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Sie sind hier: Startseite / ADFC-ReisenPLUS / Deutschland / Alle Routen / 63. RegnitzRadweg
Diese fränkische Flussroute, vom ADFC mit vier Sternen ausgezeichnet, ist etwas für Genießer. Denn ganz gleich, welche der Wegevarianten durchs Regnitztal man wählt: An ihren Ufern warten zahlreiche kulturelle Highlights darauf, entdeckt zu werden, ob in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Bamberg – oder auf den entspannten Radetappen dazwischen.
Durch die von einer fünf Kilometer langen Stadtmauer umgebene Nürnberger Altstadt wandelt man auf den Pfaden Albrecht Dürers und reicher Patrizierfamilien, die hier in den schmucken Fachwerkhäusern gelebt haben. Eine frische Laugenbrezel im Gepäck geht es entlang der Pegnitz nach Fürth. Hier, in der Stadt mit der größten Denkmaldichte Deutschlands, vereinigen sich Rednitz und Pegnitz zur Regnitz.
In zwei Varianten lässt sich der RegnitzRadweg ab hier befahren: entweder direkt durchs Tal der Regnitz, vorbei an idyllischen Dörfern und barocken Pfarrkirchen, oder – besonders „autofrei“ und deshalb sehr familienfreundlich – entlang des parallel verlaufenden Main-Donau-Kanals.
Beide Routen können natürlich auch kombiniert oder als Rundkurs gefahren werden. Die durch das Regnitztal verlaufende Bahnstrecke Bamberg-Nürnberg ermöglicht stets einen einfachen Zugtransfer.
Durch Wiesenlandschaften überquert man den Fluss auf Brücken, in Pettstadt sogar mit einer Fähre, und stößt auf Schleusen, alte Schöpfräder und renaturierte Flussabschnitte. In Bamberg besichtigt man die ehemalige Fischersiedlung „Klein-Venedig“ und lässt diese Genusstour anschließend bei fränkischen Spezialitäten ausklingen – mit Blick auf das mitten in die Regnitz gebaute historische Rathaus.
Oder man folgt der Route entlang des historischen Leinritts bis zur Mündung der Regnitz in den Main bei Bischberg.
Mehrere Naturparks prägen die Region: Die Haßberge mit ihren Burgen, die Fränkische Schweiz und der Steigerwald mit Laub- und Mischwaldhöhen. Entlang der Regnitz finden sich Auwälder, seltene Sandgebiete und Altarme mit einer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. Landschaftsschutzgebiete, Waldgebiete und Umweltgärten zeugen vom naturnahen Charakter der Route. Zudem lädt die fränkische Gartenbaukunst dazu ein, entdeckt zu werden: Über ein Dutzend Gärten und Parks liegen an der Strecke.
Größtenteils ebene und asphaltierte Wege mit nur wenigen vereinzelten Anstiegen. Überwiegend autofrei, die Kanalroute ist besonders verkehrsarm und deshalb gut für Gruppen- und Familientouren geeignet. Gute Verbindung vom Main-Radweg entlang des Main-Donau-Kanals zum Donauradweg.
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