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            <title>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)</title>
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            <description>RSS-Newsfeed mit Neuigkeiten, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 23:42:33 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 23:42:33 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 14:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>Junger ADFC für moderne Mobilität</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/junger-adfc-fuer-moderne-mobilitaet</link>
                        <description>Rund 60 junge Menschen aus ganz Deutschland trafen sich vom 10. bis 12. April in Halle zum ADFC-Jugendforum. Auf der 2. Bundesjugendversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt und das Verkehrspolitische Programm verabschiedet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem ADFC-Jugendforum in Halle kamen rund 60 junge Menschen zusammen, um sich zu vernetzen, weiterzubilden und gemeinsam die Zukunft der Radverkehrspolitik zu gestalten. Das Workshop-Programm der dreitägigen Veranstaltung bot eine große Bandbreite an Themen und Raum zum Austausch. Der Schwerpunkt lag auf Verkehrspolitik, aber auch Social Media-Kampagnen und Radtouren waren Themen. Ein besonderes Highlight war die vom Jungen ADFC organisierte Raddemonstration „RadParade“, die ein sichtbares Zeichen für eine fahrradfreundliche Verkehrspolitik setzte.</p>
<h2><span>Bundesjugendversammlung beschließt Verkehrspolitisches Programm</span></h2>
<p>Im Rahmen des Jugendforums tagte auch die zweite Bundesjugendversammlung des Jungen ADFC. Zum ersten Mal standen mehrere inhaltliche Anträge zur Abstimmung, die intensiv diskutiert und schließlich beschlossen wurden.</p>
<p>Angenommen wurde unter anderem das Verkehrspolitische Programm des Jungen ADFC. Darin setzen sich die jungen Mitglieder für eine grundlegende Transformation der Mobilität ein.&nbsp;</p>
<p>Zu den Kernforderungen gehören:</p><ul class="listicon2"><li>ein sicherer Straßenverkehr, in dem alle ihre Verkehrsmittel frei wählen können</li><li>eine Mobilität für alle</li><li>eine deutschlandweit einladende Radverkehrsinfrastruktur</li><li>Flächengerechtigkeit und mehr Platz für den Radverkehr</li><li>eine systematische Beteiligung junger Menschen an verkehrspolitischen Entscheidungen</li><li>eine umfassende Mobilitätsbildung</li><li>eine einfache Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel</li><li>selbstbestimmte Mobilität aller Menschen</li><li>eine zukunftsfähige Ausbildung und Forschung im Bereich Radverkehr</li><li>eine Förderung des Radfahrens in Sport, Freizeit und Tourismus</li></ul><p>
</p><h2><span>Ende der Subventionierung fossiler Mobilität gefordert</span></h2>
<p>Ebenfalls angenommen wurde der Antrag „Mit nachhaltigen Entlastungen gemeinsam aus der Energiekrise“. Darin fordert der Junge ADFC unter anderem ein Ende der Subventionierung fossiler Mobilität sowie stärkere Anreize für den Umstieg aufs Fahrrad.</p>
<p>Auch ein Antrag zu Wildcampen für Bikepacker:innen in Deutschland wurde beschlossen. Der Junge ADFC will sich künftig für einfache, kostengünstige und naturnahe Übernachtungsmöglichkeiten einsetzen. Dazu wollen sie eine entsprechende Position entwickeln, die bessere Bedingungen für Bikepacker:innen, aber auch Umwelt- und Siedlungsaspekte berücksichtigt.</p>
<h2><span>Neues Vorstandsteam gewählt</span></h2>
<p>Im Rahmen der Versammlung wurde auch ein neuer Bundesjugendvorstand gewählt. Als Bundesjugendsprecher:innen wurden Lena Adam (21, Hamburg) und Sebastian Vogel (24, Axstedt) bestimmt. Zu stellvertretenden Sprecher:innen wurden Lena Becker (24, Weimar), Constanze Hüper (21, Hannover), Elija Fabian König (23, Malsch bei Karlsruhe) und Lennart Uecker (22, Weimar) gewählt.</p>
<p>Der neue Vorstand hat sich viel vorgenommen: Schwerpunkt wird es sein, die beschlossenen verkehrspolitischen Positionen in konkrete Aktionen münden zu lassen. Dazu sollen Gespräche mit politischen Entscheidungsträger:innen geführt und Bündnisse mit anderen Jugendorganisationen und -verbänden geschmiedet werden. Zudem steht die Weiterentwicklung der Verbandsstrukturen und Angebote des Jungen ADFC im Fokus.</p>
