistellige Steigerungsraten bei der Fahrradmitnahme im „Emsland-Express“
Dass ein verbessertes Angebot zu einer verstärkten Nachfrage führen kann, zeigt die Deutsche Bahn (DB) bei ihren Regional-Express-Zügen (RE) zwischen Emden und Münster. Dieser „Emsland-Express“ kann laut DB eine jährlich zweistellig steigende Zahl der Fahrradmitnahmen verzeichnen. Allein 2008 war es ein Plus von 18,2 Prozent. "In diesem Jahr erwarten wir auf dieser RE-Linie erstmals über 50.000 Fahrgäste mit Fahrrädern", sagt Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG). Erfolgsfaktor sei das von DB Regio und LNVG entwickelte Fahrzeugkonzept: "In jedem Wagen gibt es Fahrradstellplätze, im gesamten Zug sind es über 50. So können auch größere Gruppen mit ihren Fahrrädern zügig ein- und aussteigen", so Menn.
http://www.lnvg.niedersachsen.de/download/pi/2009-07-08.pdf
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HINWEISE AUF PUBLIKATIONEN
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ORTLEPP et al 2008: Verbesserung der Verkehrssicherheit in Münster. Schlussbericht. Im Auftrag des GDV. Köln 2008. (PDF 4,7 MB)
www.udv.de/uploads/media/Verbesserung_Verkehrssicherheit_Muenster_lang_hq_lr.pdf
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Vélos en libre-service en Suisse: harmonisation des systèmes d'accès - Veloverleihsysteme - Harmonisierung der Zutrittssysteme in der Schweiz, Studie der Velokonferenz Schweiz (in französischer Sprache, deutsche Zusammenfassung enthalten) (PDF 1,7 MB)
http://www.velokonferenz.ch/dateien/velokonferenz veloverleih 09.pdf
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First European Cycling Lexicon, Erstes Europäisches Radfahrlexikon - Schlüsselwörter zu Fahrrad, Radfahren und Radverkehrsinfrastruktur in allen 23 offiziellen Sprachen der EU, herausgegeben vom European Economic and Social Committee (EESC) anlässlich Velo-City 2009 (PDF 2,2 MB)
http://www.eesc.europa.eu/documents/publications/pdf/pamphlets/EESC-2009-14-EN.pdf
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ANKÜNDIGUNG VON VERANSTALTUNGEN
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Fahrradakademie: Vorankündigung Termine
Die Fahrradakademie wird die Kommunen und Verkehrsbehörden im kommenden Programmjahr in allen Bundesländern über die am 1. September in Kraft tretende Änderungsnovelle der StVO, die sogenannte zweite Fahrradnovelle informieren. Die Auftaktveranstaltung ist öffentlich und findet am 29.09.2009, 10:00 -13:00 Uhr, im BMVBS in Berlin statt.
Die dritte Fahrradkommunalkonferenz wird am 18. und 19. November 2009 in Potsdam stattfinden. Sie richtet sich an Vertreter der Kommunen. Ab November 2009 wird auch wieder das übliche Seminarprogramm der Fahrradakademie starten.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen der Fahrradakademie finden Sie zu gegebener Zeit unter www.fahrradakademie.de und www.nrvp.de .
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17.9.2009, Köln
Kinderkongress der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW "Verkehrssicherheit ist Lebensqualität - Kinderwege in der Stadt" im Rahmen der Messe "Kind + Jugend" in Köln.
http://www.fahrradfreundlich.nrw.de/cipp/agfs/custom/pub/content,lang,1/oid,4010/ticket,guest
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24.09.2009, München
Fachtagung mit Exkursion des Instituts für Städtebau und Wohnungswesen (ISW) „Radverkehr im 21. Jahrhundert - Infrastruktur für urbane Mobilität und Mobilitätskultur, Tagungsort: Oberste Baubehörde, München
http://www.isw.de/index.php?id=212
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21.10.2009, Bremen
Fachtagung "Großveranstaltungen fahrradfreundlich organisieren", weitere Infos in den nächsten Radverkehrs-News.
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HERAUSGEBER:
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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.
Fachausschuss Radverkehr
Postfach 107747, 28077 Bremen
Tel. 0421/346 29-0


