Österreich:
Kurzinformation für die Radtour
Zuletzt geändert am: 06.02.2010
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Inhaltsverzeichnis:
- Landeskunde für Radler
- Klima und Reisezeiten
- Straßen und Verkehr
- Anreise
- Fahrrad und öffentlicher Inlandsverkehr
- Fahrradaustattung und Ersatzteile
- Kulinarische Hinweise
- Unterkunft
- Verschiedenes
- Adressen und Informationsmöglichkeiten
- Karten
- Literatur
- Impressum
Fahrrad und öffentlicher Inlandsverkehr
Bahn: Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) verfügen über ein Schienennetz mit guten Verbindungen. In allen Zügen, die im Kursbuch und an den Waggons mit einem Fahrradpiktogramm gekennzeichnet sind, ist die Mitnahme seit 1998 unbeschränkt möglich (einzige Voraussetzung: es muss genügend Platz vorhanden sein). Sie benötigen dazu eine Fahrradkarte (Tag 2,90 €, Woche 6,50 €, Monat 19,60 €).
Ebenfalls möglich ist die Fahrradmitnahme in innerösterreichischen ICs, ECs und ENs (erkenntlich an dem farblich hinterlegten Fahrradpiktogramm). Hierfür benötigt man eine Fahrradkarte samt Platzreservierung für insgesamt 7,20 €.
Spezielle Züge mit großen Zuladekapazitäten für Fahrräder verkehren während der Saison täglich (Mitte Mai bis Ende September). Diese "Rad-Tramper"-Züge fahren auf den Strecken Wien (Franz-Josef-Bahnhof) – St. Pölten – Linz – Passau und Wien – Neusiedlersee.
Weitere Informationen über Radlerzüge, Vermietmöglichkeiten und Preise enthält die ÖBB-Broschüre "Bahn & Rad" (s.Lit.).
Die Wiener Schnell- und U-Bahnen befördern gleichfalls Fahrräder.
Fahrradvermietung: In zahlreichen Orten in Bahnhofsnähe gibt es Partnerbetriebe der ÖBB, wo die Kunden gegen Vorlage eines Fahrausweises ein Mietrad anmieten können. Es muß auch dort wieder abgegeben werden! Die Tagesmiete liegt bei ca. 13 € für ein einfaches Rad bzw. deutlich darüber für ein MTB (mit Aufschlägen, wenn keine Bahnanreise erfolgte). In der Broschüre Bahn&Rad der ÖBB, Ausgabe 2002 sind alle bekannten Vermietbetriebe aufgelistet.
Bus: Die Bundesbusse der Post nehmen – sofern genug Platz vorhanden – bis zu acht Fahrräder mit. Auch einige private Bus- oder Bahnersatzlinien transportieren Fahrräder, entweder im Gepäckraum oder in eigenen Halterungen.
Schiff: Alle Linienschiffe der Donau befördern Fahrräder und dies – mit Ausnahme in der Wachau – sogar kostenlos. Allerdings verkehren sie auf verschiedenen Teilabschnitten nicht immer täglich. Zudem ist eine durchgängige Rückfahrt von Wien nach Passau nicht mehr möglich. Bei nur einem wöchentlichen Abfahrtstag mit dreimaligem Umstieg sowie drei Tagen Fahrzeit kommt diese zweifellos angenehme Form der Rückreise nach einer Donauradtour nur noch für wenige Personen in Frage.
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