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Fahrrad kaufen – aber richtig!

Hochwertige Fahrräder im Angebot (Foto: www.pd-f.de / pressedienst-fahrrad)

Ich kaufe ein Fahrrad – das klingt zunächst nach einer einfachen Sache. Doch schon das Angebot eines einzelnen Ladens kann den unvorbereiteten Käufer überfordern – und führt im schlimmsten Fall zum Fehlkauf. Mit unseren Tipps können Sie das vermeiden.

Cityräder, Urban Bikes, Trekkingräder, Einrohrrahmen, Tiefeinsteiger – irgendwie sind seit dem letzten Fahrradkauf ein paar neue Begriffe dazugekommen. Die Zeiten, als man einfach ein Herren- oder Damenrad bestellte, sind längst vorbei. Die Auswahl ist groß, ebenso die Wahrscheinlichkeit, dass darunter das passende Rad für mich ist – aber wie finde ich es?

Vorbereitung

Über einige Punkte sollte sich der potenzielle Käufer klar werden, bevor er den Fahrradladen betritt. Je genauer man über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse Bescheid weiß, desto leichter ist es für den Händler, ein passendes Modell zu finden.

Der Einsatzbereich steht an erster Stelle: Für welche Gelegenheit wird das Rad gebraucht? Soll es als Alltagsvehikel in der Stadt dienen, als Lastenesel oder als Untersatz für die Alpenüberquerung? Die unterschiedlichen Verwendungen schließen sich natürlich nicht gegenseitig aus – aber die Disziplin, in der das Rad vorwiegend eingesetzt wird, sollte es besonders gut beherrschen.

Auch das Budget muss vorher festgelegt werden. Dabei sollte das nötige Zubehör eingeplant werden, etwa ein stabiles Schloss für das Stadtrad oder der Helm für Mountainbiker oder Rennradfahrer. Vorher zu wissen, was man braucht, kann Geld sparen, denn man lässt sich nicht so leicht Dinge verkaufen, auf die man eigentlich verzichten könnte.

Aufwändig, aber hilfreich ist es, sich in die technische Materie zu vertiefen. Ein guter Händler erklärt zwar gerne alle Details, aber bei komplexen Themen verliert man möglicherweise den Überblick, wenn die Informationen auf einen einstürzen und man ist eher verwirrt als aufgeklärt. Wer über einige Grundkenntnisse zum Beispiel über Pedelecs verfügt, der kann schneller entscheiden, ob er ein Rad mit Mittel-, Heck- oder Frontmotor bevorzugt. 

Foto: www.pd-f.de / pressedienst-fahrrad

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