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Sie sind hier: Startseite / ADFC-ReisenPLUS / Deutschland / Alle Routen / 63. Paneuropa-Radweg
Europa wächst mehr und mehr zusammen. Das hat sich der Paneuropa-Radweg zum Vorbild genommen und mehrere bestehende Radfernwege zu einer Verbindung von Paris nach Prag verknüpft. Der deutsche Teil der Strecke verläuft mitten durch Süddeutschland von Kehl am Rhein zur tschechischen Grenze.
Schon im Mittelalter verlief zwischen Paris und Prag ein „Goldene Straße“ genannter Handelsweg. Im Verlauf des deutschen Abschnitts der historischen Route lernt man viele Regionen, Landschaften und Flüsse in Baden-Württemberg und Bayern kennen. Die blau-gelben Wegweiser des Paneuropa-Radwegs geben dabei die Richtung vor. Von Kehl aus, der kleinen Hafenstadt am Rhein, bietet sich ein Abstecher ins Elsass an, bevor sich die Route auf den Weg in Richtung Karlsruhe und Heidelberg macht. Hochwasserdeiche, Rheinauen und Weinberge sind dabei die Begleiter der Radwanderer.
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| Bad Wimpfen |
Das Neckartal, das als nächstes durchquert wird, erfreut mit seiner Burgen- und Schlösserromantik, und in den Besenwirtschaften können die regionalen Weine direkt in der guten Stube der Winzer probiert werden. Weiter durch den Odenwald führt der Weg nach Heilbronn und Schwäbisch-Hall. Nun fährt man durch die Regionen Kraichgau und Hohenlohe und erreicht die berühmte Mittelalterstadt Rothenburg o. d. Tauber. Auch in den folgenden Dörfern und Städtchen mit viel Fachwerk und anderen historischen Bauwerken wird die Vergangenheit lebendig, Nürnberg wartet zusätzlich mit der Kaiserburg auf.
Von hier aus führt der Radweg entlang zahlreicher kleinen Flüsse quer durch die Oberpfalz, die durch ihre geologische Vielfalt bekannt ist. Nach der Durchquerung von Neustadt a.d.Waldnaab erreicht man die bayerisch-tschechische Grenze in Eslarn. Und möglicherweise hat der Radfernweg die Lust darauf geweckt, die Reise bis nach Prag fortzusetzen.
Viele Regionen Süddeutschlands werden vom Paneuropa-Radweg durchquert, darunter Baden, die Pfalz, Franken, das Hohenloher Land und die Oberpfalz. Geprägt ist die Strecke von Weinbau, Flusstälern und -auen sowie mittelalterlichen Bauwerken.
Der Radfernweg verläuft zu großen Teilen auf asphaltierten Wegen, aber auch wassergebundene Decken und Schotter- oder Sandwege kommen vor. Das Profil ist flach bis hügelig, die Führung teilweise nicht autofrei.
Rastatt, Bruchsal und Karlsruhe (Schlösser), Naturschutzgebiet Weingartner Moor, Speyer (Unesco-Welterbe Dom), Heidelberg (Burg), Nürnberg (Burg, Dürerhaus, Schöner Brunnen, Altstadt), Heilbronn (Rathaus), Schwäbisch Hall (Altstadt), Rothenburg o. d. Tauber, Hirschau („Monte Kaolino“), Markt Floß (Synagoge, Judenfriedhof), Flossenbürg (Burgruine, KZ-Gedenkstätte), Pleystein (Rosenquarzfelsen)
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