ADFC-Position
Neuartige Fahrradcodierung durch einzelne Polizeibehörden
Die Fahrradcodierung dient dazu, gestohlene Fahrräder zu ihren Besitzern zurückzuführen und potentielle Straftäter von einem Fahrraddiebstahl abzuhalten. Der ADFC setzt seit vielen Jahren auf die besonders sichere Codierung durch Eingravieren in den Fahrradrahmen. Die individuell eingravierten Buchstaben und Zahlen ergeben sich aus dem Codiersystem EIN (Eigentümer-Identifizierungs-Nummer), das die Innenministerkonferenz der Länder 1997 den Polizeibehörden der Länder empfohlen hat. Auch die Polizei verwendet deshalb dieses System.
Diese Art der Codierung erfordert handwerkliches Geschick und einen hohen Zeitaufwand. Deshalb gehen in jüngster Zeit einzelne Polizeibehörden dazu über, Räder durch Sicherheitsaufkleber mit einer fortlaufenden Nummer zu kennzeichnen. Die Zuordnung eines Fahrrads zum Eigentümer ist dann nur über eine Anfrage an eine Datenbank möglich, in der diese Nummer und die zugehörigen Personendaten erfasst sind.
Generell ist gegen eine Codierung mittels geeigneten Klebeetiketten nichts einzuwenden, da sie den Arbeitsaufwand vermindert und zu einer weiteren Verbreitung der Fahrradcodierung beitragen kann. Kritisch bewertet der ADFC, dass diese neuen Verfahren nur mit einer Datenbank im Hintergrund funktionieren, die laufend gepflegt werden muss. Außerdem verwendet jede Polizei ihr eigenes Codiersystem, und die einzelnen Datenbanken sind nicht miteinander vernetzt. Solche „Insellösungen“ werden z. B. in Neuss, Bremen/Oldenburg und Leipzig angewandt oder vorbereitet. Eine Abstimmung innerhalb der Länder oder bundesweit ist nicht erkennbar.
Diese Art der Codierung erfordert handwerkliches Geschick und einen hohen Zeitaufwand. Deshalb gehen in jüngster Zeit einzelne Polizeibehörden dazu über, Räder durch Sicherheitsaufkleber mit einer fortlaufenden Nummer zu kennzeichnen. Die Zuordnung eines Fahrrads zum Eigentümer ist dann nur über eine Anfrage an eine Datenbank möglich, in der diese Nummer und die zugehörigen Personendaten erfasst sind.
Generell ist gegen eine Codierung mittels geeigneten Klebeetiketten nichts einzuwenden, da sie den Arbeitsaufwand vermindert und zu einer weiteren Verbreitung der Fahrradcodierung beitragen kann. Kritisch bewertet der ADFC, dass diese neuen Verfahren nur mit einer Datenbank im Hintergrund funktionieren, die laufend gepflegt werden muss. Außerdem verwendet jede Polizei ihr eigenes Codiersystem, und die einzelnen Datenbanken sind nicht miteinander vernetzt. Solche „Insellösungen“ werden z. B. in Neuss, Bremen/Oldenburg und Leipzig angewandt oder vorbereitet. Eine Abstimmung innerhalb der Länder oder bundesweit ist nicht erkennbar.
EIN-System
Grundsätzliches zur Codierung von Fahrrädern mittels EIN-System nach ADFC-Empfehlung:
ADFC-Codierung_mit_EIN
Entscheidend ist aber, dass die ADFC-Codierung Vorteile gegenüber jedem Datenbanksystem bietet. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der ADFC inzwischen den EIN-Code auf einem Klebeetikett als Alternative zur Gravur anbietet.
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