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Sie sind hier: Startseite / ADFC-ReisenPLUS / Deutschland / Alle Routen / 36. Route der Industriekultur per Rad
Im wahrsten Sinne „erfahrbare“ Geschichte bietet die „Route der Industriekultur per Rad“ im Ruhrgebiet. Sie verbindet Relikte aus 150 Jahren Industriegeschichte miteinander und leitet den Radreisenden durch eine der ungewöhnlichsten radtouristischen Regionen Deutschlands.
Das etwa 700 Kilometer lange Wegenetz führt über ehemalige Bahntrassen, Ufer- und Waldwege, durch Flusslandschaften und an Kanälen entlang. Die Vielfalt der Route bietet Tourenmöglichkeiten vom Tagestrip bis zur mehrtägigen Radreise.
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| Zeche Zollern |
Dabei kann man sie dann aus nächster Nähe erleben: Hochöfen und Gasometer, Zechen und Fördertürme – die Wahrzeichen des Ruhrgebiets. Die ausgedienten Anlagen sind heute einmalige Industriedenkmäler, gleichzeitig aber auch Orte der Kunst, der Kultur und des Freizeitvergnügens. So wurde aus dem 117 Meter hohen Gasometer in Oberhausen die höchste Ausstellungshalle Europas, die gleichermaßen durch ihre Konstruktion und die dort präsentierten Exponate begeistert. Führungen über den „Weg der Kohle“ bietet das Unesco-Welterbe Zollverein in Essen, wo sich auch das Besucherzentrum Ruhr befindet. Ob Klettern in ehemaligen Erzbunkern im Landschaftspark Duisburg-Nord, Wandeln auf einem Erlebnispfad durch die Kokerei Hansa in Dortmund, oder Abtauchen in die geheimnisvolle Welt aus Licht und Schatten im Zentrum für Internationale Lichtkunst in der Lindenbrauerei in Unna – Radreisende haben auf dieser Route reichlich Gelegenheit, abzusteigen und dem Fahrrad zumindest vorübergehend untreu zu werden. Oder man genießt ganz einfach die vielfältigen Eindrücke der Kulturlandschaft zwischen Rhein, Lippe und Ruhr.
Dieser reizvolle Mix aus Industriedenkmälern und industrieller Kulturlandschaft macht eine Radreise durch die Metropole Ruhr zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.
Einen Reiseberich zur „Route der Industriekultur per Rad"
finden Sie hier.
Industrielle Kulturlandschaft, Emscher Landschaftspark, Wälder, Fluss- und Kanallandschaften.
Radtouristisches Netz aus zwei Hauptrouten: Emscher Park Radweg und Rundkurs Ruhrgebiet. Zum großen Teil auf ehemaligen Bahntrassen, Ufer- und Waldwegen oder verkehrsarmen Straßen. Die Hauptrouten sind durch Nord-Süd-Wege verbunden. Überwiegend ebenes Gelände mit je zur Hälfte asphaltierten Wegen und wassergebundenen Decken.
Duisburg (Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Landschaftspark Duisburg-Nord, Innenhafen), Oberhausen (Gasometer, Informationszentrum Emscher Landschaftspark), Bottrop (Tetraeder), Gelsenkirchen (Nordsternpark), Essen (Unesco-Welterbe Zollverein – Besucherzentrum Ruhr), Umspannwerk Recklinghausen – Museum Strom und Leben, Waltrop (Altes Schiffshebewerk Henrichenburg), Hamm (Maximilianpark), Dortmund (Kokerei Hansa, Zeche Zollern), Bochum (Deutsches Bergbau-Museum, Jahrhunderthalle Bochum), Witten (Zeche Nachtigall), Hattingen (Henrichshütte), Mülheim (Aquarius Wassermuseum)
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