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Sachsen:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 07.04.2009

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Inhaltsverzeichnis:


Radelgebiete und Routenvorschläge

In Sachsen gibt es zahlreiche Radwandergebiete, die für praktisch jedes Radlerherz etwas zu bieten haben.

So ist das Radeln entlang des neu gebauten Elberadweges ein ganz besonderes Vergnügen. Empfohlen wird die Anreise mit der Bahn bis Dessau. oder Torgau. Flussaufwärts folgt man der Elbe über Dresden bis in das bekannte Elbsandsteingebirge. Dabei durchquert der Elberadweg auch die Sächsische Schweiz, eine wildromantische Erosionslandschaft. Vom Tal aus gibt es dabei immer wieder reizvolle Blicke auf die eigentümlichen Sandsteinfelsen, die beliebte Wander- und Kletterziele sind.

Aber auch Abstecher in die jenseits der Grenze gelegene Böhmische Schweiz lohnen sich.

Westlich des Elbsandsteingebirges erstrecken sich entlang der deutsch-tschechischen Grenze das Erzgebirge und das Vogtland.

Für Touren in dieser wie in den anderen Mittelgebirgsregionen des Landes sollte das Fahrrad eine geeignete Gangschaltung besitzen. Besonders in den Kammlagen des Erzgebirges muss mit kräftezehrenden Steigungen gerechnet werden. Der Radwanderer kann hier die deutsch-tschechische Grenze an zusätzlich für den "kleinen Grenzverkehr" eingerichteten Übergängen passieren und in teilweise rasanten Abfahrten auf böhmischer Seite die Täler der Ohre (Eger) und der Bilina ansteuern.

Das sächsische Vogtland erstreckt sich als ein 400-960 m hohes, kuppiges und waldreiches Hügelland und Mittelgebirge beiderseits der Weißen Elster.

Das Oberlausitzer Bergland und das Zittauer Gebirge im Südosten des Landes liegen in der "Ferienlandschaft der Umgebindehäuser", sie sind aus Radlersicht nicht so anspruchsvoll wie die vorgenannten Regionen.

Noch weniger Schweiß verlieren Radler, wenn sie sich in den Wermsdorfer Forst begeben, in die Dübener oder Dahlener Heide, den Tharandter Wald, die Moritzburger Teichgebiete oder die Dresdener Heide. Hier geht es meist gemütlich zu, also ideal für Familien mit Kindern oder Anfänger im Tourenradeln.

Empfehlenswert ist auch die Flusslandschaft der Lausitzer Neiße, die auf 120 km Länge die Grenze zu Polen bildet und in der die alten Städte Zittau, Görlitz sowie Bad Muskau mit seinem Landschaftspark liegen. Hier im Nordosten des Landes befinden sich bequeme Radelgebiete wie die Muskauer Heide und das daran anschließende Biosphärenreservat "Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft".

Eine interessante Radelregion im Westen Sachsens ist das Flussgebiet der Mulde mit seinen zahlreichen Burgen und Schlössern. Im sogenannten "Tal der Burgen" kann entlang des neu geschaffenden Muldentalradweges ursächsische Geschichte erradelt werden.

Wer den Spuren des einstigen reichen Silbersegens in Sachsen folgen möchte, sollte entlang der Silberstraße von Zwickau über Annaberg-Buchholz und Freiberg bis Dresden radeln. Die Strecke quert mehrere Flußtäler des Erzgebirges und ist daher recht anspruchsvoll.

Übersicht:

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