ADFC-Radverkehrs-News 2011/6 - 9. Dezember 2011
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INHALT
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AKTUELLES AUS DEM RADVERKEHRSBEREICH
(RV 1) Experten übergeben Empfehlungen zum neuen Nationalen Radverkehrsplan
(RV 2) Dokumentation des Nationalen Radverkehrskongresses 2011
(RV 3) Radverkehr in Deutschland
(a) Fahrrad-Monitor 2011
(b) „Fahrradfahren in Deutschland 2011“ – eine Studie des Rose Versands
(c) Artikel in ZEIT online
(d) Fahrrad bei den Journalisten immer beliebter
(RV 4) Der Deutsche Fahrradpreis
(RV 5) DVR empfiehlt den Ausbau von Radverkehrsanlagen nach der ERA 2010
(RV 6) Fahrradkommunalkonferenz
(RV 7) Radschnellwege haben Potenzial
(RV 8) Radwegebenutzungspflicht
(a) Leitfaden zur Überprüfung der Radwegebenutzungspflicht in Mainz
(b) Verstärkte Aufklärung nach Aufhebung der Benutzungspflicht in Köln
(RV 9) Radwege in Bad Homburg ein Auslaufmodell
(RV 10) Erster Fahrradbericht für das Land Brandenburg
(RV 11) Nachtrag zu (RV 3) Kinder auf ihrem Schulweg in den ADFC-Radverkehrs-News 2011/5
(a) Fahrradnutzung auf dem Schulweg für Grundschüler
(b) Fahrrad-Aktionstag an einer beruflichen Schule
(c) Mit dem Rad zur Schule Wagnis oder Gewinn?
(RV 12) „Achtung! Langsam!“ – Pilotprojekt zur Radfahrsicherheit im Kreis Paderborn gestartet
(RV 13) Umsteigen ohne Trennungsschmerz
(RV 14) Stimmungsvolle Bilder beim VSF Fotowettbewerb
(RV 15) Das ist schwer, das Radeln zu zwei’n
AKTUELLES AUS DEM ADFC
(ADFC 1) ADFC-Bundesverband eröffnet neues Hauptstadtbüro
(ADFC 2) Führungswechsel in der ADFC-Geschäftsführung
(ADFC 3) ADFC fordert Verkehrswende
(ADFC 4) ADFC weist Forderungen nach Helmpflicht zurück
(ADFC 5) Parlamentarischer Abend: ADFC fordert Taten statt Worte
(ADFC 6) ADFC gegen Verkehrsversuch Gigaliner
(ADFC 7) Aggression im Straßenverkehr aus Sicht eines Verkehrspsychologen
AKTUELLES AUS DEM FACHAUSSCHUSS RADVERKEHR
(FA RV) ADFC-Position Fahrradstraßen
AKTUELLES AUS DEM FACHAUSSCHUSS ÖFFENTLICHER VERKEHR
(FA ÖV) ADFC und Deutsche Bahn planen Mobilitätspartnerschaft
AKTUELLES AUS DER SRL
(SRL) Verkehr und Klimaschutz - Deutscher Verkehrsplanungspreis der SRL 2012
AKTUELLES AUS DEM ECF UND EUROPA
(EU 1) Europäisches Parlament verabschiedet 30 km/h Resolution
(EU 2) ECF: Velo-city global 2012
(EU 3) Internetauftritt des ECF in neuem Gewand
(EU 4) ECF und führende Fahrradunternehmen gründen “Cycling Industry Club”
(EU 5) Radfahren gut für die Gesundheit
(a) Österreichische Studie: Radfahrende leben länger
(b) Studie der Universität Zürich zu Fuß- und Radverkehr als Gesundheitsprävention
(c) Schwedische Gesundheitsstudie zum Pendeln per Fahrrad
(EU 6) Große Unterschiede bei der Fahrradnutzung in Europa
(EU 7) Fahrradnutzung in den Niederlanden
(EU 8) Städte-Ranking bei Copenhagenize.eu
(EU 9) Prager Künstler zeigen radverkehrspolitischen Notstand auf
(EU 10) London im Wandel
(EU 11) Großer Fahrradbericht "The British Cycling Economy"
(EU 12) Ab 2012 keine Velovignette mehr in der Schweiz
(EU 13) Infos zu Fahrrad und Straßenbahn aus der Schweiz
(EU 14) Pilotprojekt mit beleuchteten Werbetafeln als E-Bike-Ladestationen in den Niederlanden
(EU 15) Innovative Radabstellanlage RadAR erhält VCÖ-Mobilitätspreis
(EU 16) Sommer-Fahrrad-Schule in Odense
(EU 17) Projekt LIFE CYCLE, abgeschlossen
HINWEISE AUF PUBLIKATIONEN
ANKÜNDIGUNG VON VERANSTALTUNGEN
Weitere Informationen zum Thema Radverkehr finden Sie auf den Internet-Seiten des ADFC
- www.adfc.de -> Verkehr & Recht
- www.adfc.de -> Aktive > Verkehr & Recht (Aktivenanmeldung erforderlich)
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AKTUELLES AUS DEM RADVERKEHRSBEREICH
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(RV 1) Experten übergeben Empfehlungen zum neuen Nationalen Radverkehrsplan
Rund 25 Expertinnen und Experten haben den Sommer über in fünf Expertenforen Empfehlungen zum neuen Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) erarbeitet. Mitte September wurden die insgesamt 46 Punkte an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer übergeben. Die Empfehlungen sollen die Grundlage für den neuen NRVP sein, dessen Entwurf für Ende des Jahres vorgesehen ist. In die Weiterentwicklung des NRVP fließen ergänzend noch weitere Anregungen ein, wie etwa die zahlreichen Vorschläge und Ideen der „Ideenwand“, die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmern im Mai in Nürnberg auf dem zweiten Nationalen Radverkehrskongress besteuerten sowie Ergebnisse zweier Entscheider- und Verbändeforen und der Fahrradkommunalkonferenz.
