Kurzbewertungen
ADFC-Qualitätsradrouten mit 4 Sternen
Aischtalradweg (zur externen Website »)
Der Aischtalradweg verläuft überwiegend auf Wirtschaftswegen und verkehrsarmen Straßen. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel mit Fahrradmitnahme ist am Start- und Endpunkt mit Nahverkehrszügen sichergestellt. Weitere Karten und Informationsmedien erscheinen im Laufe des Jahres 2013.

Albtäler-Radweg (zur externen Website »)
Die Routenführung ist sehr abwechslungsreich und zeichnet sich durch eine überwiegend autofreie Streckenführung aus. Bei der Streckenführung auf Forst- und Wirtschaftswegen werden oft schmalere und qualitativ unterschiedliche Oberflächen befahren. Die Erreichbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln ist auf den Regionalverkehr beschränkt. Bei den Informationsmedien wird es zukünftig noch weitere Produkte geben. Ein Internetauftritt mit interaktiver Karte und GPS-Daten zum Download der Strecke sind vorhanden.

BahnRadweg Hessen (zur Routenpräsentation »)
Die Oberfläche ist durchgängig als gut bis sehr gut zu bewerten. Überwiegend auf stillgelegten Bahntrassen verlaufend ist der „begleitende" Kfz-Verkehr, z. B. im Kinzigtal, hingegen störend. Besondere Aufmerksamkeit sollte beim Fahren in der Gruppe den zahlreichen Pollern und Umlaufschranken gewidmet werden.
Ein sehr dichtes Angebot an Gastronomie und unterschiedlichen Beherbergungskategorien ist vorhanden. Da die Fahrradbusse nur am Wochenende und feiertags verkehren, sollte dies bei der Anreiseplanung berücksichtigt werden.

Bischofstour (zur Routenpräsentation »)
Sehr gute Routenführung, in anderen Kriterien werden gute durchschnittliche Werte erreicht. Ergänzungsbedarf besteht aber bei der Wegweisung der Route, die Oberflächen weisen abschnittsweise noch Mängel auf.

DahmeRadweg (zur Routenpräsentation »)
Die Routenführung ist sehr gut mit geringer Verkehrsbelastung. Aber zum Teil müssen Straßen mitbenutzt werden, und die Wegweisung ist stellenweise lückenhaft.

Deutsche Fußball Route – Erlebnisradweg NRW (zur externen Website »)
Die Route ist von Gegensätzen zwischen städtischen Abschnitten im Ruhrgebiet und Rheinland und eher ländlichen Gebieten (Niederrhein, Münsterland und Ostwestfalen) geprägt. Eher durchschnittlichen Oberflächen stehen gute Wegweisung und die sehr gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel mit Fahrradmitnahme und die sehr gute touristische Infrastruktur gegenüber. Mit 800 km Länge ist die Deutsche Fußball Route – Erlebnisradweg NRW der längste vom ADFC zertifizierte Radfernweg in Deutschland.
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Donauradweg - Österreich (zur externen Website »)
Auf dem Donauradweg zeigen sich die vielen Gesichter der Donau in Österreich. Vom engen Tal südlich von Passau über die Weinregion der Wachau bis zu hin zu den ausgedehnten Auenwäldern nordwestlich von Wien. Dazu die kleinen Orte und großen Städte mit ihrem besonderen Charme und die Möglichkeit, die Donauseiten mit Fähre oder Brücke zu überqueren oder auch eine Etappe auf dem Schiff zurückzulegen. Bei der Wegweisung werden zurzeit Verbesserungen vorgenommen. Breite und flussnahe Routenführung bieten höchste Qualität.

Drauradweg - Österreich (zur externen Website »)
Mit 366 km Länge führt der Drauradweg von Toblach bis Marburg. Bedingt durch eine Führung auf Wirtschaftswegen abseits des Verkehrs erreicht die Befahrbarkeit und Oberfläche durchschnittliche Qualität. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel mit Fahrradmitnahme ist auch routenbegleitend gegeben.

