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Rumänien:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 20.04.2009

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Inhaltsverzeichnis:


Verschiedenes

Sprache: Rumänisch ist romanisch und weist somit zum Lateinischen verwandte Strukturen auf. Lernen lohnt sich (inzwischen auch mit elektronischen Medien möglich): Schon wenige Worte können im Lande große Sympathie hervorrufen.

Währung: 1 € =3,15 Neue Lei (Stand: 7/2007). Wegen der hohen Inflationsrate aktuellen Kurs im Internet erkunden: www.bnr.ro. Wechselmöglichkeit von Bargeld in größeren Hotels, Flughäfen und Städten vorhanden. Tipp: Nicht direkt an der Grenze und nicht bei fliegenden Händlern wechseln. Reiseschecks und Kreditkarten sind nur sehr begrenzt einsetzbar (teilweise wird PIN verlangt, also vorher von der Bank anfordern). Vielfach gibt es mittlerweile in den grösseren und mittleren Städten Bankautomaten, bei denen man mit einer Karte mit Maestrosymbol / Visa Karte  Lei abheben kann, Gebühren ca. 4-5 €. Kleine Euro-Scheine sind für den täglichen Bedarf sehr praktisch. Zuweilen kommt es noch vor, dass einem westlichen Touristen andere Preise berechnet werden. Dann einfach freundlich auf das normale Niveau hinweisen.

Ladenöffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa bis 13 Uhr. Viele Läden haben auch länger geöffnet.

Telefonieren: Vorwahl D nach R: 0040, R nach D: 0049. Die orangefarbenen Telefone funktionieren mit Chipkarten (ab 80.000 Lei), die bei Postämtern und an Kiosken erhältlich sind. Gespräche nach Deutschland sind meist unproblematisch per Direktwahl zu führen. Für Mobilfunknutzer empfiehlt sich die Anschaffung einer rumänischen SIM-Karte, die in den zahlreichen Mobilfunkläden problemlos erhältlich ist. Die Tarife sind wesentlich günstiger als die Benutzung des eigenen Handys (über 2,50 €/Minute durch Roaminggebühren). Über 90 Prozent des Landes hat inzwischen Mobilfunkabdeckung, Lücken bestehen besonders in den inneren Regionen der Gebirge.
Die Zahl der Internet-Cafes hat auch in den kleineren Orten sehr stark zugenommen.

Strom: Rumänien hat 220 Volt Wechselstrom mit dem gleichen Stecker/Steckdosen-System wie in Deutschland.

Nottelefone: 955 (Polizei), 961 (Unfallrettung). Das Bukarester Notfallkrankenhaus ist über 962 erreichbar.

Zeit: In Rumänien gilt die Osteuropäische Zeit (= MEZ plus 1 h im Herbst und Winter und MEZ plus 2 h im Sommer).

Krankenversorgung: Die Europäische Versicherungskarte (gibt es bei der eigenen Krankenkasse bzw. ist automatisch auf der Rückseite der neuen Versicherungskarten abgedruckt) ermöglicht die Behandlung im Krankenhaus, ambulant und stationär.
Zusätzlich ist eine private Krankenversicherung sehr zu empfehlen. Krankenhäuser und Apotheken sind vielfach vorhanden. Besondere Schutzimpfungen sind nicht erforderlich.

Übersicht:

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