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/nrvp2020/
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(RV 2) Dokumentation des Nationalen Radverkehrskongresses 2011
Die meisten Folienpräsentationen des Nationalen Radverkehrskongresses 2011, der im Mai in Nürnberg stattfand, sind inzwischen online verfügbar:
http://www.nationaler-radverkehrskongress-2011.de/programm/
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(RV 3) Radverkehr in Deutschland
(a) Fahrrad-Monitor 2011
Am 1. Dezember wurde in Berlin der Fahrrad-Monitor 2011 vorgestellt. Bereits zum zweiten Mal befragte das Sinus-Institut im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums und in Zusammenarbeit mit dem ADFC Bundesbürger und –bürgerinnen zum Thema Fahrrad. Herausgekommen ist ein umfangreiches Stimmungsbild über das Befinden der Radfahrer in Deutschland. Manfred Tautscher, Geschäftsführer des Sinus-Instituts, stellte die Ergebnisse dem Publikum aus Politik, Verbänden und Presse vor. Das Motto „Fahrradland Deutschland“ des ersten Monitors 2009 bestätigte sich dabei: 41 Prozent aller Deutschen fahren mindestens einmal pro Woche mit dem Fahrrad, 15 Prozent sogar täglich.
http://www.adfc.de/news/fahrrad-monitor-2011-vorgestellt
(b) „Fahrradfahren in Deutschland 2011“ – eine Studie des Rose Versands
Deutschland fährt Fahrrad. Nur zwei Prozent der Bevölkerung können kein Rad fahren. Die Deutschen schätzen das Radfahren, weil es sowohl gesund (87 Prozent) als auch umweltfreundlich (64 Prozent) ist. Immerhin kommen 38 Prozent der Deutschen mit dem Fahrrad in der Stadt am schnellsten ans Ziel und Radtouren sind besonders beliebt (61 Prozent). Das zeigt die Studie „Fahrradfahren in Deutschland 2011" die im Auftrag der Rose Versand GmbH unter 1009 Deutschen zwischen 16 und 65 Jahren vom Marktforschungsinstitut Research Now durchgeführt wurde. Unterschiede zwischen Alltags- und Sportnutzung wurden ebenso erfasst, wie die zwischen ländlicher und städtischer Nutzung und unterschiedlichen Altersgruppen.
http://www.roseversand.de/fahrradfahren_in_deutschland
(c) Artikel in ZEIT online
Bereits im August beleuchtete ein Artikel in ZEIT online die Situation des Radverkehrs in Deutschland.
http://pdf.zeit.de/2011/38/P-Fahrrad.pdf
(d) Fahrrad bei den Journalisten immer beliebter
Das Fahrrad und das Radfahren werden laut einer Umfrage des pressedienst-fahrrad (pd-f) als Thema bei Journalisten immer beliebter und gewinnen als Gegenstand journalistischer Berichterstattung an Bedeutung. Der pd-f hatte in diesem Sommer über 1.200 Journalisten knapp 20 Fragen zu ihrer Arbeit und dem Thema Fahrrad gestellt. Bei einer Teilnahmequote von über 15 Prozent stimmten über 90 Prozent der Journalisten der Aussage „Das Thema Fahrrad interessiert die Rezipienten meiner Medien immer mehr.“ teilweise (42 %) oder vollkommen (49 %) zu. 60 Prozent der befragten Medienschaffenden sehen im Fahrrad kein „Nice to have-Thema, das bei Platzmangel raus fliegt“. Vielmehr werde es laut 79 Prozent der Journalisten an Bedeutung und Raum in den Veröffentlichungen gewinnen. 46 Prozent gaben an, das Fahrrad sei bereits jetzt eine feste Konstante in ihren Medien.
http://www.pd-f.de/2011/111110-Fahrrad-bei-den-Journalisten-immer-beliebter.html
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(RV 4) Der Deutsche Fahrradpreis
Aus "best for bike" wird ab sofort "Der Deutsche Fahrradpreis". Damit wird die immer größere bundesweite Bedeutung des Preises betont. Ausgezeichnet werden innovative Projekte des Radverkehrs in Alltag und Freizeit. Bewerben können sich alle Projektträger, die mit ihrem Vorhaben den Radverkehr fördern. Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe der Preise. Zusätzlich zum Bereich „Alltagsmobilität“ wird nun auch in der Kategorie "Freizeit/Tourismus" die fahrradfreundlichste Entscheidung gekürt. Beide Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Darüber hinaus wird durch die Jury eine Person des öffentlichen Lebens als fahrradfreundlichste Persönlichkeit gewürdigt, die sich durch ihr Engagement oder vorbildliches Mobilitätsverhalten auszeichnet. Die Eingangsfrist für Bewerbungen wurde bis zum 31.12.2011 verlängert. Erstmalig gibt es außerdem einen Fotowettbewerb. Die Teilnehmer sind aufgefordert, ihre schönsten Fahrrad-Fotos (bis zu drei pro Teilnehmer) in den Internetauftritt des Deutschen Fahrradpreises hochzuladen. Teilnahmeschluss ist hier der 31. Januar 2012.
http://www.der-deutsche-fahrradpreis.de/aktuelles.html
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(RV 5) DVR empfiehlt den Ausbau von Radverkehrsanlagen nach der ERA 2010
Ende Oktober hat sich der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) zum Thema Elektrofahrräder geäußert und dabei auch eine Empfehlung in Sachen Infrastruktur abgegeben: Im Hinblick auf eine sichere Verkehrsinfrastruktur empfiehlt der DVR den Ausbau von Radverkehrsanlagen nach dem Regelwerk Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) 2010. Höhere Fahrgeschwindigkeiten z.B. durch Pedelecs erfordern weitläufigere Dimensionierungen der Verkehrswege, um Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere Fußgängern, zu vermeiden.
