Hier bitte die letzten 8 Stellen Ihrer Mitgliedsnummer eingeben.

Schweiz:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 06.02.2010

PDF-Version dieser Seiten herunterladen »
Anregungen und Kommentare »

Inhaltsverzeichnis:


Fahrrad und öffentlicher Inlandsverkehr

Bahn: In der Schweiz existiert ein dichtes Schienennetz und damit die besten Voraussetzungen für gute Fahrrad-Bahn-Kombinationen. Die persönliche Fahrradverladung ist – außer bei wenigen Privatbahnen – in den allermeisten Zügen zugelassen (außer ICE, TGV, Cisalpino und wenigen Privatbahnen) und kostet CHF 15,-. Eine Reservierung ist während der ruhigeren Monate des Jahres meist nicht nötig, in der Sommerzeit aber empfehlenswert. Lediglich auf den Linien der ICN (IC-Neigezug) ist eine Reservierung obligatorisch (5,- CHF).
Spezialvelos (Tandems, Liegeräder, Dreiräder) können dann mitgenommen werden, wenn entsprechender Platz vorhanden ist und wenn man sie selber verlädt. Sie kosten jeweils das Doppelte des sonst üblichen Fahrradmitnahmepreises. Anhänger sind nur in Fernverkehrszügen zugelassen. – Viele Zahnrad- und Seilbahnen transportieren Velos, ebenso die Züricher S-Bahn, allerdings nicht während der Hauptverkehrszeiten.

Beim Fahrradversand innerhalb der Schweiz muss das Rad mit der von der SBB entwickelten Transporthülle verpackt und möglichst am Vortag aufgegeben werden. Die Hülle gibt’s gratis an den Bahnhöfen, die für den Gepäckverkehr zugelassen sind. Sie kann auch von allen anderen Radreisenden für den Radtransport in der Bahn genutzt werden. Weitere Auskünfte erteilt der Rail Service, Tel. 157 22 22 (CHF 1,19/Min).

Bus: Die meisten regionalen Busunternehmen befördern Velos im Selbstverlad oder als Reisegepäck, sofern Platz dafür da ist. Vor allem die gelben PostAutos, die in allen Kantonen verkehren, nehmen Fahrräder mit (6 CHF, für Kinder bis 16 Jahre ist die Radmitnahme frei). Je nach Bustyp werden dabei bis 5 Räder am Heck des Busses aufgehängt oder bis zu 10 Velos in einem Anhänger transportiert. Insbesondere in den touristischen Regionen Graubünden und Wallis hat PostAuto seine Transportkapazitäten in den letzten Jahren deutlich ausgebaut. Hier verfügen inzwischen alle Postautos über Veloträger am Fahrzeugheck. Zusätzlich stehen an wichtigen Umsteige- und Tourismusorten Veloanhänger zur Verfügung. Dadurch nahm die Zahl derer zu, die per Fahrrad und PostAuto die Zentralalpenpässe überqueren.
Eine Reservierung ist empfehlenswert, auf  einigen Strecken sogar unabdinglich (z. B. über den Furkapass) (s. Adr.).

Sowohl in den Bussen als auch in allen Zügen ist der Velotransport dann kostenlos, wenn das zerlegte Fahrrad in einer eigens dafür vorgesehenen Velotransporttasche (z. B. TranZBag, CHF 98,-) als Handgepäck mitgenommen wird.

Schiff: Alle Linienschiffe und Fähren nehmen auch Fahrräder mit.

Fahrradvermietung: Die Firma "Rent a Bike" betreibt rund 100 Vermietstationen (zumeist an Bahnhöfen) und bietet dort zusammen ca. 3.000 Mietvelos an (s. Adr.). Hier kann jedermann Kindervelos, Countrybikes, MTBs, Tandems und auch Elektrovelos zum Tagespreis zwischen 25,- und 36,- CHF mieten. Für Familien und Gruppen gibt es Ermäßigungen bzw. Pauschalen. Das gemietete Rad kann an jedem besetzten SBB-Bahnhof sowie an vielen Bahnhöfen von Privatbahnen wieder zurückgegeben werden (s. Lit.). Außerdem gibt es mittlerweile in allen Radelregionen private Fahrradvermieter, die häufig MTBs anbieten. Unter der Internetadresse www.velostation.ch kann man sich eine Liste mit diesen VeloStationen herunterladen, die einen sicheren Einstellplatz fürs Fahrrad über Nacht, Fahrrad-Reinigung und auch Vermietung anbieten.

Alle Verbindungen mit Fahrradbeförderung finden sich im Internet unter www.veloland.ch.

Übersicht:

Baltische StaatenBelgienDänemarkEngland, Wales, SchottlandFinnlandFrankreichIrlandItalienLuxemburgNiederlandeNorwegenÖsterreichPolenPortugalRumänienSchwedenSchweizSlowakische RepublikSpanienTschechische RepublikUngarn


© 2012 - Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)

ADFC-ReisenPLUS