<p><a href="https://junger.adfc.de/" target="_blank" class="button-weiter">Zur Website des Jungen ADFC</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-67733</guid>
                        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 13:09:00 +0200</pubDate>
                        <title>Spezial- und Lastenräder testen</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/spezial-und-lastenraeder-testen</link>
                        <description>Die Roadshow „stabil mobil“ ermöglicht Menschen mit Mobilitätseinschränkungen vom 23. April bis 10. Mai Spezialräder kostenfrei auszuprobieren. Bei der Cargobike Roadshow können Interessierte vom 22. April bis 12. Mai Lastenräder Probe fahren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der „stabil mobil“-Roadshow können besondere Mobilitätslösungen getestet werden: Sie tourt durch 15 deutsche Städte und richtet sich an Menschen, die aufgrund von Mobilitätseinschränkungen oder eigener Unsicherheit wenig oder gar nicht mehr Rad fahren.</p>
<h2><span>Zehn Modelle zum Vergleichen</span></h2>
<p>Zehn unterschiedliche Elektrofahrräder verschiedener Hersteller stehen zum ausgiebigen Testen bereit. Unter den Testrädern befinden sich zwei- und dreirädrige Modelle, alle mit Elektroantrieb bis maximal 25 km/h. Das Roadshow-Team berät herstellerunabhängig und ohne Kaufdruck.</p>
<p>Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, besonders aber an jene, die keine herkömmlichen Räder nutzen können – aufgrund spezieller Ausstattungswünsche oder weil sie sich mehr Komfort und Stabilität beim Radfahren wünschen.</p>
<h2><span>Tour durch Deutschland</span></h2>
<p>Die Tour startet am 23. April in Herne und endet am 10. Mai in Wernigerode.&nbsp;</p>
<p>Stationen sind: Bochum (24.4.), Lünen (25.4.), Gladbeck (26.4.), Wuppertal (27.4.), Aachen (29.4.), Mönchengladbach (1.5.), Düsseldorf (2.5.), Haltern am See (3.5.), Oberhausen (4.5.), Bad Salzuflen (6.5.), Hannover (7.5.), Hameln (8.5.) und Braunschweig (9.5.).</p>
<p><a href="https://www.cargobike.jetzt/stabil-mobil/" target="_blank" class="button-weiter" rel="noreferrer">Mehr zu „stabil mobil“</a></p>
<h2><span>Cargobike Roadshow: Lastenräder testen</span></h2>
<p>Ein ähnliches Angebot gibt es auch für Menschen, die ein Lastenrad ausprobieren wollen: Die Cargobike Roadshow tourt zwei Mal pro Jahr mit einem Fuhrpark aus zwölf E-Lastenrädern durch Städte und Kommunen. Besucher:innen können zwei- und dreirädrigen E-Lastenräder nach einer Einweisung kostenlos Probe fahren.</p>
<h2><span>14 Stationen in Deutschland</span></h2>
<p>Die Tour startet am 22. April in Mülheim an der Ruhr und endet am 12. Mai in Dessau.&nbsp;</p>
<p>Stationen sind: Herne (23.4.), Bochum (24. 4.), Niederkrüchten (25. 4.), Düsseldorf (2.5.), Krefeld (3.5.), Unna (4.5.), Bad Salzuflen (6.5.), Herford (7.5.), Hameln (8.5.), Braunschweig (9.5.), Magdeburg (10.5.) und Wittenberg (11.5.).</p>
<p>Die Teilnahme an der Roadshow „stabil mobil“ und der Cargobike-Roadshow sind kostenfrei. Teilnehmende sollten einen Lichtbildausweis mitbringen.</p>
<p><a href="https://www.cargobike.jetzt/roadshow/" target="_blank" class="button-weiter" rel="noreferrer">Mehr zur Cargobike Roadshow</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-68415</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 11:10:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lastenräder beim ADFC Sachsen online ausleihen</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/lastenraeder-beim-adfc-sachsen-online-ausleihen</link>
                        <description>Der ADFC Sachsen hat eine Online-Plattform für den Lastenradverleih gestartet. „Teilrad Sachsen“ bündelt die Angebote verschiedener Lastenrad-Initiativen sachsenweit und macht sie mit nur einer Registrierung für Nutzer:innen kostenfrei zugänglich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Egal ob Wocheneinkauf, der Transport eines Möbelstücks oder der Familienausflug ins Grüne – mit einem Lastenrad lassen sich Alltagssituationen auch ohne Auto meistern. Wer kein eigenes Lastenrad besitzt, kann vielerorts auf freie Lastenräder zurückgreifen.</p>
<p>Freie Lastenräder finanzieren sich über Spenden, sind meist ehrenamtlich organisiert und für alle Menschen kostenlos zugänglich.&nbsp;</p>
<h2><span>Lastenrad-Initiativen können unkompliziert andocken</span></h2>