http://www.dvr.de/presse/informationen/2855.htm
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(RV 6) Fahrradkommunalkonferenz
Am 9./10. November fand in Kassel unter dem Motto „Radverkehrsförderung – mit Konzept zum Erfolg“ die 5. Fahrradkommunalkonferenz statt. Veranstalter waren der Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städte- und Gemeindebund und Deutsches Institut für Urbanistik (Fahrradakademie). Vortragsfolien, Redemanuskripte, Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen und Fotos sind online verfügbar
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/termine/dokumente/2011-11-09-kassel/index.phtml
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(RV 7) Radschnellwege haben Potenzial
Radschnellwege haben großes Potenzial, so das Fazit eines gut besuchten Fachdialogs in Hannover. Die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg hatte zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion zu ihrer Machbarkeitsstudie von Radschnellwegen eingeladen.
http://www.adfc.de/news/radschnellwege-haben-potenzial
http://www.metropolregion.de/pages/themen/mobilitaet/fachdialog_radschnellwege/index.html
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(RV 8) Radwegebenutzungspflicht
(a) Leitfaden zur Überprüfung der Radwegebenutzungspflicht in Mainz
Die Stadt Mainz hat einen umfangreichen Leitfaden zur Überprüfung der Radwegbenutzungspflicht erstellt. Bis 2013 will sie mit Hilfe einer Feinuntersuchung feststellen, welche Radwege - laut Leitfaden - aus der Benutzungspflicht entlassen werden können.
Der Leitfaden ist in der Literaturdatenbank des Fahrradportals verfügbar.
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=3435
(b) Verstärkte Aufklärung nach Aufhebung der Benutzungspflicht in Köln
Oft bemerken weder Autofahrer noch Radfahrer, wenn eine Radwegebenutzungspflicht aufgehoben wird. Die Stadt Köln weist in solchen Fällen auf die geänderte Verkehrsregelung deshalb nun mit eigens entwickelten Hinweisschildern während der ersten drei Monate hin.
http://www.koeln.de/koeln/nachrichten/lokales/ab_sofort_duerfen_radfahrer_auch_auf_der_krefelder_strasse_fahren_514165.html
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(RV 9) Radwege in Bad Homburg ein Auslaufmodell
Ein neues Radverkehrskonzept hat die Stadt Bad Homburg vorgelegt und will dabei weg vom üblichen baulichen Radweg auf dem Bürgersteig hin zu einer gemeinsamen Nutzung der Fahrbahn durch Auto- und Radverkehr. Das berichtet die Frankfurter Rundschau. Das neue Radwegekonzept hat die Verwaltung unter Mithilfe vieler engagierter Bürger und des ADFC entwickelt.
http://www.fr-online.de/bad-homburg/der-radweg-als-auslaufmodell,1472864,11279064.html
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(RV 10) Erster Fahrradbericht für das Land Brandenburg
Im Rahmen der 3. Radverkehrskonferenz des Landes Brandenburg am 16.11.2011 in Kleinmachnow wurde der erste Fahrradbericht für das Land Brandenburg vorgestellt. Er stellt die ressortspezifischen Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung des Radverkehr erstmalig in einem Gesamtüberblick für den Zeitraum 1991-2010 umfassend und ressortübergreifend dar und untersetzt sie mit Daten und Fakten.
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=3472
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(RV 11) Nachtrag zu (RV 3) Kinder auf ihrem Schulweg in den ADFC-Radverkehrs-News 2011/5
(a) Fahrradnutzung auf dem Schulweg für Grundschüler
Zur Frage, ob man Grundschulkinder mit dem Rad zur Schule fahren lassen darf, hat der pressedienst-fahrrad (pd-f) unterschiedliche Experten befragt und eine Übersicht der weit auseinandergehenden Aussagen zusammengestellt.
http://www.pd-f.de/2011/110928-Mit-dem-Rad-zur-Grundschule.html
(b) Fahrrad-Aktionstag an einer beruflichen Schule
2010 führte der ADFC in Kooperation mit der Stadt Friedrichshafen an der Droste-Hülshoff-Schule im Schulzentrum der beruflichen Schulen eine Befragung aller Schüler zu ihrem Schulweg und zum verwendeten Verkehrsmittel zur Schule durch. Die ausführliche Dokumentation ist online verfügbar.
http://www.adfc-bw.de/adfc-vor-ort/bodenseekreis/radverkehr/friedrichshafen/friedrichshafen-single/?tx_ttnews[tt_news]=2347&tx_ttnews[backPid]=5748&cHash=4f96897559
Falls obiger Link nicht funktioniert: http://bit.ly/kXvhO0
c) Mit dem Rad zur Schule Wagnis oder Gewinn?
Unter dem Titel „Mit dem Rad zur Schule Wagnis oder Gewinn?“ befasste sich der ADFC-Fachreferent für Pädagogik, Prof. Dr. Volker Briese, in einem Vortrag beim „Forum Verkehrssicherheit“ 2005 in Bremen mit dem Thema Schulweg.
http://kw.uni-paderborn.de/fileadmin/kw/institute/PolitischeWissenschaft/Aktuelles/Schulweg_Bremen.pdf
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(RV 12) „Achtung! Langsam!“ – Pilotprojekt zur Radfahrsicherheit im Kreis Paderborn gestartet
Einen unfallträchtigen Knotenpunkt, wo ein in beiden Richtungen zugelassener Rad- und Gehweg eine Bundesstraßenausfahrt kreuzt, versucht der Kreis Paderborn nun mit modernster Technik sicherer zu gestalten. In einem Pilotprojekt weisen Displays am Fahrbahnrand sowohl Rad- als auch Autofahrer anhand optischer Signale auf die nahende Gefahrenstelle hin. „Achtung! Langsam!“, so die Warnung an die Autofahrer, ein blinkendes Ausrufezeichen informiert die von “rechts” ankommenden Radfahrer. Der Kreis erhofft sich davon bei allen Beteiligten mehr Aufmerksamkeit füreinander zu erreichen
http://www.rtb-bl.de/RTB/2011/06/%E2%80%9Eachtung-langsam%E2%80%9C-%E2%80%93-pilotprojekt-zur-radfahrsicherheit-im-kreis-paderborn-gestartet/
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(RV 13) Umsteigen ohne Trennungsschmerz
Unter dem Motto „Umsteigen - ohne Trennungsschmerz“ hat Hamburg im Herbst Aktionswochen fürs Unterwegssein in der Stadt ohne Auto im Rahmen der Umwelthauptstadt gemeinsam mit Hamburger Partnern, darunter dem ADFC, organisiert. Ziel: In der Stadt raus aus dem Auto, rein in Bus und Bahn , rauf aufs Rad und auf die eigenen Füße.
