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ADFC-Radverkehrs-News 2009/3 - 8. Mai 2009

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INHALT:
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AKTUELLES AUS DEM RADVERKEHRSBEREICH

(RV 1) Abwrackprämie für Fahrräder in Mannheim
(RV 2) Bundesrat beschließt StVO-Fahrradnovelle
(RV 3) Deutschlands erste Kampagne für Fuß- und Radverkehr gestartet
(RV 4) Mobile Radständer für Veranstaltungen
(RV 5) Bundesweiter Modellversuch "Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme - neue Mobilität in Städten"
(RV 6) Erfolgreiches öffentliche Fahrrad-Verleih-System in Barcelona
(RV 7) Praxisbeispiele aus Nordamerika
(RV 8) Städtewettbewerb Stadtradeln des Klimabündnisses geht in die zweite Runde
(RV 9) Fahrrad-Leasing
(RV 10) Netzwerk fahrradfreundlicher Kommunen in Thüringen
(RV 11) Keine Fahrrad-Maut auf Privatstraße

AKTUELLES AUS DER SRL
Tagungsdokumentation „Integrierte Nahmobilität „verfügbar

AKTUELLES AUS DEM ADFC
BGH-Urteil verwischt Unterschied zwischen getrennten und gemeinsamen Geh- und Radwegen

AKTUELLES AUS DEM ECF
(ECF 1) Velo-city 2009
(ECF 2) Radfahren in den Niederlanden

AKTUELLES AUS DEM FACHAUSSCHUSS RADVERKEHR

AKTUELLES AUS DEM FACHAUSSCHUSS ÖFFENTLICHER VERKEHR

HINWEISE AUF PUBLIKATIONEN

ANKÜNDIGUNG VON VERANSTALTUNGEN


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AKTUELLES AUS DEM RADVERKEHRSBEREICH
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(RV 1) Abwrackprämie für Fahrräder in Mannheim

Eine lokale Abwrackprämie für Fahrräder hat die Stadt Mannheim in Zusammenarbeit mit der Biotopia Fahrradstation angeboten. Ab 2. Mai erhielten Käuferinnen und Käufer eines neuen Cityrads für ihr altes Rad in der Fahrradstation eine Prämie von 50 Euro. Im Gegensatz zur Abwrackprämie für Kfz werden die Alträder nicht verschrottet, sondern repariert und einer sinnvollen Weiternutzung zugeführt. Die vorgesehene Begrenzung auf 100 Fahrräder war bereits am 4. Mai überschritten.

http://www.biotopia.de/?page=news&type=1&b=1&id=11  
http://www.rad-im-quadrat.de/2009/04/27/samstag-2-mai-start-der-abwrackpraemie/?ec3_listing=posts  
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2528

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(RV 2) Bundesrat beschließt StVO-Fahrradnovelle

Am 3. April wurde im Bundesrat über die seit langem anhängigen Änderungen der Straßenverkehrsordnung und der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung entschieden, die eine Verbesserung der Möglichkeiten der Radverkehrsförderung enthalten.

http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2539

In wenigen Tagen wird eine Gegenüberstellung der bisherigen und der ab 1.9.2009 geltenden StVO-Fassung in Sachen Fahrrad auf der ADFC-Webseite verfügbar sein:

http://www.adfc.de/5081_1  

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(RV 3) Deutschlands erste Kampagne für Fuß- und Radverkehr gestartet

„Kopf an: Motor aus. Für Null CO2 auf Kurzstrecken" - unter diesem Motto will die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürger in den kommenden zwei Jahren dazu bewegen, im Alltag vermehrt ihr Auto stehen zu lassen und aufs Fahrrad zu steigen oder zu Fuß zu gehen. Der Startschuss zur Kampagne fiel am 31.03.2009 in Berlin. Die Städte Bamberg, Dortmund, Halle an der Saale und Karlsruhe haben als erste diese Modellkampagne für ihren Rad- und Fußverkehr in 2009 gewonnen. Von April bis August wird in diesen Städten mit Großplakaten, Kino- und Radiospots sowie Veranstaltungen für den Rad- und Fußverkehr geworben. Weitere fünf Städte werden in einem Wettbewerb für 2010 ermittelt

http://www.kopf-an.de/die-kampagne

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(RV 4) Mobile Radständer für Veranstaltungen

