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ADFC-Radverkehrs-News 2010/1 - 6. Januar 2010

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INHALT:
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AKTUELLES AUS DEM RADVERKEHRSBEREICH

(RV 1) Fahrradakademie 2009 mit Rekordbeteiligung – 2010 mit neuem Programm
(RV 2) Radwegebenutzungspflicht: ADFC-Mitglied erwirkt Grundsatzurteil
(RV 3) Neue Rad-Kampagne „Nürnberg steigt auf“
(RV 4) 3. Fahrradkommunalkonferenz 2009 in Potsdam: Dokumentation veröffentlicht
(RV 5) Arbeitsweg: Kurze Strecken häufiger mit dem Rad, längere mit der Bahn
(RV 6) Fahrrad in der Mobilitätsberichterstattung der Medien unterrepräsentiert
(RV 7) Laut Verkehrsunfall-Studie der TU Dortmund Städte weniger gefährlich als ländliche Regionen
(RV 8) Wettbewerb Kopf an: Motor aus. – Gewinnerstädte 2010
(RV 9) Modellkommunen für Bundes-Forschungsvorhaben "Nahversorgung und Nahmobilität“ gesucht

AKTUELLES AUS DEM ADFC

(ADFC 1) Radfahren im Winter
(ADFC 2) Beleuchtungsaktionen in ADFC-Kreisverbänden: Medienwirksame Stichprobenerhebung zur Fahrradbeleuchtung
(ADFC 3) Fachkonferenz "Großveranstaltungen fahrradfreundlich organisieren": Vorträge online verfügbar

AKTUELLES AUS DEM ECF UND EUROPA

(ECF 1) Velo-city Global 2010: Anmeldung hat begonnen
(ECF 2) Kopenhagen macht’s vor
(ECF 3) ECF auf der Klimakonferenz in Kopenhagen
(ECF 4) Neues EU-Projekt PRESTO
(ECF 5) ECF-Position zum EU-Verkehrssicherheits-Aktionsprogramm 2011-2020
(ECF 6) Dynamische Radweg-Beleuchtung in den Niederlanden
(ECF 7) Graz: Frühe Radfahrförderung als Basis einer neuen Mobilitätskultur
(ECF 8) Österreichische Broschüre zur Prävention von Fahrraddiebstählen
(ECF 9) Kampagne „LOS!“ – Langsamverkehrs-Offensive Solothurn und Region!  

HINWEISE AUF PUBLIKATIONEN

ANKÜNDIGUNG VON VERANSTALTUNGEN


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AKTUELLES AUS DEM RADVERKEHRSBEREICH
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(RV 1) Fahrradakademie 2009 mit Rekordbeteiligung – 2010 mit neuem Programm

Die Fahrradakademie konnte – auch Dank eines Zusatzprogramms anlässlich der lange erwarteten Novellierung der StVO sowie der dazugehörigen Verwaltungsvorschrift – im Jahr 2009 insgesamt 28 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet anbieten. Über 1.600 Personen haben an den Seminaren, Konferenzen und Fachexkursionen teilgenommen.

Ins Jahr 2010 startet die Fahrradakademie mit folgenden Themen:
- Verkehrssicherheit und Radverkehr (2-tägig)
- Ortsdurchfahrten und ländlicher Raum (1-tägig)
- Kommunikation und Kooperationen – Rückenwind durch starke Partner (2-tägig)

Die Termine finden sich am Ende dieses Newsletters unter Veranstaltungen. Das vollständige Jahresprogramm ist abrufbar unter:
http://www.fahrradakademie.de/

Die Fahrradakademie wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen gefördert und von den kommunalen Spitzenverbänden unterstützt.