http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3076782/2011-09-19-bsu-aktionswochen.html
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(RV 14) Stimmungsvolle Bilder beim VSF Fotowettbewerb
Im Mai hatte der VSF über sein Fahrradmagazin abfahren den Fotowettbewerb „Kurze Wege, große Momente – Mit dem Rad im Alltag unterwegs“ ausgelobt. Nun stehen die Gewinner fest, die eine 4-köpfige Jury aus zahlreichen Zusendungen auszuwählen hatte.
http://www.vsf.de/index.php?id=402
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(RV 15) Das ist schwer, das Radeln zu zwei’n
Aus einer etwas anderen Perspektive beleuchtet ein Beitrag in jetzt.de das Thema Radfahren. Unter der Überschrift „Ärger mit Tempo“ befasste sich ein Beitrag mit der Frage, welche Schäden das Radfahren in Liebesbeziehungen hervorruft.
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/529843/AErger-mit-Tempo
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AKTUELLES AUS DEM ADFC
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(ADFC 1) ADFC-Bundesverband eröffnet neues Hauptstadtbüro
Mit einem neu eröffneten Büro in Berlin-Mitte ist der ADFC nun auch in der Hauptstadt präsent. Zur offiziellen Eröffnung am 30. September begrüßte das junge Mitarbeiterteam mehr als 70 Gäste in den frisch bezogenen Räumlichkeiten in der Friedrichstraße 200.
http://www.adfc.de/news/Eroeffnung-Hauptstadtbuero
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(ADFC 2) Führungswechsel in der ADFC-Geschäftsführung
Nach fast einem Vierteljahrhundert gibt es einen Wechsel in der Geschäftsführung des ADFC-Bundesverbandes. Am 1. Dezember übergab Horst Hahn-Klöckner die Geschäftsführung an Burkhard Stork. Die Übergabezeit läuft bis Februar 2012. Burkhard Stork war zuvor seit 2004 Leiter der Bundesgeschäftsstelle der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV e. V.). Bereits am 1. November wechselte die stellvertretende Geschäftsführerin Maren Mattner ihre Position zur Kaufmännischen Geschäftsführerin. Stork und Mattner bilden eine Doppelspitze in der Bundesgeschäftsführung.
http://www.adfc.de/news/fuehrungswechsel-in-der-geschaeftsfuehrung
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(ADFC 3) ADFC fordert Verkehrswende
Anfang November tagte in Regensburg die 32. Bundeshauptversammlung des ADFC. Die 140 Delegierten aus allen Bundesländern forderten die Bundesregierung in einem Leitantrag auf, nach der Energiewende nun auch die Wende in der Verkehrspolitik einzuleiten. „Es muss mehr Verkehrsfläche weg vom Auto und hin zum Menschen umverteilt werden“, so der Bundesvorsitzende Ulrich Syberg. „Eine Regelgeschwindigkeit innerorts von 30 Kilometern pro Stunde sorgt für mehr Sicherheit und schafft ein angenehmeres Verkehrsklima, in dem es leichter fällt, auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen“, sagte Syberg weiter. Außerdem fordert der ADFC elektronische Fahrassistenten für Kraftfahrzeuge, die Unfälle beim Rechtsabbiegen und beim Öffnen von Autotüren vermeiden helfen.
http://www.adfc.de/news/adfc-bundeshauptversammlung-2011
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(ADFC 4) ADFC weist Forderungen nach Helmpflicht zurück
Der ADFC wendet sich entschieden gegen Überlegungen des Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer, zur Verbesserung der Verkehrssicherheit eine Helmpflicht für Radfahrer einzuführen. Der Minister hatte im Oktober eine entsprechende Regelung angedroht, falls sich die Helmtragequote von Radfahrern in den nächsten Jahren nicht „auf weit über 50 % erhöht". Nach Ansicht des ADFC wälzt eine Helmpflicht die Verantwortung für Unfälle auf die gefährdeten Radfahrer ab, statt die Ursachen zu bekämpfen. Tatsache ist, dass die meisten Unfälle zwischen Autofahrern und Radfahrern von den Autofahrern verursacht werden. Der ADFC fordert daher flächendeckend Tempo 30 in Wohngebieten und sichere Radverkehrsführungen, um Zusammenstöße zu verhindern oder ihre Folgen zu vermindern.
http://www.adfc.de/news/adfc-weist-forderungen-nach-helmpflicht-zurueck
Eine neue australische Studie unterstützt die ADFC Position: Die Sydney School of Public Health, eine Einrichtung der Universität Sydney, befragte 600 Einwohner der australischen Metropole, ob sie häufiger mit Rad fahren würden, wenn die Helmpflicht für Radfahrer abgeschafft würde. Ergebnis: Das Ende der Helmpflicht könnte den Radverkehrsanteil in Sydney auf einen Schlag mehr als verdoppeln, so heißt es auf dem Internetblog Copenhagenize.com
http://www.adfc.de/news/sydney-ende-der-helmpflicht-koennte-radverkehrsanteil-verdoppeln
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(ADFC 5) Parlamentarischer Abend: ADFC fordert Taten statt Worte
Am 29. September lud der ADFC zum Parlamentarischen Abend in die Landesvertretung Nordrhein-Westfalen im Herzen der Hauptstadt. Parlamentarier und Vertreter von Industrie und Verbänden folgten der Einladung und nutzten das Treffen zum Dialog über die radpolitischen Forderungen des ADFC. Ludger Koopmann, im ADFC-Bundesvorstand zuständig für Verkehrspolitik, brachte ihnen die verkehrspolitische Position des ADFC näher: Es fließe viel zu wenig Geld in der Radverkehrsförderung. Nur Absichtsbekundungen und nette Reden pro Fahrrad reichten nicht aus.