<p>Mit dem Onlineportal „Teilrad“ hat der ADFC Sachsen nun eine Buchungsplattform gestartet, in die sich Lastenrad-Initiativen sachsenweit unkompliziert einklinken können.&nbsp;</p>
<p>„Wir wissen, dass der Aufbau einer digitalen Infrastruktur eine Hürde darstellen kann. Deswegen haben wir uns als ADFC Sachsen entschieden, diese zentral bereitzustellen“, sagt Projektinitiator Nils Larsen, der auch Vorstandsmitglied des ADFC Dresden ist. „Mit der neuen Plattform nehmen wir engagierten Gruppen die schwerste Last ab, sodass sie sich auf die Betreuung der Räder konzentrieren können.“</p>
<h2><span>Einmal registrieren, sachsenweit Lastenräder nutzen</span></h2>
<p>Die Funktionsweise von Teilrad Sachsen ist einfach gehalten: Wer ein Lastenrad ausleihen möchte, registriert sich zunächst einmalig. Anschließend wählen Nutzer:innen ein verfügbares Rad in der Nähe aus und buchen es kostenlos für den gewünschten Zeitraum. Die Abholung erfolgt direkt an der jeweiligen Station, beispielsweise bei einem Café, einem Verein oder einem Fahrradladen.</p>
<h2><span>Teilrad soll wachsen</span></h2>
<p>Bisher sind Lastenräder in Dresden, Radebeul, Leipzig und Zittau über die Plattform verfügbar. Mit bestehenden Initiativen soll das Netzwerk nun stetig wachsen.&nbsp;</p>
<p>„Unser Ziel ist es, eine Lösung für alle freien Lastenräder in Sachsen aufzubauen“, sagt Projektleiterin Stephanie Anderseck. „Jetzt laden wir alle engagierten Gruppen ein, die bereits freie Lastenräder anbieten oder es planen, Teil von Teilrad Sachsen zu werden.“</p>
<p>Interessierte Initiativen, Vereine oder Einzelpersonen können sich per E-Mail an <a href="#" data-mailto-token="jxfiql7qbfioxaXxacz:pxzepbk+ab" data-mailto-vector="-3">teilrad&nbsp;[at]&nbsp;adfc-sachsen.de</a> wenden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-68390</guid>
                        <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 14:21:06 +0200</pubDate>
                        <title>Nationale Verkehrssicherheitskonferenz: ADFC fordert sichere Radwege  </title>
                        <link>https://www.adfc.de/pressemitteilung/nationale-verkehrssicherheitskonferenz-adfc-fordert-sichere-radwege</link>
                        <description>Nächste Woche beginnt die Nationale Verkehrssicherheitskonferenz. Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Zahl der getöteten Radfahrenden um 40 Prozent zu reduzieren. Doch der Bund verfehlt seine eigenen Verkehrssicherheitsziele drastisch.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nächste Woche beginnt die Nationale Verkehrssicherheitskonferenz. Die Bundesregierung hat sich mit dem Nationalen Radverkehrsplan vorgenommen, die Zahl der getöteten Radfahrenden von 2019 bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu reduzieren. Die Verkehrssicherheit für Radfahrende hat sich allerdings nicht verbessert: 2024 starben 12 Prozent mehr Radfahrende im Straßenverkehr als noch 2014. Der ADFC fordert, die Sicherheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer zu priorisieren und den Ausbau der Radwegenetze konsequenter voranzutreiben.</strong></p>
<p><strong>ADFC-Bundesgeschäftsführerin Dr. Caroline Lodemann</strong> sagt: „Die Zwischenbilanz beim Radverkehr ist in zweierlei Hinsicht alarmierend: Zum einen stagniert der Fahrradanteil am Gesamtverkehr – anstatt dynamisch zu wachsen, wie von der Bundesregierung angestrebt. Zum anderen verschlechtert sich die Unfallbilanz. Damit steht der Erfolg gleich zweier Programme des Bundes auf dem Spiel: der Nationale Radverkehrsplan und die Nationale Verkehrssicherheitsstrategie. Das ist bitter! Denn im Radverkehr steckt viel Potenzial für Gesundheit, Stauentlastung, Lebensqualität und Klimaschutz. Wir erwarten von Bundesverkehrsminister Schnieder, dass dieses Potential konsequent genutzt wird.“</p>
<h2 class="text-justify"><span><strong>Unfallzahlen entgegen der Zielsetzung gestiegen</strong></span></h2>
<p>2014 gab es laut Destatis 78.865 polizeilich erfasste Unfälle mit Personenschaden mit Fahrrad oder Pedelec, 2024 waren es rund 18 Prozent mehr (93.279). Auch die Zahl der getöteten Radfahrenden ist nicht gesunken, im Gegenteil: 2014 gab es 396 Getötete, 2024 waren es laut des endgültigen Ergebnisses des Statistischen Bundesamtes 12 Prozent mehr (445). Häufigster Unfallgegner ist das Auto, Hauptunfallorte sind Kreuzungen und Einmündungen. Trotz politischer Ziele für mehr Radverkehr stagnierte der Radverkehrsanteil laut „Mobilität in Deutschland“ bei 11 Prozent. Die auf dem Rad zurückgelegten Personenkilometer sind nur leicht von 40 (2017) auf 43 Milliarden pro Jahr (2023) gestiegen.</p>