EmsRadweg (zur Routenpräsentation »)
Routenführung, Ausstattung mit Übernachtungsmöglichkeiten und Anbindung an den öffentlichen Verkehr sind auf Fünf-Sterne-Niveau, gelegentlich zeigen sich die Wegeoberflächen und die Ausschilderung aber verbesserungswürdig.
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Fulda-Radweg (zur Routenpräsentation »)
Der Fulda-Radweg führt von der Wasserkuppe in die Rhön und entlang des Flusstals bis nach Hann. Münden. Als Hessischer Radfernweg R1 führt der Fulda-Radweg von Hann. Münden noch an der Weser weiter bis Bad Karlshafen. Durch zahlreiche Qualitätsverbesserungen bei der Wegweisung, der Oberflächenverbesserung und der Befahrbarkeit hat der Fulda-Radweg das Vier-Sterne Niveau erreicht. Bei der Befahrbarkeit/Breite führen schmale Abschnitte und regional anzutreffene Absperrpfosten zur Abwertung. Bei der Befahrbarkeit sind für 2012 weitere Verbesserungen in Planung.

Ilmtal-Radweg (zur Routenpräsentation »)
Die Route ist von Gegensätzen zwischen dem Oberlauf bei Allzunah (Rennsteig) und dem weiten Tal bei Weimar und Apolda geprägt. Abschnittsweise durchschnittlichen Oberflächen stehen sehr gute Wegweisung und eine sehr gute touristische Infrastruktur gegenüber. Mit 135 km Länge von Allzunah–Großheringen, der Mündung in die Saale, bietet der Ilmtal-Radweg viel Natur und Kultur auf kurzer Strecke.
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Kyll-Radweg (zur externen Website »)
Die Routenführung weist entlang der Bahnstrecke bis auf eine Ausnahme nur geringe Steigungen auf. Die parallel verlaufende Eisenbahnstrecke bietet mit ihrem guten Takt gute Voraussetzungen für Tagestouren auch abseits der Strecke. Der dichte Bewuchs entlang der Strecke kann zur Einengung des ansonsten breiten Weges führen. Das touristische Angebot entlang der Strecke ist gut. Informationen sind über die Eifel Touristik und Rheinland-Pfalz Touristik sowohl als Print, als auch im Internet von hoher Qualität.

Lahntalradweg (zur Routenpräsentation »)
Die Route erreicht bei der Oberfläche und Wegweisung durchschnittliches Niveau. Bei der touristischen Infrastruktur und der Verkehrssicherheit werden herausragende fünf Sterne erreicht. Mit Fernverkehrszügen ist nur Gießen und Marburg erreichbar, dafür gibt es auf fast der gesamten Strecke streckenbegleitenden Nahverkehr mit Fahrradmitnahme.

Märkische Schlössertour (zur Routenpräsentation »)
Zur sehr guten Routenführung mit zahlreichen Attraktionen entlang der Route kommen gute Wegweisung, Breite der Wege und eine geringe Verkehrsbelastung. Durchschnittliche Qualität haben die Wege-Oberflächen und die Anzahl touristischer Angebote auf der Route. Die Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel mit Fahrradmitnahme ist nur punktuell gegeben, aber kaum zu beeinflussen. Auch die Marketingaktivitäten sind noch ausbaufähig.

Murradweg - Österreich (zur externen Website »)
Von Startpunkt bei Sticklerhütte bis Bad Radkersburg hat der Murradweg eine Länge von 359 km. Mit Ausnahme der Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel mit Fahrradmitnahme, die durchschnittlich ist, werden bei allen übrigen Kriterien gut und sehr gute Ergebnisse erreicht.

Oderbruchbahn-Radweg (zur externen Website »)
Sehr gute Wegweisung und Routenführung, auch in den anderen Kriterien erreicht die Route gute Ergebnisse. Lediglich eine bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr wäre wünschenswert. Einige Abschnitte mit geringem Kfz-Verkehr.

Oder-Neiße-Radweg (zur Routenpräsentation »)
Routenführung und Verkehrsbelastung auf Fünf-Sterne-Niveau. Die Qualität von Wegweisung, Oberflächen und touristischer Infrastruktur ist jedoch eher durchschnittlich. Dazu abschnittsweise viele Poller zur Absperrung gegenüber Kfz-Verkehr auf dem Radweg.

Oder-Spree-Tour (zur externen Website »)
Wegweisung und Routenführung erreichen Fünf-Sterne-Niveau, bei den übrigen Kriterien gibt es ebenfalls gute Werte. Bei der Anbindung an den öffentlichen Verkehr besteht Verbesserungsbedarf.

