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Hessen:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 05.02.2010

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Landeskunde für Radler

Hessen ist das waldreichste Bundesland Deutschlands. Odenwald, Taunus und Spessart im Süden, Westerwald, Hoher Vogelsberg und Rhön in der Mitte sowie Habichts-, Kaufunger- und Reinhardswald im Norden prägen als großflächige Waldgebiete dieses grüne Bundesland.

Zwei Großräume lassen sich unterscheiden: im Norden das Hessische Bergland und im Süden das Rhein-Main-Gebiet. Westerwald, Vogelsberg, Rhön - letztere rein vulkanischer Herkunft - und Spessart liegen dazwischen.

Das Hessische Bergland ist eine auch heute noch relativ dünn besiedelte, sehr waldreiche und bäuerliche Region. Einzige Großstadt und bedeutender Industriestandort ist Kassel.

Im Unterschied zu Nordhessen dominieren im Rhein-Main-Gebiet Industrie, Handel und Verkehr. Es ist neben dem Ruhrgebiet der größte städtische Ballungsraum Deutschlands. Insbesondere Frankfurt am Main hat sich zur Messe- und Bankmetropole und zum europäischen Verkehrsknotenpunkt entwickelt. Obgleich hochindustrialisiert, werden die Randbereiche der Region auch landwirtschaftlich intensiv genutzt: Im Rheingau wachsen hervorragende Weine, weltweit bekannt durch die Weinorte Rüdesheim und Eltville, an der Bergstraße und im Odenwald dominiert der Obst- und Gemüseanbau, und schon zur Römerzeit erhielt die Wetterau den Ruf als Kornkammer.

Außerhalb der großen Industriezentren entstanden vor allem in den waldreichen Gebieten zahlreiche Heil- und Kurorte: Wiesbaden, Bad Homburg, Bad Soden, Bad Arolsen, Bad Wildungen und Bad Karlshafen - heute weist Hessen allein 33 Kur- und über 300 Erholungsorte auf.

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