http://www.adfc.de/news/Parlamentarischer-Abend-ADFC-fordert-Taten-statt-Worte
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(ADFC 6) ADFC gegen Verkehrsversuch Gigaliner
In einer Stellungnahme an das Bundesverkehrsministerium hatte sich der ADFC im September klar gegen die Einführung von überlangen Lkw, sogenannten Gigalinern, und den inzwischen beschlossenen Verkehrsversuch ausgesprochen. Denn für Radfahrer steigt damit das Unfallrisiko.
http://www.adfc.de/news/Gigaliner-ADFC-spricht-sich-gegen-Feldversuch-aus
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(ADFC 7) Aggression im Straßenverkehr aus Sicht eines Verkehrspsychologen
Schwerpunkt der Ausgabe 6/2011 der RadCity des ADFC Hamburg ist die »Aggression im Straßenverkehr« und was man dagegen tun kann. Unter anderem hat die Redaktion dazu ein Interview mit dem Verkehrspsychologen Jörg-Michael Sohn geführt
http://www.hamburg.adfc.de/verkehr/themen/verhalten/kommunikation-ist-fast-alles/
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AKTUELLES AUS DEM FACHAUSSCHUSS RADVERKEHR
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(FA RV) ADFC-Position Fahrradstraßen
Förderung und Bündelung des Radverkehrs ohne Infrastrukturaufwand auf vorhandenen Nebenstraßen? Das ist mit dem Instrument der Fahrradstraße unkompliziert auf Basis geltenden Rechts möglich. Aber wo ist die Einrichtung einer Fahrradstraße sinnvoll und notwenig, wo überhaupt möglich? Im Dezember hat der Fachausschuss Radverkehr eine ADFC-Position veröffentlicht, die sich mit diesen Fragen befasst. Das Positionspapier stellt die vielfältig möglichen Einsatzbereiche vor und informiert über die rechtlichen Rahmenbedingungen.
http://www.adfc.de/verkehr--recht/radverkehr-gestalten/radverkehrsfuehrung/adfc-position-fahrradstrassen
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AKTUELLES AUS DEM FACHAUSSCHUSS ÖFFENTLICHER VERKEHR
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ADFC und Deutsche Bahn planen Mobilitätspartnerschaft
Der ADFC und die Deutsche Bahn AG streben eine Mobilitätspartnerschaft an. Das ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs zwischen dem Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Bahn Dr. Rüdiger Grube und dem ADFC-Bundesvorsitzenden Ulrich Syberg im Oktober. Die Grundlagen dieser Partnerschaft wollen die Bahn und der ADFC in den kommenden Monaten erarbeiten. An dem konstruktiven Gespräch in Berlin nahmen auch der Leiter Verkehrspolitik Deutschland der DB, Dr. Markus Pennekamp, der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Ludger Koopmann und Vertreter des ADFC-Fachausschusses Öffentlicher Verkehr teil. Inzwischen hat ein weiteres Gespräch auf Arbeitsebene stattgefunden, bei dem es um Themen wie Fahrradtourismus, Abstellanlagen an Bahnhöfen und Leihräder ging. In diesen Bereichen sollen in den nächsten Monaten gemeinsame Modellprojekte entwickelt werden.
http://www.adfc.de/news/mobilitaetspartnerschaft-zwischen-adfc-und-db
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AKTUELLES AUS DER SRL
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(SRL 1) Verkehr und Klimaschutz - Deutscher Verkehrsplanungspreis der SRL 2012
Die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) lobt für 2012 in Kooperation mit dem VCD (Verkehrsclub Deutschland) zum zweiten Mal den Deutschen Verkehrsplanungspreis aus. Er würdigt gelungene Verkehrsplanungsleistungen vor allem in Hinblick auf die Komplexität der Aufgabe, die Innovation in der Umsetzung und die Kooperation mit den Akteuren in der Verkehrsplanung. Im Jahr 2012 werden Wettbewerbsbeiträge ausgezeichnet, die beispielhafte Verkehrslösungen zum Thema "Verkehr und Klimaschutz" zeigen. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge sollen Verkehrsplanungskonzepte aus den Jahren 2007 bis 2011 in Deutschland beinhalten, die die verkehrlichen Ansätze zum Klimaschutz integrieren, von den zuständigen politischen Gremien auf den Weg gebracht worden sind und möglichst bereits in ersten Schritten umgesetzt werden. Eingereicht werden können: städtische oder regionale Gesamtkonzepte, Stadtteil- oder Quartierskonzepte sowie integrierte, komplexe Einzelprojekte. Einreichungsfrist ist der 30. Juni 2012, 12.00 Uhr.
http://www.srl.de/message.php?dvopgid=8&id=854
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AKTUELLES AUS DEM ECF UND EUROPA
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(EU 1) Europäisches Parlament verabschiedet 30 km/h Resolution
Ende September hat das Europäische Parlament eine Resolution verabschiedet, die den Verantwortlichen nachdrücklich empfiehlt, „Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30 km/h in allen Wohnbereichen und auf einspurigen Straßen in städtischen Bereichen einzuführen, die keine separaten Radspuren haben“. Die Resolution ist Teil eines breit gefächerten Maßnahmenpakets, die die Zahl der 31.000 jedes Jahr in Europa im Straßenverkehr Getöteten bis 2020 halbieren soll.
http://www.ecf.com/news/eu-tells-drivers-to-take-feet-off-the-pedal/
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(EU 2) ECF: Velo-city global 2012
Die Anmeldung zur Velo-city global Konferenz 2012, die im Juni in Vancouver stattfinden wird, hat begonnen.