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(RV 2) Radwegebenutzungspflicht: ADFC-Mitglied erwirkt Grundsatzurteil

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat in einem wegweisenden Urteil die Rechte der Radfahrer/innen als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer/innen gestärkt und bestätigt, dass Radfahrer/innen im Regelfall auf der Fahrbahn fahren dürfen und Städte und Gemeinden nur im Ausnahmefall Radwege als benutzungspflichtig kennzeichnen dürfen. Der Kläger, der örtliche Vorsitzende des ADFC setzte sich mit Unterstützung des ADFC Bayern in zweiter Instanz gegen die Stadt Regensburg durch. Die Stadt Regensburg Revision hat eingelegt, so dass das Bundesverwaltungsgericht in letzter Instanz entscheiden wird.

Das Urteil: http://www.la-by.bayern.de/documents/11a186b.pdf

Die Pressemitteilung des ADFC: http://www.adfc.de/Metanavigation/Presse/Pressemitteilungen/Radfahren-auf-der-Fahrbahn-ist-der-Regelfall

Einige Medienveröffentlichungen dazu:
http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/regensburg/artikel/urteil_radfahrer_muessen_nicht/482617/urteil_radfahrer_muessen_nicht.html
http://www.n-tv.de/ratgeber/steuernrecht/Radfahrer-darf-Strasse-benutzen-article578831.html
http://www.focus.de/auto/news/recht-radfahrer-sollten-in-der-regel-auf-der-strasse-fahren_aid_451659.html  

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(RV 3) Neue Rad-Kampagne „Nürnberg steigt auf“

Mit der im Dezember 2009 im Nürnberger Stadtrat einstimmig beschlossenen neuen Fahrrad-Kampagne „Nürnberg steigt auf“ will die Stadt Nürnberg alle Radverkehrs-Projekte bündeln und noch mehr Leuten den Umstieg aufs Fahrrad schmackhaft machen. Ziel ist es, den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr von heute elf auf 20 Prozent zu steigern, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Radverkehr mit dem öffentlichen Personenverkehr zu verknüpfen.
http://www2.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_25322.html
http://www.nuernberg.de/imperia/md/verkehrsplanung/dokumente/radverkehrsstrategie_stadtrat_vorlage.pdf
http://www.adfc-nuernberg.de/frame1.htm#inh_akt.htm@aktthem.htm#Radkampagne  

Nürnberg hatte außerdem bei der Verkehrszählung 2009 eine spürbare Zunahme des Radverkehrs gegenüber dem Vorjahr zu vermelden: An den Einfallstraßen war eine Steigerung um 62,5 Prozent auf 9 555 Räder je 16 Stunden, im innerstädtischen Verkehr um 39,3 Prozent auf 22 100 Räder je 16 Stunden festzustellen.
http://www2.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_25278.html  

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(RV 4) 3. Fahrradkommunalkonferenz 2009 in Potsdam: Dokumentation veröffentlicht

Mehr als 200 Radverkehrsexperten aus dem gesamten Bundesgebiet trafen sich am 18./19. November 2009 im Rahmen der im dritten Jahr stattfindenden Fahrradkommunalkonferenz. Im Fokus stand das Thema "Netzwerke für den Radverkehr - Koordination und Kooperation". Vorträge oder Vortragsfolien sowie Fotos von der Konferenz sind im Internet veröffentlicht unter
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/termine/dokumente/2009-11-18-potsdam-vortraege.phtml  

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(RV 5) Arbeitsweg: Kurze Strecken häufiger mit dem Rad, längere mit der Bahn

Bei den Berufspendlern ist laut Statistischem Bundesamt eine Verhaltensänderung im Kurzstrecken- und im Langstreckenbereich zu erkennen. Bei Entfernungen unter zehn Kilometern hat insbesondere das Fahrrad an Attraktivität gewonnen (2008: 17,0%, 1996:13,5%). Ab 50 Kilometer konnte die Eisenbahn zulegen. Bei Schüler/inne/n und Studierenden sind Fahrrad und Fußweg auf dem Rückzug. Insgesamt nimmt die Mehrheit der Pendler/innen weiter das Auto; sechs von zehn Erwerbstätigen setzen auf dieses Verkehrsmittel. http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/STATmagazin/Arbeitsmarkt/2009__10/2009__10Pendler,templateId=renderPrint.psml#Link7

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(RV 6) Fahrrad in der Mobilitätsberichterstattung der Medien unterrepräsentiert

