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Die Effekte regelmäßigen Radfahrens

Krebsrisiko

Der Frage, ob körperliche Aktivität auch vor Krebserkrankungen schützt, sind Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) 2003 in einer Studie nachgegangen. 1246 Frauen, unter ihnen 360 Brustkrebs-Patientinnen, gaben darin Auskunft über ihre körperlichen Alltags-Aktivitäten.

Dabei zeigte sich der Trend, dass „Frauen mit moderater Gesamtaktivität" ein niedrigeres Brustkrebsrisiko aufwiesen als körperlich wenig aktive Frauen. Grund hierfür könnte das durch regelmäßige Bewegung – etwa durch Radfahren – gestärkte Immunsystem sein. Bei Frauen, die angaben, mehr als drei Stunden pro Woche bei mittlerem Tempo zu radeln, verringerte sich das Brustkrebsrisiko um 34 Prozent.

Auch die Amerikanische Krebsgesellschaft geht davon aus, dass Bewegung das Krebsrisiko reduziert. US-Wissenschaftler sehen in einem „angenehmen, mäßigen Bewegungsprogramm wie Wandern, Schwimmen oder Radfahren" eine Förderung der Immunabwehr. „Aerobische Übungen" würden emotionale Spannungen neutralisieren – und gleichzeitig die Aktivität der „Natürlichen Killerzellen" im Kampf gegen Krebs erhöhen.


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