Augen auf beim Discounterkauf
In den oft aufwändig gestalteten Discounter-Werbeprospekten findet man gerade zu Frühlingsbeginn regelmäßig Fahrräder mit Angebotspreisen. Oft wird auf alte Preise hingewiesen, damit das Angebot noch attraktiver wirkt. Der ADFC rät, bei solchen Angeboten, genauer hinzuschauen und genauer zu lesen.
Im hier gezeigten Beispiel fällt sofort das Qualitätssiegel der Stiftung Warentest auf, das auf den ersten Blick ein „gutes“ Fahrrad suggeriert. In der Regel gilt das Prüfsiegel allerdings nicht für das komplette Fahrrad, sondern nur für eine Komponente – hier für das 2006 geprüfte Rücklicht. Dieses Rücklicht mit Standlichtfunktion sorgt ohne Frage für mehr Verkehrssicherheit, es sagt aber nichts über die Funktion und Qualität des Rades insgesamt aus.
Auch das Symbol direkt darunter - stilistisch eine rundum geschützte Wirbelsäule - suggeriert viel Komfort und Sicherheit durch eine Vollfederung. Eine solche Vollfederung besteht üblicherweise aus einer Kombination von Rahmenfederung und Federgabel. Dieses Angebot greift auf die technisch, funktional und preislich einfachere Ausführung mit Federgabel und gefederter Sattelstütze zurück und bedient sich missverständlich der werbewirksamen Vokabel.
Zum Schutz des Fahrrads empfiehlt es sich, auf gute Fahrradschlösser von Markenherstellern zurückzugreifen. Auch dieses macht das Angebot mit dem Hinweis zu einem Rahmenschloss von ABUS deutlich, das zweifelsohne ein gutes Rahmenschloss ist, das aber ein Wegtragen des Rades nicht verhindern kann. Mit einem solchen Schloss lässt sich das Fahrrad nur abschließen und nicht anschließen.
Der ADFC empfiehlt Kunden, sich nicht von Discounter-Lockangeboten blenden zu lassen, sondern im Fachhandel zu kaufen. Dort erhält man mit einer sachkundigen Beratung nicht nur das passende Rad, sondern auch ein Fahrrad, mit dem man auch länger mehr Fahrspaß auf vielen Kilometern hat. Der höhere Preis im Fachhandel ist allemal gerechtfertigt, man sollte mindestens 500 Euro für ein neues Rad kalkulieren. Die 100 Euro, die das Rad mehr als der gestrichene Preis im Supermarkt kostet, lohnt es sich definitiv auszugeben.
Im hier gezeigten Beispiel fällt sofort das Qualitätssiegel der Stiftung Warentest auf, das auf den ersten Blick ein „gutes“ Fahrrad suggeriert. In der Regel gilt das Prüfsiegel allerdings nicht für das komplette Fahrrad, sondern nur für eine Komponente – hier für das 2006 geprüfte Rücklicht. Dieses Rücklicht mit Standlichtfunktion sorgt ohne Frage für mehr Verkehrssicherheit, es sagt aber nichts über die Funktion und Qualität des Rades insgesamt aus.
Auch das Symbol direkt darunter - stilistisch eine rundum geschützte Wirbelsäule - suggeriert viel Komfort und Sicherheit durch eine Vollfederung. Eine solche Vollfederung besteht üblicherweise aus einer Kombination von Rahmenfederung und Federgabel. Dieses Angebot greift auf die technisch, funktional und preislich einfachere Ausführung mit Federgabel und gefederter Sattelstütze zurück und bedient sich missverständlich der werbewirksamen Vokabel.
Zum Schutz des Fahrrads empfiehlt es sich, auf gute Fahrradschlösser von Markenherstellern zurückzugreifen. Auch dieses macht das Angebot mit dem Hinweis zu einem Rahmenschloss von ABUS deutlich, das zweifelsohne ein gutes Rahmenschloss ist, das aber ein Wegtragen des Rades nicht verhindern kann. Mit einem solchen Schloss lässt sich das Fahrrad nur abschließen und nicht anschließen.
Der ADFC empfiehlt Kunden, sich nicht von Discounter-Lockangeboten blenden zu lassen, sondern im Fachhandel zu kaufen. Dort erhält man mit einer sachkundigen Beratung nicht nur das passende Rad, sondern auch ein Fahrrad, mit dem man auch länger mehr Fahrspaß auf vielen Kilometern hat. Der höhere Preis im Fachhandel ist allemal gerechtfertigt, man sollte mindestens 500 Euro für ein neues Rad kalkulieren. Die 100 Euro, die das Rad mehr als der gestrichene Preis im Supermarkt kostet, lohnt es sich definitiv auszugeben.






