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Bundesregierung vernachlässigt Pedelecs bei Elektro-Mobilität

ADFC: Autofokussierung verschärft Verkehrs-Chaos in den Städten

Datum: 04. Dezember 2014

Nr. 36/14

Mit dem „Starterset Elektromobilität“ hat das Bundesverkehrsministerium eine Arbeitshilfe für Kommunen bereitgestellt, um den Einstieg in umweltfreundliche Mobilität zu erleichtern. Leider fehlt bei diesem Angebot das Elektro-Rad, darauf weist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club hin.

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Über 1,6 Millionen Pedelecs sind schon auf unseren Straßen unterwegs, Tendenz weiter steigend – im Vergleich zu kümmerlichen 24.000 Elektro-Autos. Das Elektro-Fahrrad ist das einzige erfolgreiche E-Mobil in Deutschland. Unbegreiflich ist, dass dieser Trend nur stiefmütterlich gefördert wird. Staus, Lärm und Parkplatznot werden weiter zunehmen, wenn die Politik weiter auf das Auto als Hauptverkehrsmittel setzt.“

Bis zu einer Entfernung von neun Kilometern schlägt das E-Bike sogar das Auto. Für viele Pendler, Familien mit Kindern und Kurierdienste ist es jetzt schon eine gesunde und umweltfreundliche Alternative zum PKW. Der ADFC appelliert an die Bundesregierung, Fahrräder mit E-Antrieb stärker in die Förderung der Elektromobilität einzubeziehen.
          
Bisher beschränkt sich die Pedelec-Förderung der Bundesregierung auf regionale Projekte, wie E-call a bike Stuttgart, ERAD Schnellwege Göttingen und I-Mob-Station Berlin Südkreuz. Selbst die geförderten E-Rad-Projekte sind im „Starterset Elektromobilität“ nicht zu finden, obwohl hier für Kommunen ein interessantes Aktionsfeld gegeben ist.


Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 145.000 Mitgliedern die größte Interessensvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Zubehör und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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