Die Stadt Salzburg (Österreich) hat zur Fußball-EM 2008 mobile, klappbare Radständer entwickelt. Diese Mobipark-Radständer sind leicht transportierbar, einfach aufzustellen und platzsparend zu lagern. In Zukunft werden sie bei großen Veranstaltungen wie den Salzburger Festspielen oder Jahrmärkten eingesetzt. Bei Bedarf können die Ständer an andere private oder öffentliche Veranstalter bzw. andere Städte und Gemeinden verliehen werden.

http://www.radinfo.at/index.php?id=13  
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/praxisbeispiele/anzeige.phtml?id=2110

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(RV 5) Bundesweiter Modellversuch "Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme - neue Mobilität in Städten"

Zum angekündigten Modellversuch gibt es inzwischen mehr Informationen: Im Zeitraum von Oktober 2009 bis Ende 2012 werden 10 Millionen Euro Förderung zur Umsetzung von ausgewählten Modellprojekten zur Verfügung gestellt. Weitere 2,7 Mio. Euro stehen zur Verfügung, um aufgrund besonderer Kriterien wie Topographie Pedelecs als Zusatzmodul in das Modellprojekt zu integrieren.

Ihre Bewerbung für das Modellprojekt einreichen können Kommunen, Landkreise und regionale Kooperationen, Verkehrsunternehmen und -verbünde. Sie können dabei mit Betreibern von Fahrradverleihsystemen und weiteren Herstellern und Dienstleistern aus dem Bereich Mobilität kooperieren. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 17. Juni 2009.

http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/wettbewerbe/wettbewerb.php?id=2209  

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(RV 6) Erfolgreiches öffentliche Fahrrad-Verleih-System in Barcelona

Bicing, das öffentliche Fahrrad-Verleih-System der katalanischen Hauptstadt Barcelona, kann zwei Jahre nach seiner Einführung als erfolgreich bezeichnet werden. Bereits 15 Prozent der Einwohner Barcelonas haben sich für das Verleihsystem registriert. Im Winter nutzen sie die Räder für durchschnittlich 35.000 Bicing-Fahrten pro Tag, im Sommer für bis zu 58.000 Fahrten.

http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2522

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(RV 7) Praxisbeispiele aus Nordamerika

Praxisbeispiele aus Nordamerika aus den Bereichen Fuß- und Radverkehr stellt das Pedestrian and Bicycle Information Center (PBIC) in einer umfangreichen, online verfügbaren Veröffentlichung zur Verfügung, die regelmäßig erneuert wird:

http://www.bicyclinginfo.org/case_studies/  

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(RV 8) Städtewettbewerb Stadtradeln des Klimabündnisses geht in die zweite Runde

Ab Juni sind die Mitglieder der Stadt- und Gemeindeparlamente sowie Bürgerinnen und Bürger wieder eingeladen, für den Klimaschutz kräftig in die Pedale zu treten und als Team von ParlamentarierInnen und BürgerInnen möglichst viele Kilometer zu erradeln. 2009 sind erstmals auch Schulklassen aufgefordert, mit Mitgliedern der Stadt- oder Gemeindeparlamente Teams zu bilden. Ziel der Aktion 2009 ist es, das Vorjahresergebnis weit zu übertreffen.

http://www.stadtradeln.de/  

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(RV 9) Fahrrad-Leasing

Was beim Auto schon lange selbstverständlich ist, gibt’s nun auch für Fahrräder: Leasing.
Als erster Fahrradhersteller bietet Riese & Müller seit Kurzem gewerblichen Kunden für die Anschaffung von Betriebsfahrrädern seine Produktpalette auch im Leasing-Modell an.

http://www.r-m.de/leasing/

Bereits seit 2008 ist Fahrrad-Leasing bei LeaseRad in Freiburg möglich. Von der Beschaffung der fabrikneuen Fahrräder aus deutscher Produktion bis zur Reparatur und der regelmäßigen Wartung reicht das innovative Angebot dieser Firma.

http://www.leaserad.de/  

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(RV 10) Netzwerk fahrradfreundlicher Kommunen in Thüringen

