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Leser-Tourentipps

Fünf-Flüssetour in Rheinland-Pfalz und Saarland

Am Anfang stand der Wunsch, einmal von zu Hause aus, nur mit Gepäck eine Radtour zu unternehmen, ganz ohne Auto. Also entschlossen wir uns während unseres Sommerurlaubs 2004 eine solche Tour zu planen. Schnell entstand der Gedanke, einmal alle größeren Flüsse in unserer Nähe abzureisen. Beginnend am kleinen Bledesbach, der durch unseren Heimatort Hüffler fließt, bis zur Saar.

 1 Tag:

Am ersten Tag ging es bei durchwachsenem Wetter, das uns noch etwas zweifeln ließ, von zu Hause aus los Richtung Glantal. Unsere erste Rast machten wir in Glanbrücken, wo wir uns mit einem Kaffee und Käsebrötchen stärkten. In Glanbrücken konnten wir auch erstmals die B 420 verlassen und auf den neu angelegten, neben der Draisinenstrecke verlaufenden Radweg wechseln. Auf diesem konnten wir bis Wiesweiler fahren. Bis Lauterecken war wieder Bundesstraße angesagt. Nach Lauterecken ging es bis Medard auf dem neben der B 420 verlaufenden Radweg weiter. Nach einem erneuten Bundesstraßenzwischenstück zwischen Medard und Odenbach, hatte sich das Thema Bundesstraße für diesen Tag erledigt. Über den neu angelegten schönen Radweg ging es zunächst bis in das schöne Städtchen Meisenheim, wo wir in der Gaststätte „Pfälzer Hof" die Mittagsrast einlegten.

Hier wäre anzumerken, dass der neue Glan-Blies-Weg zwischenzeitlich mit nur einer Ausnahme zw. Theisbergstegen und Rutsweiler, auf einem vollständig neuen, asphaltierten Radweg verläuft. Frisch gestärkt ging es nun auf den Naheradweg, wieder entlang der Draisinenstrecke Richtung Odernheim/Glan. Von Odernheim führte der Radweg etwa 3 km über die Landesstraße nach Staudernheim. Auf diesem Streckenabschnitt war auch eine kurze giftige Steigung zu absolvieren. In Staudernheim stießen wir dann auf die Nahe und den eigentlichen Naheradweg. Den Naheradweg entlang führte uns unsere Tour in Richtung Bad Kreuznach. Bei Bous stand uns nochmals eine giftige Steigung in die Weinberge bevor. Spätestens als wir anschließend das schöne Panorama genießen konnten, war die Steigung vergessen.

Entlang des Leistungszentrums des deutschen Kanuverbandes, bei Niedernhausen, ging es dem schönen Kurstädtchen Bad Münster am Stein entgegen, wo wir im Kurpark bei einem Eis eine kleine Verschnaufpause einlegten. Etappenziel war die Jugendherberge der Kurstadt Bad Kreuznach. Wir wussten aber nicht, dass uns am Schluss noch die größte Steigung bevorstand. Liegt doch die Jugendherberge an der Straße zum bekannten Rotenfels, hoch über Bad Kreuznach. Auch hier hatten wir bei unserer Ankunft nach letztlich 83,6 km eine schöne Aussicht über Bad Kreuznach. Ohne zu schieben war die 15-prozentige Steigung zur Jugendherberge hin nicht zu bewältigen.

Wie es weitergeht: Der vollständige Tourenbericht steht hier zum Herunterladen im pdf-Format bereit:
 Leser-Tourentipp Fünf-Flüssetour (71 kb)

 

Dieter Rothfuchs


© 2012 - Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)

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