RegnitzRadweg (zur Routenpräsentation »)
Der RegnitzRadweg hat zwei Varianten: Die Kanalroute verläuft entlang der Regnitz auf überwiegend gut ausgebauten Wirtschaftswegen und verkehrsarmen Strecken. Die Talroute bezieht die zahlreichen, sehenswerten Orte zwischen Nürnberg und Bamberg in die Route mit ein, verläuft daher häufiger auf Straßen mit mäßiger Verkehrsbelastung. Für beide Varianten gibt es eine gute touristische Infrastruktur entlang der Strecke und eine hervorragende Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.
Talroute

Kanalroute

Routen Historische Stadtkerne, Route 2 (zur externen Website »)
Die Strecke verläuft fast immer auf gut und sehr gut befahrbaren Oberflächen, ansonsten auf Pflaster. Vereinzelt fehlende Wegweiser führen zu durchschnittlicher Bewertung. Selbständige Radwege und verkehrsarme Straßen sorgen für eine sehr geringe Verkehrsbelastung. Die touristische Infrastruktur und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel mit Fahrradmitnahme liegen schwerpunktmäßig in den Mittelstädten der Region.

RuhrtalRadweg (zur Routenpräsentation »)
Die Route besitzt eine hervorragende Bahnanbindung und eine umfangreiche touristische Infrastruktur. Einige Wegeabschnitte im Oberlauf der Ruhr (Sauerland) mit mäßiger Oberfläche, geringer Breite oder in Straßennähe, insgesamt aber überraschend geringe Verkehrsbelastung.
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Saar-Radweg (zur Routenpräsentation »)
Sehr gute Wegweisung, touristische Infrastruktur und Informationen, gedruckt oder im Internet. In einer Industrieregion bleibt gelegentliche Lärmbelastung durch Verkehrswege nicht aus.
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Spreeradweg (zur Routenpräsentation »)
Die geringe Verkehrsbelastung bewegt sich auf Fünf-Sterne-Niveau, auch in den anderen Kategorien kann die Route punkten.

Südschwarzwald-Radweg (zur Routenpräsentation »)
Die Routenführung führt mit Ausnahme der Stadt Basel überwiegend abseits des starken Verkehrs. Bei der Wegweisung werden Verbesserung zur Saison 2011 vorgenommen. Ideal ist das Angebot, den Aufstieg in den Schwarzwald mit der Bahn zu überwinden. Trotzdem gibt es unterwegs noch kürzere Anstiege.
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Tauernradweg - Österreich (zur externen Website »)
Der Tauernradweg mit einer Länge von 310 km (Krimml - Passau) bietet die Extreme vom Hochgebirge bis zu den Weiten des Inntals. Dazu gehört die optimale Erreichbarkeit des Startpunktes mit der Bahn und die vielen kulturellen und landschsaftlichen Sehenswürdigkeiten entlang der gesamten Strecke.

Tour Brandenburg (zur Routenpräsentation »)
Die längste ADFC-Qualitätsradroute hat eine sehr geringe Verkehrsbelastung durch Kfz-Verkehr und eine sehr attraktive Routenführung. Auch die Breite der Wege, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel mit Fahrradmitnahme ist gut und bietet die Möglichkeit, die Route in mehreren Etappen zu bewältigen. Durchschnittliche Qualität haben die Oberflächen auf der Strecke und auch das touristische Angebot (Übernachtungen, Gastronomie) ist sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Traisental-Radweg - Österreich (zur externen Website »)
Von Traismauer (Donau) bis Mariazell hat der Traisental-Radweg eine Länge von 111 km und führt von den Weinbergen an der Donau bis zu den Gipfeln der Voralpen. Die Nähe zu stark befahrener Straße führt zu Beginn der Route zu Abzügen bei der Routenführung. Die Route verläuft fast durchgängig als asphaltierter Radweg, nur im Bereich des Hubertussess auf verkehrsarmen Straßen.

Vom Main zur Rhön (zur Routenpräsentation »)
Die Routenführung und touristische Infrastruktur liegen auf Fünf-Sterne-Niveau, in den weiteren Kriterien werden gute Werte erreicht. Da die Route auf längeren Abschnitten auf Straßen verläuft, muss hier mit geringem Kfz-Verkehr gerechnet werden.
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