Zu seiner ersten Sitzung hat sich die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Thüringen (AGFK) am 29. April 2009 im Erfurter Rathaus getroffen. Rund 30 Kommunen aus allen Regionen Thüringens bilden dieses Netzwerk zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Innovative Lösungen sollen in konkrete Projekte für den Radverkehr in der Stadt und auf dem Land fließen. Inhaltlich begleitet und beraten wird das Netzwerk vom thüringischen Verkehrsministerium.

http://www.thueringen.de/de/homepage/presse/39857/uindex.html  

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(RV 11) Keine Fahrrad-Maut auf Privatstraße

Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht hat den Eigentümern der Listlandstraße auf Sylt verboten, von Fahrradfahrern eine Gebühr von 2 Euro für die Nutzung der privaten Straße zu erheben. Die Eigentümer wollten die Radfahrer so an den Kosten von Toilettenhäuschen, Mülleimern und Fahrradständern sowie der Instandhaltung beteiligen. Dem widersprach das Gericht und verwies auf das Recht zum Betreten der freien Landschaft auf Privatwegen, das nach dem Gesetz auch für Radfahrer gelte. Für die Benutzung von Toilettenhäuschen oder Abstellanlagen und für das Befahren mit Kraftfahrzeugen seien aber Entgelte zulässig. VG Schleswig, Urteil vom 24.02.2009, 1 A 13/08

http://www.schleswig-holstein.de/OVG/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/240209VG_20Fahrradmaut_20Sylt.html


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AKTUELLES AUS DER SRL
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Tagungsdokumentation „Integrierte Nahmobilität“ verfügbar

Am 12./13. März 2009 fand in Dresden die 12. SRL-ÖPNV-Tagung zum Thema Integrierte Nahmobilität statt. Die Tagungsdokumentation dieser Veranstaltung zu den Themenblöcken Inter- und Multimodalität, Konfliktbereiche und Lösungsansätze Fahrrad - ÖPNV,  Handlungsmöglichkeiten der Förderung der Mobilitätsverbundes sowie  Bahnhöfe und Haltestellen als Schnittstellen von Fahrrad und ÖPNV ist nun online verfügbar.

http://www.srl.de/conference.php?dvopgid=197&id=3351  


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AKTUELLES AUS DEM ADFC
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BGH-Urteil verwischt Unterschied zwischen getrennten und gemeinsamen Geh- und Radwegen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hob im November 2008 ein Urteil auf, das eine Fußgängerin zur Sorgfalt beim Überqueren eines vom Fußweg nur farblich abgetrennten Radwegs verpflichtet hatte. Der klagende Radfahrer war durch die Unaufmerksamkeit der Passantin, die von einer Bushaltestelle auf den Radweg trat, zu einer Vollbremsung benötigt worden und gestürzt. Der BGH sah im vorliegenden Fall eine ähnlich Situation wie auf gemeinsamen Rad- und Gehwegen und in der Folge eine vergleichbare Pflicht zur Rücksichtnahme von Radfahrern auf Fußgängern. (Az. VI ZR 171/07)

Ein ausführlicher Rechtstipp von ADFC-Rechtsreferent Roland Huhn zu diesem Urteil findet sich im ADFC-Mitgliedermagazin Radwelt 2/09, S. 26. „Das Risiko, dass ein unaufmerksamer Passant den Radweg betritt, besteht auf nahezu allen Bordsteinradwegen in den Innenstädten. Deshalb müssten Radfahrer dort, um dem Vorwurf einer Mitschuld zu entgehen, ihr Tempo bei Begegnungen mit Fußgängern eigentlich immer auf Schrittgeschwindigkeit herabsetzen,“ so Huhn. Für ein zügiges und sicheres Vorankommen in der Stadt sind benutzungspflichtige Bordsteinradwege also ungeeignet.

Das unterstreicht ein weiteres Urteil des BGH von 1957 (Az. VI ZR 66/56): Es weist Radfahrern auf der Fahrbahn zur Einhaltung ihrer Sorgfaltspflicht gegenüber Fußgängern 75-80 cm Abstand vom Fahrbahnrand zu. Derartige Sicherheitsabstände sind auf bestehenden Radwegen nicht einzuhalten, schon gar nicht nach beiden Seiten wie bei einer Bushaltestelle. Dafür ausreichend breite Radwege links und rechts der Fahrbahn zu realisieren, ist in gewachsenen Städten auch nicht möglich. Bleibt also nur der Schluss: Statt viel Geld in teuren Radwegebau zu investieren, sollten besser Maßnahmen ergriffen werden, sicheres Vorankommen für Radfahrer auf der Fahrbahn sicherzustellen.

