Im autozentrierten Verkehrssystem der USA spielte der Radverkehr bis 1990 keine Rolle. Mit den ersten Förderprogrammen wurden vor allem Planungsprozesse finanziert. Erst um 2010 wurde Radverkehrsinfrastruktur wirklich umgesetzt.
Wie lassen sich in Deutschland die Voraussetzungen für den Schnellausbau schaffen? Das ADFC-Projekt InnoRADQuick hat sich beispielhaft die Veränderungen im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg angeschaut.
Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren, damit Kommunen den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur beschleunigen und so lebenswerter werden können. Das fasst das ADFC-Projekt InnoRADQuick hier zusammen.
Sevilla ist noch weit davon entfernt, eine Fahrradstadt zu sein. Dennoch ist die Stadt ein weltweites Vorbild: Sie hat es geschafft, in nur vier Jahren ein Basisnetz für den Radverkehr zu bauen und den Radverkehrsanteil um das Elffache zu erhöhen.
In Deutschland fehlen durchgängige, sichere Radverkehrsnetze. Der ADFC bringt mit dem ADFC-Mapathon einen Ansatz ins Spiel, mit dem Menschen ihre Erfahrungen und ihr Wissen einbringen können, um gemeinsam ihr Wunschradnetz zu gestalten.
Nachdem das erfolgreiche Projekt InnoRAD beendet ist, das innovative Beispiele für gute Radinfrastruktur vorgestellt hat, geht es im Projekt InnoRADQuick darum, wie Radverkehrsinfrastruktur schnell umgesetzt werden kann.
Auch eine Kommune, die bisher noch nichts oder nur sehr wenig für den Radverkehr getan hat, kann zur Fahrradstadt oder Fahrradgemeinde werden. Der ADFC hat hier die wichtigsten Schritte dafür zusammengestellt.
Mit geschützten Radfahrstreifen können schnell und kostengünstig attraktive Wege für den Radverkehr geschaffen werden. Sie erschließen in kurzer Zeit Hauptverkehrsstraßen und Lücken im Hauptradnetz für Radfahrende von 8 bis 88.
Untersuchungen zeigen, das Fahrradförderung dem Einzelhandel hilft. Denn: Mehr Menschen als gedacht machen Einkäufe mit dem Rad und geben im Schnitt mehr aus als Autofahrende. Der ADFC hat einige Studienergebnisse zusammengestellt.
Die Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) regelt das Aufstellen von Verkehrszeichen und enthält Hilfen für Behörden zur Auslegung der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO).
Wer das Fahrrad in seiner Kommune zu einer echten Alternative zum Auto machen will, muss dafür sorgen, dass sich alle Menschen auf dem Fahrrad sicher fühlen.
Bei der Radverkehrsinfrastruktur ziehen Radfahrende vom Autoverkehr getrennte Radwege eindeutig vor. Auf der Fahrbahn ohne markierte Spur für den Radverkehr fühlen sich 82 Prozent der Radfahrenden nicht sicher.