<h2 class="text-justify"><span><strong>Achillesferse Infrastruktur</strong></span></h2>
<p>Studien belegen, dass mangelhafte Radwegeinfrastruktur – einschließlich schlechten Zustands, fehlender Trennung vom Autoverkehr oder ungünstiger Führung – maßgeblich zu Unfällen mit dem Rad beiträgt. Trotz Förderprogrammen des Bundes gibt es hier weiterhin erhebliche Defizite. In den meisten Städten und Gemeinden sind die Radwegenetze lückenhaft und unzureichend ausgebaut. Auf dem Land fehlen Radwege oft ganz. Problematisch gestaltete Kreuzungen und Einmündungen schaffen ernste Sicherheitsprobleme für Radfahrende. <strong>Lodemann</strong>: „Die hohe Konfliktquote zwischen Rad- und Autoverkehr zeigt grundlegende Defizite und Fehler in der Verkehrsplanung. Radfahrende brauchen eigene, geschützte Infrastruktur. Und die Knotenpunkte zwischen beiden Verkehrsarten müssen so umgestaltet werden, dass sie auch für ungeschützte Verkehrsteilnehmer sicher sind.“&nbsp;</p>
<h2 class="text-justify"><span><strong>Mehr Engagement für sicheren Radverkehr gefordert&nbsp;</strong></span></h2>
<p>Konkret fordert der ADFC zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von Radfahrenden:</p><ul class="listicon2"><li><p class="text-justify"><span>Beschleunigter Ausbau von Qualitätsradwegenetzen in den Städten und auf dem Land</span></p></li><li><p class="text-justify"><span>Tempo 30 als Standard innerorts, Tempo 50 als Ausnahme</span></p></li><li><p class="text-justify"><span>Beschleunigter Umbau gefährlicher Kreuzungen</span></p></li><li><p class="text-justify"><span>Gezielte bundesweite Kampagnen zum Mindestüberholabstand (1,5 Meter innerorts / 2 Meter außerorts) und gegen gefährliches Falschparken auf Radwegen</span></p></li></ul><p>Um diese Ziele zu erreichen und den Ausbau der Radinfrastruktur zu beschleunigen, fordert der ADFC einen Bund-Länder-Vertrag, einen Plan für ein Alltags-Radnetz Deutschland, fahrradfreundliche technische Regelwerke und eine nachhaltige Finanzierung des Bundes für den Radwegebau. <strong>Lodemann</strong>: „Oberste Priorität hat die Verbesserung der Radinfrastruktur. Sicherer Radverkehr ist nur auf sicheren Radwegen möglich.“&nbsp;</p>
<p><strong>Hinweise an Redaktionen: </strong>Die zitierten endgültigen Unfalldaten stammen von Destatis: Hier finden sich die <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/04/PD25_N020_461.html" target="_blank" rel="noreferrer">Zahlen zu 2014</a> (Achtung: Die dort für 2024 genannten Zahlen waren vorläufig und sind nicht mehr aktuell), hier die aktuellen Zahlen der<a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Tabellen/getoetete-fahrzeugart.html?templateQueryString=Fahrradunfall" target="_blank" rel="noreferrer"> getöteten Radfahrenden zu 2024</a> und der <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_N040_462.html?templateQueryString=Fahrradunfall" target="_blank" rel="noreferrer">Fahrradunfälle 2024</a> (vierter Absatz). Die Verkehrsdaten stammen aus der<a href="https://www.mobilitaet-in-deutschland.de/" target="_blank" rel="noreferrer"> Erhebung Mobilität in Deutschland</a>. Studien zur <a href="https://www.udv.de/resource/blob/180736/f22687fe1144a2cac2e761ecccc362a8/96-fahrradunfaelle-data.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">mangelhaften Radinfrastruktur als Ursache von Fahrradunfällen</a> gibt es bei der Unfallforschung der Versicherer. Das <a href="https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Anlage/StV/broschuere-verkehrssicherheitsprogramm-2021-bis-2030.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank" rel="noreferrer">Nationale Verkehrssicherheitsprogramm</a> und den&nbsp;<a href="https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Anlage/StV/nationaler-radverkehrsplan-3-0.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank" rel="noreferrer">Nationalen Radverkehrsplan</a> gibt es auf den Seiten des Bundesverkehrsministeriums.&nbsp;</p>
<h2 class="text-justify"><span><strong>Über den ADFC</strong></span></h2>