http://www.velo-city2012.com/
Eine Hintergrundinfo zu Kanada als Gastgeberland der Velo-city global 2012
http://www.adfc.de/news/Velo-city-und-die-Wiederentdeckung-des-Fahrrades-in-Kanada
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(EU 3) Internetauftritt des ECF in neuem Gewand
Der Internetauftritt des ECF zeigt sich seit November in neuem Gewand. Die Überarbeitung hat nicht nur eine zeitgemäßere Optik gebracht sondern auch mehr Übersichtlichkeit und Nutzungsfreundlichkeit.
http://www.ecf.com/
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(EU 4) ECF und führende Fahrradunternehmen gründen “Cycling Industry Club”
Vertreter führender Unternehmen aus der Fahrradindustrie und der Europäische Radfahrerverband ECF haben auf der Fahrradmesse Eurobike in Friedrichshafen einen globalen ,Cycling Industry Club’ (CIC) gegründet. Der Club wird die Lobbyarbeit des ECF zur Förderung einer europaweiten fahrradfreundlichen Politik finanzieren.
http://www.adfc.de/news/Eine-Million-Euro-fuer-Fahrradbefuerworter
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(EU 5) Radfahren gut für die Gesundheit
(a) Österreichische Studie: Radfahrende leben länger
Nach der österreichischen Studie BikeRisk übersteigen die positiven Bewegungseffekte beim Radfahren die Unfall- und Luftschadstoffrisiken. Ausgangslage war die oft geäußerte Vermutung, dass Radfahren zwar gesund sei, aber im Verkehrsalltag viel zu gefährlich ist und man beim Radfahren stark den Luftschadstoffen des Kraftfahrzeugverkehrs ausgesetzt sei. Deshalb war es Ziel der Studie zu den Risiken des Radfahrens im Alltag, die positiven (Bewegung) wie negativen (Unfälle, Luftschadstoffe) Effekte auf die Radfahrenden zu untersuchen.
http://www.klimaaktiv.at/article/articleview/89684/1/11995/
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(b) Studie der Universität Zürich zu Fuß- und Radverkehr als Gesundheitsprävention
In einer aktuellen Studie untersuchte das Institut für Sozial und Präventivmedizin der Universität Zürich, welchen Beitrag alltägliches zu Fuß Gehen und Radfahren zum Bewegungsverhalten und für die Gesundheit der Bevölkerung leistet. Methodisch wurden die Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragungen 2002-2007 analysiert und systematische Literaturübersichten zu Kindern und erstmals auch zu Erwachsenen durchgeführt. Demnach sind Personen, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder kombiniert mit dem Öffentlichen Verkehr (ÖV) unterwegs sind, körperlich deutlich aktiver und seltener übergewichtig als Auto- und ÖV-Nutzende. Am stärksten ausgeprägt ist dieser Unterschied bei den Radfahrenden. Die Studie kommt zum Schluss, dass die Förderung des Fuß- und Radverkehrs aus gesundheitlicher Sicht äußerst sinnvoll ist.
http://www.ispm.uzh.ch/arbeitsbereiche/panh/projekte/researchprojects/LVPABMI.html
(c) Schwedische Gesundheitsstudie zum Pendeln per Fahrrad
Einen weiteren Beleg, dass Radeln mehr gesundheitlichen Nutzen hat als Auto fahren oder die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, liefern schwedische Forscher. Schon konnte gezeigt werden, dass regelmäßiges Radfahren lebensverlängernd wirkt. Die schwedische Studie dagegen hat nicht nur auf die Sterblichkeit gesehen, sondern sich auch mit dem Hier und Jetzt befasst. Die Untersuchung von 21.000 Pendlern kam zu folgendem Schluss: Im Vergleich zu den körperlich aktiven Pendlern litten Kfz- und ÖV-Nutzer im Allgemeinen unter mehr Alltagsstress, schlechterer Schlafqualität und Erschöpfung und gaben an, dass sie sich mit ihrer Gesundheit abmühen.
http://www.ecf.com/news/swedish-health-study-highlights-health-benefits-of-commuting-by-bike/
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(EU 6) Große Unterschiede bei der Fahrradnutzung in Europa
Bei der Nutzung des eigenen Fahrrades unterscheiden sich die Europäer deutlich voneinander: Niederländer nutzen das Fahrrad eigentlich immer, Deutsche am häufigsten für Ausflüge. Franzosen und Briten fahren so gut wie gar nicht Fahrrad – außer im Urlaub. Das zeigt eine Studie des Marktforschungsunternehmens Trendscope, die von „Zwei plus zwei“ in Auftrag gegeben wurde.
http://www.adfc.de/news/Fahrradnutzung-Grosse-Unterschiede-in-Europa
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(EU 7) Fahrradnutzung in den Niederlanden
Der niederländische Fahrradhersteller Gazelle hat die Menschen in der Untersuchung "De Fietsende Hollander" nach den Gründen für ihre Fahrradnutzung befragt. Es ging dabei um Einschätzungen - auch geschlechtsspezifisch - der Radfahrenden zum Radfahren allgemein, zu anderen Nutzern und zum eigenen Fahrrad erfragt. Einige Ergebnisse unter anderen: Die Niederländer fahren vor allem aus Gesundheits- und Umweltgründen Fahrrad. Sie glauben, dass man mit E-Bikes körperliche Einschränkungen ausgleichen und größere Entfernungen zurücklegen kann. Die immer noch vorhandenen Vorurteile gegenüber Fahrrädern mit elektrischer Antriebshilfe sanken nach Probefahrten.
