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Akkus und Ladegeräte sicher kombinieren

Datum: 22. Februar 2012  //  Kategorie: Technik

Pedelec Akkus

Seit Mitte Januar gilt ein neues GS-Prüfverfahren für Pedelec-Akkus. Es stellt sicher, dass sich ein Pedelec-Akku mit einem Ladegerät korrekt und schadensfrei aufladen lässt, und prüft, ob die Kombination aus Akku und Ladegerät zusammenpasst. Denn es kann zu Schäden kommen, wenn die elektrischen Kennwerte nicht zueinander passen – auch bei Geräten, die einzeln eine Sicherheitsprüfung bestanden haben. Darauf weisen die SLG Prüf- und Zertifizierungs GmbH und das Prüfinstitut velotech.de hin, die den Prüfgrundsatz gemeinsam erarbeitet haben.

Ein weiterer Vorteil des „Geprüfte Sicherheit“-Zeichens ist die vorgeschriebene regelmäßige Überwachung der Produktion in der Serienfertigung. „Mit dem GS-Zeichen für die Kombination aus Akku und Ladegerät steht Herstellern, Handel und dem Endkunden ein anerkanntes Gütezeichen zur Verfügung, das es ermöglicht, Vertrauen zu schaffen und auf dem Markt für Elektrofahrräder die Spreu vom Weizen zu trennen“, sagt André Gläser von velotech.de. Er rechnet damit, dass zum Frühjahr die ersten Modelle mit der kombinierten Akku-und Ladegerät-Prüfung im Handel verfügbar sind.

Weitere Informationen
» Internetseite von velotech.de
» Internetseite der SLG Prüf- und Zertifizierungs GmbH
» ADFC-Informationen zu Pedelecs und Akkus.


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  • Kommentar von Arne am 23.02.2012 13:22:39:

    GS - trügerische Sicherheit

    "Der geneigte Verbraucher fragt sich natürlich, wie bisher die Sicherheit von ausgelieferten Kombinationen geprüft wurde!
    Das Zertifikat GS macht nur eine Aussage über die Sicherheit des Produktes z.B. nach der "Niederspannungsrichtlinie"; eine Aussage über die Qualität der Kombination (z.B. Lebensdauer des Akkus, schonende Ladung, usw.) verspricht das GS-Zeichen nicht!Denn, Funktionsprüfungen gehören beim GS-Zeichen nur soweit zum Prüfumfang, wie es für die Prüfung der Sicherheit erforderlich ist. Das GS-Zeichen ist somit kein allgemeines Qualitätszeichen. Die Qualität über die Lebensdauer eines Produktes wird nicht geprüft.
    Auch die Art und Weise wie Zertifizierungsstellen in der Vergangenheit mit der Bauartprüfung und der jährlichen Visite in den Produktionsanlagen umgegangen sind, lassen bei mir sogar bzgl. der Sicherheit Zweifel aufkommen. Ich habe in China einige dieser Überprüfungen durch den TÜV und andere Zertifizierer mit zweifelhaften Ergebnissen erlebt ...

    Arne Meier
    "

Kommentar 1-1 von 1.



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