<p>Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit rund 240.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung für Radfahrende in Deutschland und weltweit. Zusammen mit seiner Jugendorganisation Junger ADFC setzt er sich für sichere, komfortable Radwege und fahrradfreundliche Rahmenbedingungen als Basis einer nachhaltigen und gesunden Mobilität ein. Der ADFC ist bekannt für Auszeichnungen wie „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ und Bett+Bike, zertifiziert touristische Qualitätsradrouten und stärkt mit Trainings und Aktionen – etwa zu sicheren Schulwegen – die Verkehrssicherheit von Menschen jeden Alters.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-68366</guid>
                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 10:16:58 +0200</pubDate>
                        <title>Spaß am Radfahren: Carlsen Verlag und ADFC kooperieren bei Kinderbuch-Marke</title>
                        <link>https://www.adfc.de/pressemitteilung/carlsen-verlag-und-adfc-kooperieren-bei-kinderbuch-marke</link>
                        <description>Der Carlsen Verlag bringt mit den SUPERBIKES fantasievolle Fahrrad-Helden ins Kinderzimmer – und der ADFC fördert mit seiner Empfehlung der Kinderbücher den Spaß am Radfahren und die sichere, selbstständige Mobilität von Kindern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Carlsen Verlag startet mit den SUPERBIKES eine neue Kinderbuch-Marke, in der Fahrräder als fantasievolle Figuren mit Persönlichkeit die Hauptrollen spielen. Der ADFC setzt sich für sichere Schulwege und die selbstständige Mobilität von Kindern ein. Mit der Empfehlung der Kinderbücher stärkt der ADFC die Begeisterung von Kindern für das Radfahren.</strong></p>
<p><strong>Dr. Caroline Lodemann, ADFC-Bundesgeschäftsführerin, sagt</strong>: „Selber in die Pedale treten, mit dem Rad zur Schule fahren und schließlich mit Freunden die ersten Runden drehen – das sind Meilensteine in der Entwicklung von Kindern. Der ADFC setzt sich für sichere Schulwege und selbstständige Mobilität von Kindern ein, denn Fahrradfahren ist gut für die Koordination, Beweglichkeit, Selbstständigkeit – und vor allem macht es Spaß! Genau diesen Spaß am Radfahren greift die neue Kinderbuch-Serie vom Carlsen Verlag auf, in der das Fahrrad die Hauptrolle spielt.“</p>
<h2 class="text-justify"><span>Das Fahrrad: Ein wichtiger Begleiter im Kinderalltag</span></h2>
<p>Den Moment, wenn man als Kind das erste Mal in die Pedale tritt, dabei das Gleichgewicht ganz alleine hält und davonfährt, den vergisst man nicht. Für Kinder ist das Fahrrad oft der erste Schritt in die eigenständige Mobilität. Ein Schritt, den der ADFC zum Beispiel durch Radfahrtrainings unterstützt und stärkt. 40 Prozent aller jungen Menschen nutzen das Fahrrad regelmäßig, wie der Fahrrad-Monitor Deutschland 2023 feststellte.&nbsp;</p>
<h2 class="text-justify">Start der SUPERBIKES&nbsp;</h2>
<p>Die SUPERBIKES machen Fahrräder aller Art – von Hollandrädern über Mountain- und Cargo-Bikes bis hin zu Renn-, Polizei- oder Feuerwehrbikes – zu einer lebendigen Figurenfamilie ganz unterschiedlicher Persönlichkeiten. Die humorvollen Geschichten orientieren sich eng an der Lebenswelt von Kindern und greifen deren Bedürfnisse nach Freundschaft, Mut und gemeinschaftlichen Abenteuern auf.</p>
<h2>Über den ADFC</h2>
<p>Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit rund 240.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung für Radfahrende in Deutschland und weltweit. Zusammen mit seiner Jugendorganisation Junger ADFC setzt er sich für sichere, komfortable Radwege und fahrradfreundliche Rahmenbedingungen als Basis einer nachhaltigen und gesunden Mobilität ein. Der ADFC ist bekannt für Auszeichnungen wie „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ und Bett+Bike, zertifiziert touristische Qualitätsradrouten und stärkt mit Trainings und Aktionen – etwa zu sicheren Schulwegen – die Verkehrssicherheit von Menschen jeden Alters.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 12:41:50 +0200</pubDate>
                        <title>Norwegen setzt innerorts auf Tempo 30</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/norwegen-setzt-innerorts-auf-tempo-30</link>