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=3384
http://www.gazelle.nl/Onderzoek_De_Fietsende_Hollander/Fietsgedrag
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(EU 8) Städte-Ranking bei Copenhagenize.eu
Der Blog Copenhagenize.eu hat eine Rangliste 2011 der fahrradfreundlichsten Metropolen weltweit veröffentlicht. An der Spitze Amsterdam, Kopenhagen und Barcelona. Bei den deutschen Großstädten liegen Berlin auf Platz 5, München auf Platz 6 und Hamburg auf Platz 13. Kleinere Städte sind nicht berücksichtigt.
http://www.copenhagenize.eu/index/
http://www.zukunft-mobilitaet.net/7012/analyse/copenhagenize-urban-index-2011-deutsch-fahrrad/
Ein kritischer Artikel auf Spiegel online zu diesem Ranking.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,787221,00.html
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(EU 9) Prager Künstler zeigen radverkehrspolitischen Notstand auf
Der Videobeitrag "Böhmische Dörfer - Geschichten aus Tschechien" auf tagesschau.de zeigt, wie zwei Künstler in Prag mit viel Kreativität auf den radverkehrspolitischen Notstand in ihrer Stadt aufmerksam machen.
http://www.tagesschau.de/videoblog/boehmische_doerfer/videoblogpragfahrrad100.html
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(EU 10) London im Wandel
In Englands Hauptstadt ist eine Revolution im Gange: Banker, Besucher und Pendler steigen aufs Rad um und nehmen den Tee im Speichenklub.
http://www.ftd.de/lifestyle/reise/:reise-london-radelt/60104749.html
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(EU 11) Großer Fahrradbericht "The British Cycling Economy"
Für Großbritannien wurde erstmals ein großer Fahrradbericht vorgelegt, der ganzheitlich den steigenden Beitrag des Radverkehrs zur britischen Wirtschaft beleuchtet. Dafür wurden primäre und sekundäre Zahlenwerke ausgewertet, unter anderem die Verkaufszahlen von Fahrrädern und Zubehör. In die Betrachtung einbezogen wurden weitere Indikatoren wie Gesundheitseffekte, Teilnahme an Veranstaltungen und positive Auswirkungen des Radfahrens auf das Arbeitsleben.
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=3372
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(EU 12) Ab 2012 keine Velovignette mehr in der Schweiz
Für Schäden, die Radfahrende verursachen, werden künftig deren Haftpflichtversicherungen oder sie persönlich aufkommen müssen. Denn ab 2012 gibt es keine Velovignette mehr in der Schweiz, die für eine verpflichtende Haftpflichtversicherung beim Radfahren stand.
http://www.news.admin.ch/dokumentation/00002/00015/?lang=de&msg-id=41706
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(EU 13) Infos zu Fahrrad und Straßenbahn aus der Schweiz
Die Exkursion Velo&Tram der Velokonferenz Schweiz vom September in Bern war ein großer Erfolg. Eine Dokumentation ist online verfügbar.
http://www.velokonferenz.ch/referate.html
Eine Studie "Fahrversuch zur Veloverträglichkeit von Tram-Kaphaltestellen" ist ebenfalls online verfügbar.
http://www.astra.admin.ch/themen/langsamverkehr/00483/index.html?download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDe35_fGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--&lang=de
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(EU 14) Pilotprojekt mit beleuchteten Werbetafeln als E-Bike-Ladestationen in den Niederlanden
Der Stadtmöblierer JCDecaux und das Energieunternehmen ENECO haben einen neuen Typ von beleuchteten Werbetafeln entwickelt und testen diese seit 2011 auf Amsterdams zentral gelegenem Platz Rembrandtplein. Die Tafeln haben Steckdosen, um dort elektrisch betriebene Zweiräder aufgeladen zu können. Bei erfolgreichem Verlauf könnten zukünftig alle städtischen Werbetafeln zu Ladestationen umgerüstet werden.
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=3461
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(EU 15) Innovative Radabstellanlage RadAR erhält VCÖ-Mobilitätspreis
Die Kategorie „Infrastrukturen für das Radfahren“ beim VCÖ-Mobilitätspreis hat das Wiener Unternehmen „Raddepot GmbH“ für die innovative Radabstellanlage „RadAR“ gewonnen. RadAr ist eine Fahrradabstellanlage, die sich durch Diebstahlsicherheit, Vandalismusschutz sowie Witterungsschutz, aber auch durch die übersichtliche, platzsparende und ordnende Abstellmöglichkeit mit leichter Zugänglichkeit, Zielnähe und qualitativ hochwertigem Design auszeichnet. Beim Öffnen der Klapptüre wird eine Mechanik in Gang gesetzt, die ein leichtes Entnehmen ohne Kraftaufwand erlaubt. Für den VCÖ ist es an der Zeit, dass moderne Fahrradabstellanlagen sich in das Stadtbild einfügen. Radfahren mache mit qualitativ hochwertigen Rädern am meisten Spaß. Diese würden im Alltag besonders dann Einsatz finden, wenn genügend sichere und komfortabel nutzbare Abstellgelegenheiten vorhanden seien.
http://www.vcoe.at/de/netzwerk/vcoe-mobilitaetspreis
http://www.equality-a.at/?page_id=1205
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(EU 16) Sommer-Fahrrad-Schule in Odense
Die Stadt Odense hat diesen Sommer ihre erste Sommer-Fahrrad-Schule veranstaltet. Die Idee entstand, weil die Zahl der Kinder, die zur Schule radeln, in den letzten Jahren gesunken ist. Werden Schüler mit dem Auto zur Schule gebracht, schafft dies Chaos und potentiell gefährliche Situationen im Umfeld der Schule. Eltern lassen vor diesem Hintergrund ihre Kinder dann noch weniger gerne zur Schule radeln. Diese Abwärtsspirale hat aber nicht nur Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit, sondern auch auf Wohlbefinden und Lernfähigkeit der Kinder und ihre motorischen Fähigkeiten. Vor diesem Hintergrund hat Odense einen neuen Ansatz gewagt, die Kinder an das Radfahren heranzuführen.
http://www.cycling-embassy.dk/2011/09/12/cycle-summer-school/?utm_source=CyclingEmbassyofDenmarkList&utm_campaign=8876305196-Newsletter_3&utm_medium=email
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(EU 17) Projekt LIFE CYCLE, abgeschlossen
Im Mai 2011 endete das dreijährige europaweite Projekt LIFE CYCLE, an dem auch der ADFC mit der Förderung von Neubürgertouren mitgewirkt hat. Als Ergebnis haben sich diese mittlerweile als ein neues attraktives Angebot des ADFC etabliert: In diesem Jahr werden in 50 Orten mehr als 160 Touren angeboten, so dass schätzungsweise 3.000 Menschen ihre Stadt aus der Fahrrad-Perspektive kennenlernen – und nebenbei natürlich auch den ADFC.
