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Sie sind hier: Startseite / ADFC-ReisenPLUS / Deutschland / Alle Routen / 49. Glan-Blies-Radweg
Der Glan-Blies-Radweg ist ein wahrlich länderübergreifendes Fahrrad- und Flusserlebnis. Gestartet wird in Frankreich. Dann geht es über die Grenzen des Saarlandes und von Rheinland-
Pfalz hinweg zur Nahe. Immer in der Nähe: die Flüsse Blies und Glan.
Die Tour startet in Sarreguemines hinter der französischen Grenze, wo die Blies in die Saar mündet. Auf dem Radweg geht es flussaufwärts dem Glan entgegen. Schon bald erreicht man den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, dessen römische und keltische Ausgrabungen einen Besuch wert sind. Auf einer ehemaligen Bahntrasse führt der Radfernweg weiter nach Blieskastel, wo die barocke Altstadt zu einer ausgiebigen Rast einlädt. In Homburg locken die Schlossberghöhlen und das Römermuseum in Schwarzenacker.
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| Meisenheim am Glan |
Die Route verlässt die Blies, um nach wenigen Kilometern bei Waldmohr auf den Glan zu treffen. Im Erholungsgebiet „Bruchwiesen“ bietet sich Gelegenheit für eine Pause, bevor eine Tretbootfahrt am Ohmbachsee angesagt ist. Danach grüßt im Kuseler Land der Remigiusberg mit seiner Kirche und der Michelsburg. Ein Abstecher zur Burg Lichtenberg, einer der größten Burgen Deutschlands, gehört auch zum Mittelalter-Programm.
Ab Altenglan wartet ein Raderlebnis der besonderen Art: Radfahren auf Schienen. Auf einer 40 Kilometer langen, stillgelegten Bahntrasse kann bis Staudernheim das Glantal mit einer Fahrraddraisine erkundet werden. Die Fahrräder können natürlich mitgenommen werden. Als Zwischenstopp bieten sich die alte Schmiede in Bedesbach sowie die Ölmühle in St. Julian, die ehemalige Propsteikirche in Offenbach-Hundheim und Meisenheim an. Auf den Spuren von Hildegard von Bingen trifft man kurz vor Ende der Tour auf die Klosterruine Disibodenberg. Im Weinland Nahe mündet der Glan dann bei Staudernheim in die Nahe.
Flusslandschaften von Glan und Blies, enge Täler wechseln mit weiten Talauen, Waldgebieten und Weinbergen.
Der Radfernweg führt von Frankreich über die Grenze nach Deutschland und durch zwei Bundesländer. Die Route ist vorwiegend autofrei geführt und verläuft hauptsächlich in ebenem Gelände.
Sarreguemines (Keramikmuseum, Freizeithafen), Bliesbruck-Reinheim (Europäischer Kulturpark), Gersheim (Orchideengebiet), Blieskastel (barocke Altstadt, Schlosskirche, Orangerie), Schwarzenacker (Römermuseum), Homburg (Schlossberghöhlen, Ruinen der Hohenburg), Schönenberg-Kübelberg (Ohmbachsee), Bruchmühlbach-Miesau (Tausendmühle, Jakobspilgerweg), Kusel (Remigiusberg, Burg Lichtenberg), Draisinentour ab Altenglan, Offenbach-Hundheim (Abteikirche), Meisenheim (Schlosskirche, hist. Altstadt), Odernheim (Klosterruine Disibodenberg), Staudernheim
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