Berliner Mauerweg
Teilung erfahren auf historischen Pisten
Die Berliner Mauer teilte 28 Jahre lang die deutsche Hauptstadt – und trennte West-Berlin bis 1989 fast unüberwindlich vom Staatsgebiet der DDR. Heute muss der Besucher gezielt auf Spurensuche gehen, um noch Überreste der früheren Grenzanlagen zu entdecken. Am besten geht das per Fahrrad, auf dem „Berliner Mauerweg“.
Weite Teile des Berliner Mauerwegs haben den Charakter eines geschichtlichen Themenpfads: Ob Glienicker Brücke oder Checkpoint Charlie – der „Kalte Krieg“ zwischen West und Ost ist unterwegs noch immer erlebbar. Viele der Pisten, auf denen man dahinrollt, sind größtenteils historisch, denn der Berliner Mauerweg verläuft zumeist auf den „Zollwegen“ im Westen sowie den „Kolonnenwegen“, die die DDR-Grenztruppen einst für ihre Kontrollfahrten nutzten.
Der abwechslungsreiche Rundkurs folgt dieser Trasse um die einstige „Halbstadt“ West- Berlin: Vorbei an den letzten verbliebenen Wachtürmen, an Museen und Gedenkstätten – mitten durch das heutige Stadtzentrum und rund um die einstige
Umlandsgrenze mit ihrer grünen und wasserreichen Landschaft, etwa entlang der Havel. Mit dieser Mischung ist der Berliner Mauerweg zugleich thematische Städtetour und landschaftlich reizvolle Route – und er schlägt touristisch eine Brücke zwischen den Orten, die die Mauer selbst einst trennte.
Der Berliner Mauerweg lässt sich bequem in 14 Einzel-Etappen erfahren. Diese sind zwischen sieben und 14 Kilometern lang und an ihren Start- und Zielpunkten mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Neben der durchgängigen Beschilderung erleichtern Übersichtspläne auf Luftbildbasis die Orientierung. Und an mehr als 40 Stationen beschreiben Text- und Fototafeln historische Ereignisse oder das Alltagsleben entlang des früheren Mauerverlaufs.
Weite Teile des Berliner Mauerwegs haben den Charakter eines geschichtlichen Themenpfads: Ob Glienicker Brücke oder Checkpoint Charlie – der „Kalte Krieg“ zwischen West und Ost ist unterwegs noch immer erlebbar. Viele der Pisten, auf denen man dahinrollt, sind größtenteils historisch, denn der Berliner Mauerweg verläuft zumeist auf den „Zollwegen“ im Westen sowie den „Kolonnenwegen“, die die DDR-Grenztruppen einst für ihre Kontrollfahrten nutzten.
Der abwechslungsreiche Rundkurs folgt dieser Trasse um die einstige „Halbstadt“ West- Berlin: Vorbei an den letzten verbliebenen Wachtürmen, an Museen und Gedenkstätten – mitten durch das heutige Stadtzentrum und rund um die einstige
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| Grenzturm bei Nieder Neuendorf |
Der Berliner Mauerweg lässt sich bequem in 14 Einzel-Etappen erfahren. Diese sind zwischen sieben und 14 Kilometern lang und an ihren Start- und Zielpunkten mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Neben der durchgängigen Beschilderung erleichtern Übersichtspläne auf Luftbildbasis die Orientierung. Und an mehr als 40 Stationen beschreiben Text- und Fototafeln historische Ereignisse oder das Alltagsleben entlang des früheren Mauerverlaufs.







