Auch eine Kommune, die bisher noch nichts oder nur sehr wenig für den Radverkehr getan hat, kann zur Fahrradstadt oder Fahrradgemeinde werden. Der ADFC hat hier die wichtigsten Schritte dafür zusammengestellt.
Mit geschützten Radfahrstreifen können schnell und kostengünstig attraktive Wege für den Radverkehr geschaffen werden. Sie erschließen in kurzer Zeit Hauptverkehrsstraßen und Lücken im Hauptradnetz für Radfahrende von 8 bis 88.
Untersuchungen zeigen, das Fahrradförderung dem Einzelhandel hilft. Denn: Mehr Menschen als gedacht machen Einkäufe mit dem Rad und geben im Schnitt mehr aus als Autofahrende. Der ADFC hat einige Studienergebnisse zusammengestellt.
Wer das Fahrrad in seiner Kommune zu einer echten Alternative zum Auto machen will, muss dafür sorgen, dass sich alle Menschen auf dem Fahrrad sicher fühlen.
Bei der Radverkehrsinfrastruktur ziehen Radfahrende vom Autoverkehr getrennte Radwege eindeutig vor. Auf der Fahrbahn ohne markierte Spur für den Radverkehr fühlen sich 82 Prozent der Radfahrenden nicht sicher.
Eine Typologie von Radfahrenden aus den USA hilft auch hierzulande dabei, eine einladende Infrastruktur für alle Menschen zu errichten. Sie legt den Fokus auf potenzielle Radfahrende, die durch schlechte Infrastruktur vom Radfahren abgehalten werden.