Die im Gesamtprojekt LIFE CYCLE gesammelten Erfahrungen zur Planung und Durchführung von Kampagnen sind in einer umfangreichen „Best Practice“- Sammlung gebündelt. Diese und das Handbuch „How to run a cycling action“ mit systematischen Planungshilfen und mit vielen praktischen Tipps in englischer Sprache sind online verfügbar ebenso wie ein "Finaler LIFE CYCLE-Newsletter" auf deutsch
http://www.lifecycle.cc/
http://www.lifecycle.cc/docs/LIFECYCLE_NL5_DE_final_web.pdf
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HINWEISE AUF PUBLIKATIONEN
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Handbuch Neubürgertouren im ADFC
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club -ADFC-, Bundesgeschäftsstelle, Bremen (Hrsg.),
Bremen (2011); 19 S.
In der Literaturdatenbank des Fahrradportals mit Volltext
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/literaturdatenbank/xldb/
BMVBS (Hrsg.): Nahversorgung und Nahmobilität: Verkehrsverhalten und Zufriedenheit.
BMVBS-Online-Publikation 08/2011.
Ein Projekt des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau
(ExWoSt)“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), betreut
vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen
und Raumordnung (BBR).
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/Online/2011/ON082011.html
ECF Key messages from the International Transport Forum 2011.
European Cyclists` Federation -ECF-, Brüssel (Hrsg.)
Brüssel (2011); 4 S.
In der Literaturdatenbank des Fahrradportals mit Volltext
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/literaturdatenbank/xldb/
Nationales Radverkehrshandbuch Irland "National Cycle Manual"
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=3470
http://www.cyclemanual.ie/
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ANKÜNDIGUNG VON VERANSTALTUNGEN
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Termine der Fahrradakademie
Im November ist die Fahrradakademie mit der Veranstaltungsreihe „Erfolgsfaktor Kommunikation!“ in ihr Jahresprogramm 2011/12 gestartet. Weitere 13 ein- und zweitägige Seminare an verschiedenen Orten zu den folgenden Themenbereichen stehen noch an:
„StVO, VwV-StVO und ERA in der Praxis“
09.-10.02.2012, Nürnberg
13.-14.02.2012, Hannover
23.-24.02.2012, Mannheim
29.02.-1.03.2012, Leipzig
07.-08.03.2012, Bochum
Diese Veranstaltungsreihe vertieft das Thema über zwei Tage. Unter anderem kommt das StVO-Referat des Bundesverkehrsministeriums zu Wort.
„Kein Platz für den Radverkehr?“
20.-21.03.2012, Frankfurt am Main
22.-23.03.2012, Hamburg
29.-30.03.2012, München
In dieser Veranstaltungsreihe geht es um die Suche nach Lösungen für die Integration des Radverkehrs in begrenzte Straßenräume. Die Seminare greifen Aspekte wie Führungsformen, Straßenraumgestaltung und Bürgerbeteiligung auf. Das Fahrradparken ist ein weiterer Schwerpunkt dieser Serie.
„Radtourismus entwickeln“
04.05.2012, Gießen
10.05.2012, Ingolstadt
11.05.2012, Jena
22.05.2012, Rostock
23.05.2012, Bremen
Das Fortbildungsangebot der Fahrradakademie richtet sich an die mit Radverkehr befassten Akteure in Städten, Gemeinden, Landkreisen, Landesbehörden, Planungsbüros und Verbänden und bietet Unterstützung bei aktuellen Herausforderungen im Bereich Radverkehr durch die
Vermittlung praxisnahen Wissens und die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Anmeldeschluss ist jeweils ein Woche vor Veranstaltungsbeginn.
Für die Leitungsebenen von Verwaltung und Politik wird im Frühjahr 2012 eine Fachexkursion nach Kopenhagen, Malmö und Lund angeboten.
http://www.fahrradakademie.de/archiv/2011-2012/
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26./27. Januar 2012
50. Deutschen Verkehrsgerichtstags, Goslar
Folgende parallele Arbeitskreise mit Fahrradthemen stehen auf dem Programm:
AK VI: Pedelec, Segway, Bierbike: Lust oder Last?
Rechtliche Einordnung – Fahrerlaubnis, Zulassung - und was sonst? – Verbraucher-, Haftungs- und Versicherungsfragen
AK VII: Der Verkehrsraum der Zukunft
Von Shared Space bis Simply City – Mehr Sicherheit durch weniger Schilder?
Teilnehmen und mit abstimmen kann grundsätzlich jeder, der die Teilnahmegebühr bezahlt. Anmeldeschluss ist der 02.01.2012. Programm und Teilnahmegebühren unter
http://www.deutsche-verkehrsakademie.de/index.php?option=com_content&view=article&id=56&Itemid=87
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bis 26. Februar 2012
Rückenwind. Vom Hochrad zum E-Bike
Ausstellung zur Kulturgeschichte des Fahrrades von 1886 bis heute im Historischen Museum Bielefeld anlässlich 125 Jahre "Radmarkt" und Fahrradproduktion in Bielefeld
http://www.historisches-museum-bielefeld.de
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09. Februar 2012, Bonn
Modellvorhaben Öffentliche Fahrradverleihsysteme, Präsentation erster Ergebnisse aus der Evaluation
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/termine/termin.php?id=3334
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27./28. Februar 2012, Berlin
vivavelo - Kongress der Fahrrad-Branche
http://www.vivavelo.org/
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12. bis 14. Juni 2012, Frankfurt am Main
ECOMM 2012 (European Conference on Mobility Management)
http://www.ecomm2012.eu/
http://www.epomm.eu/index.phtml?ID1=2786&id=2786