Fahrrad und öffentlicher Verkehr als Alternativen zum motorisierten Individualverkehr sind in der Auto- und Verkehrsberichterstattung der deutschen Tagespresse deutlich unterrepräsentiert, ebenso eine energieeffiziente Mobilität insgesamt. Das ergab eine Analyse in zehn großen deutschen Tageszeitungen, welche die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) mit Förderung des Bundesumweltministeriums von April 2008 bis März 2009 durchgeführt hat. Diese im Sommer 2009 vorgestellte Medienresonanzanalyse ist als PDF (2,3 MB) verfügbar unter http://www.dena.de/fileadmin/user_upload/Download/Pressemitteilungen/2009/dena-Medienanalyse_Energieeffiziente_Mobilitaet.pdf
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2747

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(RV 7) Laut Verkehrsunfall-Studie der TU Dortmund Städte weniger gefährlich als ländliche Regionen

Verkehrsforscher der Technischen Universität Dortmund analysierten Verkehrsunfallzahlen und kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Großstadtbewohner verunglücken im Verkehr erheblich seltener schwer als Umlandbewohner. Damit entkräften sie eines der wichtigsten Argumente für das Häuschen im Grünen.
http://idw-online.de/pages/de/news331617


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(RV 8) Wettbewerb Kopf an: Motor aus. – Gewinnerstädte 2010

Berlin, Braunschweig, Freiburg im Breisgau, Herzogenaurach und Kiel sind die Sieger im bundesweiten Wettbewerb für Klimaschutz zu Fuß und per Rad. Insgesamt 55 Städte hatten sich beim Bundesumweltministerium um den Zuschlag der Kampagne in 2010 beworben, bei der die Menschen dazu motiviert werden sollen, auf Kurzstrecken das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Ab Frühjahr 2010 wirbt nun das Bundesumweltministerium in den genannten Städten etwa ein halbes Jahr mit dem Slogan „Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken.".
http://www.kopf-an.de/  

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(RV 9) Modellkommunen für Bundes-Forschungsvorhaben "Nahversorgung und Nahmobilität“ gesucht

Einzelhandelsstruktur und Einkaufsmobilität haben sich stark verändert. Vor diesem Hintergrund sucht der Bund Modellkommunen für Forschungsvorhaben "Nahversorgung und Nahmobilität - Gute Beispiele für integrierte Erschließungskonzepte". Gemeinsam mit Akteuren sollen in ihnen anwendbare und übertragbare Konzepte zur Förderung der Nahversorgung entwickelt werden. Das Forschungsprojekt thematisiert die Bedeutung von zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichbaren Einzelhandelsgeschäften. Weitere Informationen und ein Formblatt zur Interessenbekundung (Einsendeschluss 15.01.2010) unter
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2802  


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AKTUELLES AUS DEM ADFC
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(ADFC 1) Radfahren im Winter

Ganz Deutschland zeigt sich derzeit winterlich. Hier einige Links zum Radeln im Winter und zum Winterdienst auf Radwegen:

Informationen des ADFC-Bundesverbandes:
Rad fahren im Winter 1 – Verhaltens- und Ausrüstungstipps  
http://www.adfc.de/Verkehr--Recht/Sicher-unterwegs/Rad-fahren-im-Winter/Rad-fahren-im-Winter-1---Verhaltens--und-Ausruestungstipps
Rad fahren im Winter 2 – Pflege und ADFC-Beleuchtungscheck  
http://www.adfc.de/Verkehr--Recht/Sicher-unterwegs/Rad-fahren-im-Winter/Rad-fahren-im-Winter-2---Pflege-und-ADFC-Beleuchtungscheck
Rad fahren im Winter 3 – Alles, was Recht ist - Rutschpartien: Gefahr durch Glatteis und Herbstlaub http://www.adfc.de/Verkehr--Recht/Sicher-unterwegs/Rad-fahren-im-Winter/Rad-fahren-im-Winter-3---Alles-was-Recht-ist---Rutschpartien-Gefahr-durch-Glatteis-und-Herbstlaub

