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Verkehrssicherheit

Seitliche Sicherheitsabstände

Gefahr durch sich öffnende Autotüren (Foto: ADFC/C.Schabacher)

Wer kennt diese Situation nicht: Man radelt eine Straße entlang und spürt plötzlich von hinten eine Luftbewegung. Im nächsten Augenblick ist das überholende Kraftfahrzeug an einem vorbei und die 1,5 Meter Seitenabstand, die ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vorgibt, hat der Fahrzeuglenker dabei wahrscheinlich nicht eingehalten.

Viele Radfahrerinnen und Radfahrer ärgern sich über mangelnde Seitenabstände, wenn ein Auto sie überholt. Sie erschrecken, fühlen sich bedroht und empfinden Angst, die ihnen das Radfahren gefährlich erscheinen lässt. In der Folge drängen sie sich häufig an den Rand oder weichen auf Gehwege aus und gefährden so unnötig sich und andere.

Das Thema des seitlichen Sicherheitsabstandes reicht aber weit darüber hinaus. Denn Radfahrer überholen auch andere Radler oder passieren Fußgänger. Sie sind dabei mal auf der Fahrbahn, mal auf Angebotsstreifen oder Radwegen, mal auf gemeinsamen Wegen mit dem Fußverkehr unterwegs. Ein weiterer Aspekt ist der Seitenabstand zu ruhenden Elementen, seien es nun parkende Fahrzeuge, Verkehrszeichen, Lampen- und Ampelmasten, Bordsteine oder Häuser mit ihren Hauseingängen sowie Ein- und Ausfahrten.

In der Reihe „Fachwissen für den Fahrradalltag“ hat der Fachausschuss Radverkehr des ADFC zu diesem Thema im Frühjahr 2010 ein Papier veröffentlicht. Es erläutert ausführlich Hintergründe und Zusammenhänge rund am die seitlichen Sicherheitsabstände. Dieses Hintergrundwissen trägt zum richtigen Verhalten und gegenseitigem Verständnis im Verkehrsalltag bei.

Seitliche Sicherheitsabstände


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