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Sie sind hier: Startseite / ADFC-ReisenPLUS / Deutschland / Alle Routen / 03. Elberadweg
Elbflorenz: Dresden versprüht italienisches Flair
Design- und Architekturgeschichte von Weltrang im Dessauer Bauhaus
Abendstimmung an der Unterelbe
Rast auf dem Büttnershof in der Altmark
Strand bei Cuxhaven mit Blick auf die Insel Neuwerk
Die Kugelbake an der Mündung in die Nordsee markiert das nördliche Ende des Elberadwegs
Bratkartoffeln mit Salat, Matjes und Sülze - ein norddeutscher Klassiker am Elberadweg
Die Elbe ist der zweitgrößte Fluss Deutschlands, und für Radurlauber ist sie das Größte. Der Elberadweg wurde in Umfragen des ADFC zum 6. Mal in Folge zum beliebtesten Radfernweg gewählt. Kein Wunder, gibt es doch auf der Reise zum Meer eine satte Mischung aus Natur und Kultur.
Hinter der deutsch-tschechischen Grenze wird der Fluss von den Sandsteinfelsen des Nationalparks Sächsische Schweiz begrüßt. Die Route verläuft direkt im Elbtal mit Blick auf die romantische Felsenwelt. Mit Dresden ist schnell einer der Höhepunkte am Elberadweg erreicht. Semperoper und Frauenkirche sind weltberühmt. Auf dem Weg nach Norden können sich Reisende an der Flusslandschaft erfreuen und kommen immer wieder in interessante Städte: In Torgau trafen sich am Ende des Zweiten Weltkriegs Amerikaner und Russen, in Wittenberg kann man den Spuren Martin Luthers folgen. Dessau-Roßlau ist bekannt als Bauhaus-Stadt, und in Magdeburg gibt es nicht nur den Dom zu bestaunen – dabei ist erst die Hälfte der Strecke zurückgelegt.
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| Kugelbake in Cuxhaven |
Technikfreunde sollten einen Stopp am Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg einplanen. Hier treffen Elbe und Mittellandkanal aufeinander, und die Schiffe werden auf der längsten Kanalbrücke der Welt über den Fluss geleitet. Immer breiter wird die Elbe, und die Ruhe der Elbauen begeistert Naturliebhaber ebenso wie die vielfältige Vogelwelt des Biosphärenreservats „Flusslandschaft Elbe“. Weiter nördlich ist die beschauliche Stadtinsel von Hitzacker unbedingt sehenswert.
Weniger besinnlich geht es in Hamburg zu – die Welt- und Hafenstadt wäre alleine eine längere Reise wert. Weiter geht es auf der linken Elbseite durch das Obstanbaugebiet des Alten Landes. So nahe der Mündung erreicht das Wasser eine enorme Weite und sieht schon fast nach Meer aus. Aber erst wenn die Kugelbake, das historische Seefahrtszeichen von Cuxhaven, erreicht ist, schweift der Blick über die Nordsee und man kann den Ozeanriesen zum Abschied hinterherwinken.
Nationalpark Sächsische Schweiz mit Sandsteinfelsen, Weinberge zwischen Pirna und Diesbar-Seußlitz, Unesco-Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“, Geest- und Marschlandschaften, Obstanbaugebiet Altes Land, Nordseeküste.
Der größte Teil der meist asphaltierten und vorwiegend autofreien Strecke verläuft auf eigenem Radweg, häufig auf und neben dem Elbdamm. In Flussrichtung häufig Gegenwind.
Dresden (barocke Altstadt), Porzellanstadt Meißen, Renaissancestadt Torgau, Lutherstadt Wittenberg, Gartenreich Dessau-Wörlitz, Bauhaus und Meisterhäuser Dessau, Magdeburg (Dom, Kloster Unser Lieben Frauen, Hundertwasserhaus, Wasserstraßenkreuz), frühere Kaiserresidenz Tangermünde, Domstadt Havelberg, Festung Dömitz, Hitzacker, Elbschloss Bleckede, Schifferstadt Lauenburg, Hansestadt Hamburg, Stade (Altstadt), Renaissancestadt Glückstadt, Schifffahrtsmuseum Cuxhaven, Nord-Ostsee-Kanal
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