Informationen von ADFC-Landesverbänden:
http://www.adfc-bayern.de/winterradeln.htm

ADFC-Presseinformationen
Hamburg:
http://www.hamburg.adfc.de/aktuell/pressemitteilungen/pressemitteilung/news/24/01/2007/kein-winterdienst-radfahren-bei-eis-und-schnee-auf-hamburgs-fahrbahnen/

München:
http://www.adfc-muenchen.de/presse/2009/pi20091221winter.pdf
http://www.adfc-muenchen.de/presse/2009/pi20091210winter.pdf

Eine Medienveröffentlichung:
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1145265&kat=27&man=4 

Kopenhagen macht’s wie in anderen Bereichen (siehe ECF 2) auch hier vor:
http://www.copenhagenize.com/2010/01/snow-clearing.html

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(ADFC 2) Beleuchtungsaktionen in ADFC-Kreisverbänden: Medienwirksame Stichprobenerhebung zur Fahrradbeleuchtung

Vergleichbare Ergebnisse erbrachten zwei Zählaktionen zur Fahrradbeleuchtung von ADFC-Kreisverbänden, die damit ihre herbstlichen Beleuchtungsaktionen pressewirksam ankündigten.

Am 11. November 2009 zwischen 19:00 und 19:30 Uhr an der zentral gelegenen Neckarbrücke in Tübingen ergab eine Stichprobe 36% nicht korrekt beleuchtete Radfahrer/innen inklusive teilweise beleuchteter (nur vorne, nur hinten) oder offensichtlich unzureichend beleuchteter (Batteriefunzeln mit geringer Intensität, Blinkies, LED-Lichter an Helm oder Rucksack). Gänzlich ohne Licht waren nur etwa 20% unterwegs.
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Radler-fahren-lampenlos-im-Strassenverkehr-_arid,83626.html  

In Nürnberg haben im November 2009 14 Radler/innen des ADFC auf ihren Wegen durch die Stadt gezählt, wie viele Radler/innen bei Dunkelheit Licht am Fahrrad haben. Das Ergebnis: 1465 Fahrräder (60 %) mit funktionierendem Vorder- und Rücklicht, 625 Fahrräder (26 %) ohne Licht und 339 Fahrräder (14 %) mit funktionierendem Vorder- oder Rücklicht.
http://www.adfc-nuernberg.de/frame1.htm#inh_akt.htm@aktthem.htm#Licht  
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1141207&kat=10  

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(ADFC 3) Fachkonferenz "Großveranstaltungen fahrradfreundlich organisieren": Vorträge online verfügbar

Auf der vom ADFC durchgeführten Fachkonferenz am 2.11.09 "Tausendfach per Rad - Großveranstaltungen fahrradfreundlich organisieren" wurden Erfahrungen ausgewertet, welche Potenziale das Fahrrad bei Großveranstaltungen für die An- und Abreise und für die Mobilität vor Ort bietet. Grundlage waren die Ergebnisse des Projektes „Fahrradfreundlicher Evangelischer Kirchentag Bremen 2009“ sowie anderer Großveranstaltungen wie der Fußball-WM 2006 oder der EM 2008. Alle Vorträge stehen nun zum Herunterladen bereit: http://www.adfc.de/3402_1


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AKTUELLES AUS DEM ECF UND EUROPA
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(ECF 1) Velo-city Global 2010: Anmeldung hat begonnen

Der ECF, die Stadt Frederiksberg und die Stadt Kopenhagen laden von 22. bis 25. Juni 2010 ein zur Velo-City Global 2010. Die Konferenz im Herzen von Kopenhagen, einer der beispielhaftesten Fahrradstädte weltweit (siehe auch ECF 2), bringt Radverkehrsfachleute aus Stadtplanung, Politik, Verbänden und Forschung aus der ganzen Welt zusammen, um die Potentiale and Herausforderungen des Radverkehrs zu diskutieren.
Die Anmeldung hat begonnen; bei Anmeldung bis 28. Februar gibt es ermäßigte Teilnahmegebühren. http://www.velo-city2010.com/  

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(ECF 2) Kopenhagen macht’s vor

Kopenhagen ist beispielhaft und führend in Sachen Radverkehrsförderung und Gleichberechtigung des Verkehrsmittels Fahrrad.

