Hier bitte die letzten 8 Stellen Ihrer Mitgliedsnummer eingeben.

Fahrrad kaufen – aber richtig!

Gute Händler

Kirchentagsräder

Woran erkennt man aber einen guten Händler? Daran, dass er sich Zeit für Sie nimmt und die Fragen stellt, auf die Sie sich vorbereitet haben. Also nach dem Einsatzbereich, der Preisvorstellung und persönlichen Vorlieben. Dazu sollte er Ihnen dann einige Modelle vorführen und erläutern. Auch die Präsentation eines Rades mit einem höheren Preis kann sinnvoll sein, um dem Kunden die Qualitätsunterschiede zu demonstrieren.

Eine Probefahrt gehört natürlich zum Fahrradkauf dazu. Nehmen Sie sich dafür Zeit und probieren Sie aus, ob Sie mit der Schaltung und den Bremsen zurecht kommen, ob es sich auf dem Sattel angenehm sitzt und das Rad gut zu kontrollieren ist, kurz: ob Sie sich wohlfühlen. Wenn nicht, hilft Ihnen der Händler bei der Feinabstimmung.

Wenn Sie einen Händler gefunden haben, der Sie gut berät, der freundlich ist und sich Mühe mit Ihnen gibt, sollten Sie sich erkenntlich zeigen. Das heißt: Feilschen Sie nicht um jeden Euro. Natürlich kann man fragen, ob man beim Kauf des Rades etwas Nachlass auf Zubehör bekommt. Aber knallhartes Verhandeln mag zunächst Geld sparen, auf Dauer fahren Sie damit nicht gut.

Wenn Sie den Händler als Partner ansehen, wird er es Ihnen hoffentlich mit gutem Service danken, nicht jede Reparatur so hoch berechnen, wie er es könnte und im Notfall auch mal seinen Feierabend etwas nach hinten verschieben. Diese Mühe wird er sich jedoch für Pfennigfuchser kaum machen. Auch gehört es nicht zum guten Ton, sich vom Händler beraten zu lassen und dann günstig im Versand einzukaufen.

Noch ein Tipp: Wenn Sie sich beraten lassen wollen, gehen Sie nicht zu Stoßzeiten in den Laden, sondern zu weniger frequentierten Zeiten. Das garantiert Ihnen die volle Aufmerksamkeit des Verkäufers, der dann nicht ständig zum Kassieren verschwindet. 

René Filippek


© 2018 - Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)