                        <description>Norwegen hat einen großen Schritt hin zu mehr Verkehrssicherheit gemacht: Die norwegische Straßenverwaltung hat neue Geschwindigkeitskriterien veröffentlicht, die die Bedürfnisse von Radfahrenden und Fußgänger:innen in den Vordergrund stellen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mitte März hat die norwegische Straßenverwaltung neue Geschwindigkeitskriterien veröffentlicht, die Kommunen die Möglichkeit geben, in vielen Straßen Tempo 30 anzuordnen. So sollen die Bedürfnisse von Fußgänger:innen und Radfahrenden besser berücksichtigt und die Verkehrssicherheit verbessert werden.</p>
<p>Bei der Einstufung einer Straße ist künftig eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h der Ausgangspunkt. Dabei werden Kriterien wie das Verkehrsaufkommen, die Umgebung wie die Nähe zu Schulen und Wohngebieten, die Unfallstatistik und der Fahrbahnzustand berücksichtigt.</p>
<p>Für Straßen, auf denen sich Fußgänger:innen und Radfahrende gemeinsam bewegen oder auf denen keine getrennten Flächen vorhanden sind, soll eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h gelten.</p>
<h2><span>Tempo 30 muss beantragt werden</span></h2>
<p>Allerdings gelten die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht automatisch, sie können für Straßen in bebauten Gebieten (ab 200 Einwohner:innen) beantragt werden. Rechtlich bleibt es bei der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h in Ortschaften.</p>
<p>Vorreiter für Tempo 30 in Norwegen ist die Hauptstadt Oslo: Hier gilt in vielen Vierteln bereits Tempo 30 und große Teile der Innenstadt sind autoarm.</p>
<h2><span>Norwegische Fahrradlobby fordert mehr</span></h2>
<p>Der Norwegische Fahrradverband bewertet den Vorstoß der norwegischen Straßenverwaltung als großen Erfolg und Durchbruch, wie auf <a href="https://syklistforeningen.no/politisk-arbeid/30kmt/" target="_blank" rel="noreferrer">ihrer Internetseite </a>zu lesen ist.</p>
<p>Sie fordern aber gleichzeitig, dass auch das Straßenverkehrsgesetz angepasst und die allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts landesweit einheitlich geregelt wird.&nbsp;</p>
<h2><span>Norwegen hat die wenigsten Verkehrstoten europaweit</span></h2>
<p>Norwegen ist bereits das Land mit den wenigsten Verkehrstoten in Europa. 2024 gab es 16 Verkehrstote pro eine Million Einwohner:innen und damit deutlich weniger als in Deutschland, wo es 2024 33 Verkehrstote pro eine Million Einwohner:innen gab.</p>
<h2><span>Tempo 30 in Deutschland</span></h2>
<p>2024 wurde in Deutschland die Straßenverkehrsordnung reformiert und Kommunen mehr Spielraum für Tempo-30-Zonen eingeräumt. Der ADFC ermutigt Kommunen, Tempo 30 anzuordnen und setzt sich für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts ein.&nbsp;</p>
<p>Denn Tempo 30 bringt viele Vorteile: Es verbessert die Verkehrssicherheit deutlich und trägt zu einem besseren Miteinander im Straßenverkehr bei. So wird Radfahren auch für Menschen attraktiv, die das Rad noch nicht für ihre Alltagswege nutzen. Außerdem mindert Tempo 30 die Lärm- und Schadstoffbelastung und erhöht die Lebensqualität.</p>
<p><a href="/artikel/die-neue-stvo-2024-verbesserungen-fuer-rad-bus-und-fussverkehr" class="button-weiter">Das bringt die neue StVO</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 12:42:46 +0100</pubDate>
                        <title>Klimaschutzprogramm 2026: ADFC kritisiert Unterfinanzierung des Radverkehrs</title>
                        <link>https://www.adfc.de/pressemitteilung/klimaschutzprogramm-2026-adfc-kritisiert-unterfinanzierung-des-radverkehrs</link>
                        <description>Die Bundesregierung betont im Klimaschutzprogramm 2026 die Wirksamkeit des Radverkehrs bei der Erreichung der Klimaziele. Dem stehen aber unzureichende Maßnahmen und Mittel entgegen, so der ADFC.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute hat das Bundeskabinett das neue Klimaschutzprogramm verabschiedet. Entsprechend eindeutiger Empfehlungen von Umweltbundesamt, Expertenrat für Klimafragen und dem ADFC wird darin die Wirksamkeit des Radverkehrs für die Erreichung der Klimaziele ausdrücklich betont. Allerdings wird der notwendige Ausbau des Radverkehrs nur mit unzureichenden Maßnahmen und Finanzmitteln unterfüttert, kritisiert der weltgrößte Fahrradclub ADFC.&nbsp; &nbsp;</strong></p>