Der niederländische Fietsersbond widmete sich anlässlich des Klimagipfels in Kopenhagen unter dem Titel „Cycling Cities“ in einer englischsprachigen Sonderausgabe seines Magazins deshalb in mehreren Artikeln Kopenhagen. Weitere Beiträge vergleichen dänische und niederländische Fahrradkultur. Das Sonderheft steht als PDF-Dokument zur Verfügung unter  
http://media.fietsersbond.nl.s3.amazonaws.com/vvf/VVF_6-2009_english.pdf

Auch Deutschlandradio Kultur widmete sich Anfang Dezember 2009 der dänischen Hauptstadt. Ein Beitrag über die Fahrradstadt Kopenhagen liefert hilfreiche Informationen, Fakten und Argumente für die fahrradfreundliche Stadt der Zukunft. Die Sendung ist online in Audio- und Textformat verfügbar unter
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/weltzeit/1080366/  

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(ECF 3) ECF auf der Klimakonferenz in Kopenhagen

Auf der Klimakonferenz in Kopenhagen hat der der ECF für das Radfahren geworben. Denn eine Steigerung des Radverkehrs in Europa auf Kosten des individuellen motorisierten Verkehrs kann verkehrsbedingte CO2-Emmissonen einsparen. Ziel war, auf der Klimakonferenz weitere Städte für die bei Velo-city 2009 verabschiedete Charta von Brüssel zu gewinnen. http://www.adfc.de/Metanavigation/News/ECF-wirbt-auf-Klimakonferenz-fuers-Radfahren
http://www.velo-city2009.com/charta-Brussel.html  

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(ECF 4) Neues EU-Projekt PRESTO

PRESTO steht für „Promoting Cycling for Everyone as a Daily Transport Mode". Dieses Fahrradprojekt will in fünf unterschiedlichen europäischen Städten – Bremen, Grenoble (Frankreich), Tczew (Polen), Venedig (Italien) und Zagreb (Kroatien) noch unentwickelten Potenziale des Radfahrens fördern. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf die Optimierung der Infrastrukturplanung und des zielgerichteten Marketings, um die Nutzung von Fahrrädern und Pedelecs zu fördern. http://www.presto-cycling.eu/de/home
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2657  

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(ECF 5) ECF-Position zum EU-Verkehrssicherheits-Aktionsprogramm 2011-2020

Der ECF hat zum EU-Verkehrssicherheits-Aktionsprogramm 2011-2020 Stellung genommen. Die Anzahl der Fahrradunfälle in der EU ist zwischen 1997 und 2006 zwar um mehr als 30 Prozent zurückgegangen. Doch an viel zu vielen Orten in Europa benutzen Menschen ihr Fahrrad nicht, weil sie sich damit im Straßenverkehr nicht sicher fühlen. Bei dieser Furcht gilt es anzusetzen. Es gibt stichhaltige Hinweise darauf, dass Radfahren umso sicherer wird, je mehr Leute Rad fahren. Die EU muss durch weitere Aktionen die Verkehrssicherheit für Radfahrer/innen verbessern.
http://www.ecf.com/3743_1  

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(ECF 6) Dynamische Radweg-Beleuchtung in den Niederlanden

In den Niederlanden wächst der Anteil an Radrouten mit dynamischen Radwegebeleuchtungsanlagen. Bewegungssensoren sorgen dafür, dass die Straßenlaternen nur angehen, wenn Radfahrer/innen vorbeikommen. So ist einerseits die soziale Sicherheit von Radfahrenden verbessert, gleichzeitig ist aber die Umgebung mit weniger Dauerlicht belastet.
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2743  

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(ECF 7) Graz: Frühe Radfahrförderung als Basis einer neuen Mobilitätskultur

