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Sie sind hier: Startseite / ADFC-ReisenPLUS / Deutschland / Alle Routen / 43. Rad-Eifel
Langgezogene Bergrücken, Vulkankegel und tief einge-
schnittene Täler – die Eifel hat eine bewegte geologische Vergangenheit. Auf Radwanderer warten aber keineswegs nur schweißtreibende Anstiege: Das Radwegenetz begeistert auch Genießer.
In das engmaschige Radwegenetz der Eifel sind viele Radwege auf stillgelegten Bahntrassen eingebettet. Zudem besteht Anschluss an RAVel, das autofreie Radwegenetz in den belgischen Ardennen. Für Radfahrer bedeutet das entspanntes Radwandern abseits vom Straßenverkehr auf gut ausgebauten Routen mit mäßigen Steigungen – denn auch die Eisenbahnen mochten keine großen Kletterpartien. Und so werden Berg und Tal ohne nennenswerte Höhenunterschiede überwunden, und die Tunnels und Viadukte sind eine Attraktion für sich – so zum Beispiel auf dem Maare-Mosel- Radweg oder dem Eifel-Ardennen-Radweg. Ähnlich gemütlich geht es auch auf den Flussradwegen der Region zu. Wer jedoch möchte, findet in der Eifel genug Gelegenheit, sich mit den sportlichen Herausforderungen des Mittelgebirges zu messen.
Unabhängig vom Tempo, in dem man die Eifel durchqueren will, sollte man sich genug Zeit lassen, die eindrucksvolle und in Deutschland einzigartige Landschaft zu erfahren. Die Vulkaneifel ist geprägt von kegelförmigen Bergen und Kraterseen, den Maaren. Dazu verwöhnen der Nationalpark Eifel, der Deutsch- Luxemburgische Naturpark, der Naturpark Vulkaneifel und der Deutsch-Belgische Naturpark Hohes Venn - Eifel mit ihrer reichen Tierund Pflanzenwelt. Unter anderem sind in der Eifel über 900 bedrohte Tier- und Pflanzen- arten heimisch – und die Stauseen den Besucher. Besonders reizvoll ist zum Beispiel die Felsenlandschaft des Ferschweiler Plateaus mit der Teufelsschlucht und den Irreler Wasserfällen. Zu der wilden und romantischen Landschaft passen die zahlreichen Burgen und Schlösser.
Zu einer gelungenen Radtour gehört neben der passenden Umgebung auch eine gute Infrastruktur. Dafür ist in der Eifel gesorgt: Hoteliers, Gastronomen, Campingplätze und Fahrradverleihe setzen auf Qualitäts-Radtourismus und arbeiten beständig an Verbesserungen des Service. Sie haben sich in „Routenteams“ entlang der Strecken zusammengetan und sorgen gemeinsam mit dem ADFC dafür, dass die Wünsche der Radwanderer erfüllt werden.
Mittelgebirge mit dem ersten Nationalpark in Nordrhein-Westfalen, tief eingeschnittene Flussläufe, Maare, Hochflächen, Heide-, Wald- und Moorlandschaften. Auch Weinanbaugebiete und ebene Flusslandschaften säumen so manche Wege. Radrouten mit unterschiedlichen Höhenprofilen für verschiedene Zielgruppen, Anspruch „gemütlich“ bis „herausfordernd“, bundesländerübergreifend mit Anschluss an das internationale Radwegenetz, teilweise auf stillgelegten Bahntrassen. Durchgängige, aber nicht einheitliche Ausschilderung.
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