<p><strong>ADFC-Bundesgeschäftsführerin Dr. Caroline Lodemann</strong> sagt: „Mit dem Klimaschutzprogramm 2026 benennt die Bundesregierung erfreulich klar, dass der Ausbau des Radverkehrs Klima, Sicherheit, Gesundheit und Teilhabe verbessert. Das zusätzliche Maßnahmenpaket zum Radverkehr reicht aber bei Weitem nicht aus, dieses Potenzial zu heben. Weder für den lückenlosen Radwegausbau, noch für eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist ausreichend Budget vorgesehen. Es klafft eine riesige Lücke zwischen den angestrebten Zielen der Bundesregierung und dem zusätzlichen Finanzvolumen. Die dringend notwendige Fortschreibung der Förderung von Fahrradparkhäusern an Bahnhöfen fehlt komplett.“</p>

<p><strong>Hinweise an Redaktionen:</strong>&nbsp;Die&nbsp;<a href="https://www.adfc.de/artikel/adfc-nimmt-stellung-zum-klimaschutzprogramm" target="_blank">ADFC-Stellungnahme mit zentralen Forderungen zum Klimaschutzprogramm</a> finden Sie in unserem Politikbereich. Die aktuellen&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11850/publikationen/2026-03/P26-Instrumentenpapier_2.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Projektionen des Umweltbundesamtes mit Hinweisen zum notwendigen Ausbau von Radwegen und Fahrradparkplätzen</a> gibt es auf den Seiten des UBA.&nbsp; Die Ergebnisse einer&nbsp;<a href="https://www.adfc.de/pressemitteilung/studie-des-fraunhofer-isi-deutschland-koennte-radverkehr-verdreifachen" target="_blank">Studie des Fraunhofer ISI zum Potenzial des Radverkehrs für den Klimaschutz</a> gibt es im Pressebereich. In der blauen Medienbox finden Sie Themenfotos zu unserer Pressemitteilung.&nbsp;</p>

<p><strong>Über den ADFC</strong></p>
<p>Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit rund 240.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung für Radfahrende in Deutschland und weltweit. Zusammen mit seiner Jugendorganisation Junger ADFC setzt er sich für sichere, komfortable Radwege und fahrradfreundliche Rahmenbedingungen als Basis einer nachhaltigen und gesunden Mobilität ein. Der ADFC ist bekannt für Auszeichnungen wie „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ und Bett+Bike, zertifiziert touristische Qualitätsradrouten und stärkt mit Trainings und Aktionen – etwa zu sicheren Schulwegen – die Verkehrssicherheit von Menschen jeden Alters.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 11:30:53 +0100</pubDate>
                        <title>AGFK Saarland nimmt Arbeit auf</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/agfk-saarland-nimmt-arbeit-auf</link>
                        <description>Sie wurde bereits 2023 gegründet, nun hat die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen im Saarland (AGKF SL) ihre Arbeit offiziell aufgenommen. Sie will den Radverkehr im Saarland stärken. In Saarbrücken zeigt sich schon ein positiver Trend.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach rund zweijähriger Vorbereitung hat die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen im Saarland (AGKF SL) ihre Arbeit offiziell aufgenommen. Die Auftaktveranstaltung fand am 11. März im Festsaal des Saarbrücker Rathauses statt.&nbsp;</p>
<p>Die AGFK SL vereint derzeit 37 Kreise, Städte und Gemeinden. Das sind rund zwei Drittel der saarländischen Kommunen.</p>
<h2><span>Radverkehr im Saarland stärken</span></h2>
<p>Ziel ist es, den Radverkehr als umweltfreundliche Mobilitätsform nachhaltig zu stärken und seinen Anteil am Gesamtverkehr deutlich zu erhöhen.</p>
<p>Aufgabe der AGFK SL ist es dabei, die Mitgliedskommunen fachlich zu beraten, zu vernetzen und bei der Entwicklung konkreter Projekte zu unterstützen. Sie will Wissen bündeln, damit Kommunen nicht parallel an ähnlichen Herausforderungen arbeiten. Auch die Abstimmung von Bauprojekten soll erleichtert werden. Perspektivisch ist ein intensiverer Austausch mit dem Verkehrsministerium und dem Landesbetrieb für Straßenbau geplant.</p>
<h2><span>Geschäftsstelle als Schnittstelle</span></h2>
<p>Eine zentrale Rolle übernimmt die Geschäftsstelle in Saarbrücken, die als Schnittstelle zwischen Kommunen, Land, Zivilgesellschaft und Fachöffentlichkeit auftritt. Sie begleitet die Mitglieder unter anderem bei Fragen der Radverkehrsförderung, bei der Entwicklung von Projekten und Konzepten sowie bei der Nutzung von Förderprogrammen.</p>
<h2><span>Mehr Radverkehr in Saarbrücken</span></h2>
