Fitte Mitarbeiter schalten schneller
Mit dem Rad zur Arbeit läuft noch bis zum 31. August
Datum: 29. Juli 2009
Immer mehr Betriebe engagieren sich für ihre Rad fahrenden Beschäftigten. Dies beobachten der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die Gesundheitskasse AOK. „Fahrradparkplätze am Haupteingang oder Umkleideräume gehören heute bei innovativen, dynamischen Firmen einfach dazu“, sagt die stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Heidi Wright.
Bundesweit nehmen derzeit tausende Betriebe an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teil. Im Rahmen des Gesundheitsmanagements setzen auch große Unternehmenszentralen, Krankenhausverwaltungen, Stadtwerke oder Verwaltungen auf das Fahrrad. „Bundesweit sind die Hälfte aller täglichen Wege von und zur Arbeit kürzer als zehn Kilometer“ sagt Wright. „Die Hitze im Stau, Parkplatzsuche und der Fußweg zum Parkplatz fallen weg. Außerdem ist das Fahrrad in diesem Entfernungsbereich insgesamt oft sogar schneller als das Auto.“
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) reichen täglich 30 Minuten Gehen oder Radfahren aus, um das Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Diabetes im Erwachsenenalter und Fettleibigkeit zu halbieren. Radfahrer senken ihr Risiko für Bluthochdruck um 30 Prozent. Patienten mit Bluthochdruck können durch regelmäßiges Gehen oder Radfahren eine ähnliche Wirkung erreichen wie durch ein blutdrucksenkendes Medikament.
Noch bis zum 31. August können sich Firmen und Mitarbeiter an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligen. Ziel ist, an mindestens 20 Tagen per Rad zur Arbeit zu kommen. Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung. Informationen und Anmeldung unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de .





