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Spanien:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 11.05.2010

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Landeskunde für Radler

Spanien ist ein Land der Gebirge und Hochebenen. Berge von 1.000 bis über 2.000 m Gipfelhöhe (noch höher sind die Sierra Nevada in Andalusien und die Zentralpyrenäen) trennen das spanische Binnenland fast vollständig von der Küste und vom übrigen Europa ab. Die zentrale Hochebene (Meseta) und die Hügelländer liegen zwischen 600 und 1.000 m über NN. Teilweise sind sie durch tief eingeschnittene Flußtäler zergliedert. Mit anderen Worten: Wer in Andalusien radeln möchte, sollte eine gute körperliche Kondition mitbringen. Nur die Becken von Ebro und Guadalquivir liegen deutlich tiefer.

Die natürliche Vegetation ist eher gering. Ginster und Hartlaubgebüsch sorgen im Frühjahr für eine herrliche Blütenpracht. Wald gibt es vor allem im Norden, Palmen in größerer Zahl fast nur im Guadalquivirbecken sowie an der Süd- und Ostküste. Auf bewässerten Feldern im Zentrum wächst Gemüse. Auf Feigen-, Mandel- und Ölbaumkulturen trifft man im Süden und auf Zitrusplantagen in den Huertas, den bewässerten Schwemmlandbuchten der Mittelmeerküste.

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