Das Schaffen einer umweltfreundlichen Mobilitätskultur ist ein verkehrspolitisches Ziel der Stadt Graz, die deshalb das Radfahren schon von Kindesbeinen an fördert. Das Programm: "Rad fahren leicht gemacht!" wendet sich an alle Kindergärten und will die Kinder und indirekt auch die Eltern zu mehr Alltagsbewegung motivieren. Ziel des langfristigen Programms ist es, schon früh eine positive emotionale Grundlage für eine neue Mobilitätskultur zu legen. http://www.graz.at/cms/beitrag/10120434/415752/?kindergartenprogramm
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/praxisbeispiele/anzeige.phtml?id=2126  

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(ECF 8) Österreichische Broschüre zur Prävention von Fahrraddiebstählen

Verhaltensempfehlungen, die das Risiko eines Diebstahls oder einer mutwilligen Sachbeschädigung des eigenen Fahrrades reduzieren sollen, beinhaltet eine neue Broschüre, die das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie herausgegeben hat. Sie steht als PDF-Dokument bereit unter:
http://www.bmvit.gv.at/service/publikationen/verkehr/strasse/fahrraddiebstahl.html

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(ECF 9) Kampagne „LOS!“ – Langsamverkehrs-Offensive Solothurn und Region!  

Der schweizerische Mobilservice stellt als Praxisbeispiel einer Kampagne für den Langsamverkehr (Radfahren, zu Fuß gehen u. a. m.) auf seinen Internetseiten die Langsamverkehrs-Offensive Solothurn und Region! (LOS!) vor. LOS! ist ein von der öffentlichen Hand finanziertes Gemeinschaftsprojekt verschiedener Akteure der Gemeinden, der Region und des Kantons. Zahlreiche Aktionen machten bereits auf die Angebote für den Langsamverkehr und seine Qualitäten aufmerksam. Mehr unter  
http://www.mobilservice.ch/mobilservice/akten/mobilitaet/liste-aller-beispiele-1.html?&fa_view_practicalfolder_apercu_1886


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HINWEISE AUF PUBLIKATIONEN
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Schriftenreihe „direkt“, Heft Nr. 65, 2009: Urbane Mobilität – Verkehrsforschung des Bundes für die kommunale Praxis, ISBN: 978-3-86509-880-1 Das 552 Seiten starke Heft enthält zu verschiedenen Themen einen fachlichen Überblick zum aktuellen Erkenntnisstand. Zur "Förderung des Fuß- und Radverkehrs" stammt dieser auf 20 Seiten von Dankmar Alrutz aus Hannover.
Der Sammelband ist beim Verlag zum Preis von 47,50 EUR zu beziehen:
http://www.nw-verlag.de/shop/product_info.php/info/p2528_direkt-65--urbane-mobilitaet-verkehrsforschung-des-bundes-fuer-die-kommunale-praxis.html
Einzelhefte der Schriftenreihe „direkt“ sind auch über folgende Seite zu beziehen:
http://www.bmvbs.de/Service/Mediathek-Publikationen/Publikationen-Downloads-,370.950112/direkt-Hefte-Verbesserung-der-.htm?global.back=/Service/Mediathek-Publikationen/-%2c370%2c3/Publikationen-Downloads.htm%3flink%3dbmv_liste%26link.sKategorie%3d    

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In der Literaturdatenbank des Fahrradportals mit Volltext verfügbare Veröffentlichungen:

Die "Radverkehrs-Novelle" 2009 der deutschen StVO und der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur StVO. Schillemeit, Ulrike (Verf.); Bracher, Tilman (Verf.)
In: Österreichische Gemeinde-Zeitung, Wien: Österreichischer Städtebund (2009); Nr. 10; S. 15-17

Shared Space - eine neue Gestaltungsphilosophie für Innenstädte? Beispiele und Empfehlungen für die Praxis. Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, Unfallforschung der Versicherer, Berlin (Hrsg.); Gerlach, Jürgen (Verf.); Ortlepp, Jörg (Verf.); Voß, Heiko (Verf.) Berlin (2009); 34 S.

