Familienmobilität
Fahr- und Techniktipps
Trailerbikes
- Sichere Verbindung: Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrrad für das Ziehen von Trailerbikes ausgelegt ist. Das Trailerbike muss sicher am Zugfahrrad montiert sein, ebenso die Halterungen und Adapter am Zug- und Trailerbike. Je weniger Seitenneigung das Trailerbike hat, desto stabiler ist die Fahrweise für die Eltern.
- Sicher stehen: Sowohl das Zug- wie auch das Trailerbike sollten einen stabilen Zweibeinständer haben.
- Mitwachsen: Das Trailerbike sollte sich auf das wachsende Kind über Lenker und Sitz einstellen lassen.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Kind während der Fahrt nicht mehr einschläft, was bei kleineren Kindern noch manchmal passieren und zu schweren Stürzen führen kann.
- Beleuchtung: Da Kind und Trailerbike das Rücklicht am Zugfahrrad verdecken, braucht das Trailerbike auch ein Rücklicht und rote Rückstrahler.
- Trailerbikes sollten eine Gangschaltung haben, mit der sich eine passende Übersetzung finden lässt. Nicht jede Kombination aus Geschwindigkeit und Übersetzung beim Trailerbike ermöglicht ein effektives Mittreten des Kindes. Tritt es zu häufig ins Leere oder muss es zu schwer treten, verliert es die Lust am Mitfahren.
- Das hintere Schutzblech des Zugfahrrads muss weit nach unten gezogen sein, sonst fährt das Kind bei Regen und nasser Fahrbahn im Sprühregen.
Transporträder
- Die Bauweisen von Transporträdern sind vielseitig. Ihre Fahrweisen unterscheiden sich je nach Konzept. Probieren Sie vor dem Kauf am besten verschiedene Transporträder aus und überlegen sich, welche Transportlösung zu Ihnen passt. Nicht nur mit viel Zuladung, sondern auch am besten mit dem Kind.
- Zuladung: Achten Sie darauf, das Transportrad auch noch mit viel Gepäck fahren zu können. Informieren Sie sich über das zulässige Gesamtgewicht, das sich aus dem Fahrergewicht, der Zuladung in der Box und auf dem Gepäckträger, der Mitfahrer sowie aus dem Gewicht des Fahrrads ergibt.
Durch das hohe mögliche Gesamtgewicht sollte ein besonderes Augenmerk den Bremsen gelten. Bremsen Sie während der Probefahrten bewusst aber sicher mit Last, um ein Gefühl für das geänderte Bremsverhalten zu bekommen. So lassen sich unterschiedliche Bremssysteme auch gut vergleichen. - Fährt ein Kind mit, sitzt es für die bessere Gewichtsverteilung in der Mitte. Dafür sollte das Gurtsystem ausgelegt sein. Das Kind darf nicht von Teilen am Fahrrad gestört werden.
- Wendekreis: Transporträder sind meist breiter und/oder länger als normale Fahrräder. Achten Sie deshalb auf einen breiten Wendekreis.
- Parken und Verstauen: Falls es vor Ihrer Haustür keinen Platz gibt oder keine ebene Ab- und Unterstellmöglichkeit vorhanden ist, können Transporträder unpraktisch sein. Mit ihrem Gewicht und den Maßen schaffen sie es kaum durch schmale Türen oder die enge Kellertreppe herunter. Teilweise gibt es auch dafür unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten.
- Wie beim Anhänger gilt für Transporträder: Treppen, enge Drängelgitter (Umlaufsperren) und Wege bedeuten Umwege.










