Sevilla ist noch weit davon entfernt, eine Fahrradstadt zu sein. Dennoch ist die Stadt ein weltweites Vorbild: Sie hat es geschafft, in nur vier Jahren ein Basisnetz für den Radverkehr zu bauen und den Radverkehrsanteil um das Elffache zu erhöhen.
Nachdem das erfolgreiche Projekt InnoRAD beendet ist, das innovative Beispiele für gute Radinfrastruktur vorgestellt hat, geht es im Projekt InnoRADQuick darum, wie Radverkehrsinfrastruktur schnell umgesetzt werden kann.
Die bundesweite ADFC-Kampagne #MehrPlatzFürsRad hat ab 2019 auf das Platzproblem auf deutschen Straßen aufmerksam gemacht. Der ADFC hat so eine breite gesellschaftliche Debatte angestoßen, wie der Platz auf der Straße umverteilt werden kann.
Im Rahmen des ADFC-Projekts InnoRADQuick gaben Referent*innen aus dem In- und Ausland bei einem digitalen Workshop Einblicke, wie Bürgerinnen und Bürger in der Praxis bei Verkehrs- und Radverkehrsprojekten beteiligt werden können.
Der ADFC empfiehlt der Bundesregierung 2022 zentrale Maßnahmen im Verkehrssektor zu ergreifen, um unser Verkehrssystem zukunftsfähig zu machen und um den Menschen ein nachhaltiges und sicheres Mobilitätsverhalten zu ermöglichen.
Seit November 2021 steht Rebecca Peters an der Spitze des neuen ADFC-Bundesvorstands. Die 25-jährige Verkehrsgeographin ist hier seit 2018 Mitglied. Im Interview erzählt sie, was sie sich für die nächsten zwei Jahre vorgenommen hat.
Auch eine Kommune, die bisher noch nichts oder nur sehr wenig für den Radverkehr getan hat, kann zur Fahrradstadt oder Fahrradgemeinde werden. Der ADFC hat hier die wichtigsten Schritte dafür zusammengestellt.
Mit geschützten Radfahrstreifen können schnell und kostengünstig attraktive Wege für den Radverkehr geschaffen werden. Sie erschließen in kurzer Zeit Hauptverkehrsstraßen und Lücken im Hauptradnetz für Radfahrende von 8 bis 88.
Die Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) regelt das Aufstellen von Verkehrszeichen und enthält Hilfen für Behörden zur Auslegung der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO).
Zum Start der Koalitionsverhandlungen fordert der ADFC den Radverkehr massiv zu stärken, um Klimaschutz und Verkehrswende voranzubringen. Er erwartet konkret ein modernisiertes Verkehrsrecht, Tempo 30 innerorts und mehr Geld für den Bau von Radwegen.
Ann-Kathrin Schneider und Maren Mattner bilden die neue Doppelspitze der ADFC-Bundesgeschäftsstelle. Sie starten mit Schwung in die gemeinsame Zusammenarbeit und wollen den wachsenden Verband weiter politisch sichtbar machen und professionalisieren.
Die Bundestagswahl rückt näher. Der ADFC will seinen politischen Forderungen bei verschiedenen Fahrradprotesten und Demonstrationen mehr Gehör verschaffen und ruft zum Mitmachen auf.