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Diese fränkische Flussroute ist etwas für Genießer. Denn ganz gleich, welche der Wegevarianten durchs Regnitztal man wählt: An ihren Ufern warten zahlreiche kulturelle Highlights darauf, entdeckt zu werden, ob in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Bamberg – oder auf den entspannten Radetappen dazwischen.
Durch die von einer fünf Kilometer langen Stadtmauer umgebene Nürnberger Altstadt wandelt man auf den Pfaden Albrecht Dürers und reicher Patrizierfamilien, die hier in den schmucken Fachwerkhäusern gelebt haben. Eine frische Laugenbrezel im Gepäck geht es entlang der Pegnitz nach Fürth. Hier, in der Stadt mit der größten Denkmaldichte Deutschlands, vereinigen sich Rednitz und Pegnitz zur Regnitz.
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| Pettstädter Fähre |
In zwei Varianten lässt sich der RegnitzRadweg ab hier befahren: entweder direkt durchs Tal der Regnitz, vorbei an idyllischen Dörfern und barocken Pfarrkirchen, oder – besonders „autofrei“ und deshalb sehr familienfreundlich – entlang des parallel verlaufenden Main-Donau-Kanals. Beide Routen können natürlich auch kombiniert oder als Rundkurs gefahren werden. Die durch das Regnitztal verlaufende Bahnstrecke Bamberg-Nürnberg ermöglicht stets einen einfachen Zugtransfer.
Durch Wiesenlandschaften und an renaturierten Flussabschnitten vorbei überquert man den Fluss auf Brücken und in Pettstadt sogar mit einer Fähre, und stößt auf Schleusen, alte Schöpfräder und renaturierte Flussabschnitte. In Bamberg besichtigt man die ehemalige Fischersiedlung „Klein-Venedig“ und lässt diese Genusstour anschließend bei fränkischen Spezialitäten ausklingen – mit Blick auf das mitten in die Regnitz gebaute historische Rathaus. Oder man folgt der Route entlang des historischen Leinritts bis zur Mündung der Regnitz in den Main bei Bischberg.
Mehrere Naturparks prägen die Region: Die Haßberge mit ihren Burgen, die Fränkische Schweiz und der Steigerwald mit seinen Laub- und Mischwaldhöhen. Entlang der Regnitz finden sich natürliche Auwälder, äußerst seltene Sandgebiete und stille Altarme mit einer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. Landschaftsschutzgebiete, Waldgebiete und Umweltgärten zeugen vom naturnahen Charakter der Route.
Größtenteils ebene und asphaltierte Wege mit nur wenigen vereinzelten Anstiegen. Überwiegend autofrei, die Kanalroute ist besonders verkehrsarm und deshalb gut für Gruppen- und Familientouren geeignet. Gute Verbindung vom Main-Radweg entlang des Main-Donau-Kanals zum Donauradweg.
Altstadt mit Kaiserburg und Dokumentationszentrum in Nürnberg, Jüdisches Museum in Fürth, barocke Altstadt in Erlangen, Wasserschöpfräder in Möhrendorf, Schleuse bei Eggolsheim, Baiersdorf (Meerrettich-Museum), Pettstadt (Fähre), Forchheim (Kaiserpfalz), Buttenheim (Levi Strauss Museum), Seußling (Slawenkirche), Hirschaid (Museum Alte Schule), Sassanfahrt (Tropfhaus), Frensdorf (Bauernmuseum), Bamberg (Unesco-Welterbe Altstadt, „Klein Venedig“, Dom, Neue Residenz, Alte Hofhaltung, Landesgartenschau 2012)
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