<p>Ein positiver Trend ist bereits in Saarbrücken zu beobachten: In der Landeshauptstadt nutzen immer mehr Menschen das Fahrrad. Das zeigen erste Ergebnisse einer Haushaltsbefragung zum Thema Mobilität. Konkret ist die Zahl der Haushalte, die Auto fahren, seit 2010 um fünf Prozentpunkte auf 51 Prozent gesunken. Während sich die Zahl der Radfahrerinnen und -fahrer verdreifacht hat. Außerdem nutzen rund 15 Prozent den Öffentlichen Personennahverkehr – zwei Prozent weniger als 2010. Der Anteil der Fußgängerinnen und Fußgänger blieb mit 23 Prozent gleich.&nbsp;</p>
<p>Bei der Umfrage vom September 2025 haben insgesamt rund 3.500 Haushalte mitgemacht. Die Ergebnisse fließen in die Planungen für den Mobilitätsplan 2040 der Landeshauptstadt ein.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 10:52:04 +0100</pubDate>
                        <title>So wird das Fahrrad frühlingsfit </title>
                        <link>https://www.adfc.de/pressemitteilung/so-wird-das-fahrrad-fruehlingsfit</link>
                        <description>Der Fahrradfrühling startet – mehr Menschen fahren Rad! Jetzt heißt es: den Winterdreck vom Rahmen putzen, Schrauben nachziehen und die Kette ölen. Wer sein Fahrrad pflegt, fährt sicherer und spart Reparaturkosten. Pflege-Tipps vom ADFC.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sonnenschein und Vogelzwitschern – die ersten Frühlingsboten sind eine gute Gelegenheit, den alten Dreck vom Fahrrad oder Pedelec zu waschen und vom Licht bis zur Klingel alles zu inspizieren und zu pflegen. <strong>René Filippek</strong>, ADFC-Technikexperte, sagt: „Gerade bei Verschleißteilen wie Kette oder Bremse lohnen sich regelmäßige Pflege und Inspektion.“&nbsp;</p>
<p><strong>Das Fahrrad auf Hochglanz bringen</strong></p>
<p>Eimer, warmes Wasser, ein weicher Lappen, Fahrradreiniger oder ein paar Tropfen Spülmittel – und schon kann die Reinigung starten. Wenn alles glänzt, können Rahmen, Gabel, Lenker und Sattel gründlich inspiziert werden. „Bei Rissen oder Verformungen sollte das Rad in die Werkstatt“, sagt René Filippek.&nbsp;</p>
<p><strong>Die Kette säubern und ölen</strong></p>
<p>„Schmutz und alter Schmierstoff schädigen Kette, Kassette und Schaltwerk“, sagt René Filippek. Es lohnt sich also, alle paar hundert Kilometer zum Lappen zu greifen. Das Fahrrad auf den Kopf stellen, mit der einen Hand die Pedale drehen, mit der anderen Hand einen alten Lappen fest an die Kette halten. So werden altes Öl und Schmutz entfernt. Neues Kettenöl auf die Innenseite auftragen, mehrfach die Kurbel drehen und hinterher die Kette noch einmal abwischen, um überschüssiges Öl abzunehmen.&nbsp;</p>
<p><strong>Die Bremsen prüfen</strong></p>
<p>Wenn die Bremsen nicht mehr greifen, sind wahrscheinlich die Bremsklötze verschlissen. Aber auch wenn die Bremsen gut funktionieren, sollte man prüfen, ob die Querrillen noch deutlich zu sehen sind oder sich Kanten eingebremst haben. Auch bei Bremsscheiben verschleißt der Belag mit der Zeit, was die Bremswirkung beeinträchtigt. „Abgenutzte Bremsklötze oder Scheibenbremsbeläge müssen ausgetauscht werden, das ist sicherheitsrelevant“, sagt René Filippek.&nbsp;</p>
<p><strong>Selber reparieren: ADFC-Selbsthilfewerkstätten&nbsp;</strong></p>
<p>Der ADFC bietet an verschiedenen Orten Selbsthilfewerkstätten und Reparaturkurse an. Hier können Radfahrende unter fachkundiger Aufsicht ihr Fahrrad reparieren oder lernen, die wichtigsten Wartungsarbeiten selber durchzuführen. ADFC-Selbsthilfewerkstätten gibt es zum Beispiel in Berlin, München, Stuttgart, Dortmund, Jena, Frankfurt, Regensburg, Hamburg, Köln und Bremen.</p>
<p><strong>Über den ADFC</strong></p>
<p>Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit rund 240.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung für Radfahrende in Deutschland und weltweit. Zusammen mit seiner Jugendorganisation Junger ADFC setzt er sich für sichere, komfortable Radwege und fahrradfreundliche Rahmenbedingungen als Basis einer nachhaltigen und gesunden Mobilität ein. Der ADFC ist bekannt für Auszeichnungen wie „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ und Bett+Bike, zertifiziert touristische Qualitätsradrouten und stärkt mit Trainings und Aktionen – etwa zu sicheren Schulwegen – die Verkehrssicherheit von Menschen jeden Alters.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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