Die genannten Urteile finden sich in der ADFC-Fahrradrecht-Datenbank (für ADFC-Mitglieder kostenfrei):
http://www.adfc.de/index.php?id=2850&languageid=1&ID_Urteilnummer=1065
http://www.adfc.de/index.php?id=2850&languageid=1&ID_Urteilnummer=1067  


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AKTUELLES AUS DEM ECF
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(ECF 1) Velo-city 2009

Die Konferenz Velo-city 2009 von 12. bis 15. Mai 2009 in Brüssel unter dem Motto Re-Cycling Cities steht kurz bevor:

Veranstaltungen: http://www.velo-city2009.com/veranstaltungskalender.html  
allgemein: http://www.velo-city2009.com/homepage-de.html  

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(ECF 2) Radfahren in den Niederlanden

Unter dem Titel „Radfahren in den Niederlanden“ haben das Niederländische Verkehrsministerium und Fietsberaad eine informative Broschüre über die Radverkehrspolitik und die Fahrradnutzung in den Niederlanden herausgegeben, die 2009 aktualisiert wurde. Sie ist jetzt auch auf Deutsch erhältlich.

herunterzuladen von http://www.fietsberaad.nl/index.cfm?lang=de§ion=repository&mode=detail&repository=Radfahren+in+den+Niederlanden+2009  

Die niederländische Fietsberaad-Webseite bietet weitere interessante Informationen zu Fahrrad und Radverkehr auch in deutscher Sprache:
http://www.fietsberaad.nl/index.cfm?lang=de


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AKTUELLES AUS DEM FACHAUSSCHUSS RADVERKEHR
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Zu (RV 2) Bundesrat beschließt StVO-Fahrradnovelle (s. o.)

Der Fachausschuss Radverkehr analysiert derzeit die am 3. April im Bundesrat für den Radverkehr beschlossenen Änderungen der Straßenverkehrsordnung und bereitet dazu Informationen für die ADFC-Arbeit vor Ort auf. Sie werden nach ihrer Fertigstellung im Aktivenbereich der Webseite im Bereich Verkehr und Politik unter Punkt 4.2. StVO verfügbar sein (Benutzer: adfcmit, Passwort: aktiv):
http://www.adfc.de/2517_1  

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zu Publikation: Technische Hilfen zur Überwindung topographischer Barrieren für den Alltags- und Freizeitverkehr mit dem Fahrrad (s.u.)

Eine Arbeitshilfe für die ADFC-Arbeit vor Ort zum Thema "Radverkehr in Gebieten mit starken Höhenunterschieden" steht im Aktivenbereich zum Herunterladen bereit (Benutzer: adfcmit, Passwort: aktiv):
http://www.adfc.de/474_1  


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AKTUELLES AUS DEM FACHAUSSCHUSS ÖFFENTLICHER VERKEHR
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Mehr Platz für Fahrräder in Berliner S-Bahn-Zügen

Ab diesem Frühjahr werden in Berlin die Mehrzweckabteile aller S-Bahn-Züge der modernen Baureihe 481 werden umgebaut, um die Fahrradmitnahme zu erleichtern. Bei 500 Viertelzügen werden dabei im Rahmen planmäßiger Werkstattaufenthalte in den nächsten zwölf Monaten auf jeweils einer Wagenseite sieben Klappsitze und die davor befindlichen Haltestangen entfernt. Zusätzlich wird unterhalb der Fenster eine Querstange installiert, die einen sicheren Halt für die Fahrräder ermöglicht.

Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen insgesamt 18 Millionen Fahrräder befördern, an einzelnen Tagen bis zu 60 000 Fahrräder. Die im übrigen Bundesgebiet üblichen Sperrzeiten im Berufsverkehr gibt es in Berlin nicht. Besonders beliebt ist preisgünstige Fahrradmonatskarte, die es zusätzlich zu Einzel- und Tagestickets gibt. Schüler, Studierende und Auszubildende können ihr Rad kostenfrei mitnehmen.

