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ADFC unterstützt Länderinitiative für Tempo 30

Mehr Sicherheit, weniger Lärm, mehr Lebensqualität

Datum: 15. April 2015

Nr. 11/15

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club unterstützt die Initiative mehrerer Landesverkehrsminister, die Anordnung von Tempo 30 zu erleichtern. Nach einem Vorstoß aus Schleswig-Holstein und Niedersachen soll künftig eine generelle Tempo-30-Vorschrift vor Schulen, Kitas, Altenheimen und Krankenhäusern gelten. Dieser Vorschlag geht dem ADFC allerdings nicht weit genug.

ADFC-Bundesvorstand Ulrich Syberg sagt: „Tempo 30 muss die Regel werden – Ausnahmen sollten wenn überhaupt nur Hauptverkehrsstraßen sein. Niemand fühlt sich in einer Stadt wohl, durch die der Auto- und LKW-Verkehr braust. Die Städte können Tempo 30 bisher aber nur in Wohngebieten und an besonderen Gefahrenstellen anordnen. Diese Beschränkungen müssen gelockert werden. Wenn eine Stadt sagt: Wir wollen weniger Lärm, mehr Lebensqualität und mehr Sicherheit – dann soll sie es auch nach der Straßenverkehrsordnung können.“

Das Europäische Parlament hatte sich 2011 aus Gründen der Verkehrssicherheit für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Ortschaften ausgesprochen. Auch der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesverkehrsministerium empfiehlt Tempo 30. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub fordert Tempo 30 innerorts seit vielen Jahren, unter anderem in seinem Verkehrspolitischen Programm.

Weitere Fakten zu Tempo 30 haben ADFC-Verkehrsexperten in einem Webdossier zusammengestellt.

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 150.000 Mitgliedern die größte Interessensvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

Kontakt:

Stephanie Krone
Pressesprecherin ADFC-Bundesverband
Telefon: 030 2091498-65
E-Mail: presse@adfc.de


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