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Italien:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 28.01.2011

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Inhaltsverzeichnis:


Unterkunft

Man unterscheidet Alberghi (Hotels) von den preiswerteren Pensioni. Interessant ist die örtliche Preisverteilung: Am preisgünstigsten sind Urlaubsgebiete. In Großstädten einschließlich Rom gibt es neben teuren oft auch günstige Übernachtungen. Generell teuer ist die Umgebung von Großstädten. Auch in unbedeutenden Orten ohne Tourismus ist das Preisniveau eher hoch. Eine autobedingte Entwicklung ist für Radtouristen lästig: Hotels in den Stadtzentren schließen, neue werden in Industriegebieten am Stadtrand gebaut.

Albergabici ist ein Internet-Projekt unseres Partnerclubs FIAB in Italien. Darin sind ca. 2.000 Unterkünfte aller Art aufgeführt mit ihren radlerspezifischen Angeboten und Eigenschaften. Neben den auch vom deutschen Bett+Bike her bekannten Daten werden zusätzlich spezielle Discounts für Mitglieder des ECF (also auch für ADFC-Mitglieder), das Angebot an Mieträdern oder die Bereitschaft für zur Führung von Gruppen einschl. Gruppenangebote aufgeführt (s. Internet-Adr.)

Bed&Breakfast Italia hat inzwischen über 1.000 Häuser und Wohnungen in ganz Italien im Programm. Die Unterkünfte werden geprüft und in drei Kategorien unterteilt. Ein DZ kostet zwischen 50 und 90 € (s. Adr.).

Deutlich preiswerter sind hingegen Übernachtungen in Studentenheimen.

Völlig kostenfrei sind die Übernachtungen bei Mitgliedern des italienischen Fahrradclub FIAB. Im dortigen Verzeichnis "Ospitabici" sind derzeit rund 60 Adressen von Radlerinnen und Radlern aufgeführt, die anderen Radfreunden auf Tour gern eine einfache Übernachtung auf der eigenen Liegematte und im eigenen Schlafsack anbieten. Da das Verzeichnis auf Gegenseitigkeitkeit basiert, können nur eingetragene Mitglieder diesen Service nutzen. Wer jedoch in einem anderen Verzeichnis vermerkt ist, das nach den gleichen Regeln funktioniert (ADFC-DACHGEBER, VeloDach der Schweiz, Österreich-Dachgeber), darf auf seinen Radtouren in Italien von den Adressen im Ospitabici Gebrauch machen (s. Adr.).

Die wenigen Jugendherbergen (54) haben teilweise nur Massenschlafsäle; andere sind lediglich während der Hochschulferien offen (sonst sind es Studentenwohnheime).

Campingplätze gibt es im ganzen Land, wobei die meisten an der Küste liegen, im Hinterland nur wenige. Eine Liste ist beim italienischen Fremdenverkehrsamt zu haben (s. Adr.).

Wildcampen ist verboten. Mit Einwilligung des Eigentümers darf man aber auch auf abgelegenen Stellen sein Zelt errichten.

Übersicht:

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