Sind Radfahrer bessere Menschen? (Vortrag auf dem Presseseminar "Sicherer Radverkehr" am 16.-17.06.2009 in Dresden.) Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. -DVR-, Bonn (Veranst.); Kettler,Dietmar (Verf.) Dresden (2009); 8 S.

Cycling on the rise. Public bicycles and other European experiences. Noort, Pascal van den (Verf.); Gualdi, Mario (Verf.); Spencer, Greg (Verf.); Hideg, Rachel (Verf.) o. O. (2009); 48 S.
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/literaturdatenbank/xldb/  


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ANKÜNDIGUNG VON VERANSTALTUNGEN
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Fahrradakademie

Fahrradakademie – Verkehrssicherheit und Radverkehr 25./26.01.2010 Stuttgart 28./29.01.2010 Fulda 23./24.02.2010 Berlin 25./26.02.2010 Osnabrück 2-tägig, 120 Euro mit Übernachtung und Verpflegung, 80 Euro ohne Übernachtung
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/termine/dokumente/2009_10_fahrradakademie_sicherheit.pdf

Fahrradakademie – Radverkehr in Ortsdurchfahrten und im ländlichen Raum
01.03.2010 Schwerin
02.03.2010 Dresden
17.03.2010 Koblenz
18.03.2010 Nürnberg
1-tägig, 50 Euro einschließlich Verpflegung während der Veranstaltung
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/termine/dokumente/2009_10_fahrradakademie_ortsdurchfahrten.pdf

Fahrradakademie – Kommunikation und Kooperation
20./21.04.2010 Frankfurt (Main)
26./27.04.2010 Hamburg
03./04.05.2010 München
05./06.05.2010 Leipzig
2-tägig, 120 Euro mit Übernachtung und Verpflegung, 80 Euro ohne Übernachtung
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/termine/dokumente/2009_10_fahrradakademie_kommunikation.pdf

Fahrradakademie – Fachexkursion
Zum Abschluss des Programmjahres wird wieder eine internationale Fachexkursion durchgeführt, die dieses Jahr vom 09. bis 11. Juni 2010 nach Basel und Bern führt. Im Rahmen der 3-tägigen Veranstaltung werden modellhafte Ansätze der Radverkehrsförderung in der Schweiz präsentiert. Die Exkursion richtet sich an Radverkehrsexpertinnen und -experten aus deutschen Verwaltungen.

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Weitere Termine:

15. -16.01.2010 Evangelische Akademie Bad Boll
Scientists for cycling: Colloquium »Meeting by the fireside« Wird das Fahrrad ein neues Prestigeobjekt? Verändert es unsere Vorstellungen von Mobilität? Die Zeit nach dem Öl kommt näher. Menschen wollen mehr Ruhe, Gesundheit und Sicherheit im Verkehr. Fachleute aus Philosophie, Theologie, Ingenieurwissenschaft, Verkehrsplanung und Bildung überlegen, welche Rolle dabei das Fahrrad spielen könnte. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem ECF-Netzwerk Scientists for cycling
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=502310

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25.-26.01.2010, Berlin
Konferenz "Unsere Mission: Null Emission. Fuß- und Radverkehr - die urbane Mobilität der Zukunft" http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/termine/termin.php?id=2521

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27.-28.01.2010, Evangelische Akademie Bad Boll
Das Fahrrad im Unterricht - Fachübergreifende Unterrichtsmodelle für alle Schularten
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=502410

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22.-23.02.2010, Berlin
vivavelo - Kongress der Fahrradbranche
http://www.vivavelo.org/

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05.-07.05.2010, Graz
ECOMM 2010, Europäische Konferenz für Mobilitätsmanagement
http://www.ecomm2010.eu/

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22.-25.06.2010, Kopenhagen
Velo-city Global 2010
http://www.velo-city2010.com/



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HERAUSGEBER:
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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.
Fachausschuss Radverkehr
Postfach 107747, 28077 Bremen
Tel. 0421/346 29-0


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