Wer sein Fahrrad lieber am S-Bahnhof abstellen möchte, findet knapp 8000 teilweise überdachte Stellplätze an 70 Stationen in Berlin und Brandenburg. Noch in diesem Jahr werden rund 1500 Fahrradabstellmöglichkeiten hinzukommen.

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2009/104_radlerfreundlicherumbau_zuege.htm  


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HINWEISE AUF PUBLIKATIONEN
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Gemeinsame Nutzung von Verkehrsflächen durch öffentlichen Verkehr und Radverkehr
Universität Wien, Institut für Verkehrswesen, Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur, Wien (2008); 214 S.; (Dissertationsarbeit),

Im Volltext in der Literaturdatenbank des Fahrradportals:
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/literaturdatenbank/xldb/

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Technische Hilfen zur Überwindung topographischer Barrieren für den Alltags- und Freizeitverkehr mit dem Fahrrad. Projektstudie. Handlungsleitfaden.
Teil A: Technischer Teil. Teil B: Rechtlicher Teil.
Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV), Hannover; Hannover (2008)

Studie und Handlungsleitfaden im Volltext in der Literaturdatenbank des Fahrradportals:
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/literaturdatenbank/xldb/



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ANKÜNDIGUNG VON VERANSTALTUNGEN
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Fachforum: Von der klassischen Verkehrserziehung zur Mobilitätserziehung - Chancen zur Minimierung der Risiken für Schülerinnen und Schüler im Straßenverkehr
19.05.2009 in Magdeburg

Im Rahmen der Veranstaltung werden die bisherigen Aktivitäten im Bereich Verkehrssicherheitsarbeit und Mobilitätserziehung in Sachsen-Anhalt dargestellt und erfolgreiche Initiativen und Beispiele aus anderen Bundesländern bzw. dem europäischen Ausland präsentiert. Anmeldeschluss: 11. Mai 2009

Programm und weitere Informationen:
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/termine/termin.php?id=2220  

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Kommunaler Klimaschutz im Verkehrsbereich - Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten
22. -23.06. 2009 in Berlin

Bei diesem difu-Seminar geht es vor dem Hintergrund Klimaschutz um das Zusammenwirken von Siedlungsentwicklung, Verkehrsplanung und Verkehr, den Ausgleich zwischen Klimaschutz und Verkehrsanforderungen, einen klimaverträglichen Verkehrsmix und die Kommunikation von Klimaschutzmaßnahmen.

Programm und weitere Informationen:
http://www.difu.de/seminare/difu-seminare-anzeige.php?id=1911

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Fahrradakademie: Fachexkursion Dänemarks Fahrradstädte - Innovative Radverkehrsförderung
17.-19.06.2009 Kopenhagen und Odense

Planerische Möglichkeiten und aktuelle Entwicklungen zur Radverkehrsförderung in Theorie und Praxis vor Ort kennen lernen. Gelegenheit hierzu besteht beim gemeinsamen Erfahren der Infrastruktur und im direkten Austausch mit Experten vor Ort. Im Vordergrund stehen dabei übertragbare Praxisbeispiele und innovative Lösungsansätze sowie deren Verankerung in Politik und Verwaltung.

http://www.fahrradakademie.de/veranstaltungen/termin.php?id=2180

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VECTOR-Abschlusskonferenz
13.05.2009 in Brüssel

Abschlusskonferenz des europäischen Projekts "VECTOR" (Visualisation of the Exposure of Cyclists to Traffic On Roads) mit Bewertung der Projektergebnisse sowie Diskussion der neuartigen Messung der Feinstaubbelastung von Radfahrern auf typischen Wegen im Straßenverkehr; außerdem Vorstellung von Best Practice-Beispiele der Stadtplanung zum Schutz nichtmotorisierter Verkehrsteilnehmer vor Feinstaubpartikeln.
Mehr zur Veranstaltung unter http://www.vectorproject.eu/104_1
Infos zum VECTOR-Projekt unter http://www.adfc.de/5062_1


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HERAUSGEBER:
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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.
Fachausschuss Radverkehr
Postfach 107747, 28077 Bremen
Tel. 0421/346 29-0


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