Geschäftsführer*in für den ADFC e. V.

 

Der ADFC-Bundesvorstand sucht mit der Personalagentur InterSearch Executive Consultants eine Persönlichkeit, die gemeinsam mit Geschäftsführerin Maren Mattner den ADFC weiterentwickelt und die Verkehrswende mit dem Fahrrad im Fokus vorantreibt.

 

Stellenausschreibung Symbolbild
Geschäftsführer*in für den ADFC gesucht © ADFC

Führung und Weiterentwicklung des ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. (ADFC) ist mit mehr als 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrer*innen in Deutschland und in mehr als 450 Städten präsent. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad – vom Recht über die Technik bis zum Tourismus. Politisch engagiert sich der Verein auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.


Unter der aktuellen Bundesgeschäftsführung hat sich der ADFC in den vergangenen Jahren immens weiterentwickelt und ist als Treiber der Verkehrswende mit dem Rad in Politik und Medien bestens aufgestellt. Im Zuge einer Nachfolgeregelung wird nun für die ADFC-Zentrale in Berlin eine engagierte politische Persönlichkeit als Bundesgeschäftsführer*in gesucht, die gemeinsam mit einer weiteren Geschäftsführerin diese erfolgreiche Entwicklung weiter vorantreibt.


Die Organisation der Bundesgeschäftsstelle gliedert sich in die Abteilungen „Politik und Interessenvertretung“, „Tourismus“ und „Verband“, die Pressestelle, den kaufmännischen Bereich sowie den Bereich Kommunikation. Die Zuordnung der Kompetenzfelder wird innerhalb der zweiköpfigen Geschäftsführung noch konkretisiert.


Ihre Hauptaufgaben:

  • Gemeinsame Führung der Geschäfte des ADFC sowie gemeinsame Leitung und Führung der Bundesgeschäftsstelle mit ca. 35 Mitarbeiter*innen
  • Beratung und Unterstützung des Bundesvorstandes bei der strategischen Führung des ADFC
  • Vertrauensvolle, sachlich und personell angemessene Delegation von Aufgaben, Zuständigkeiten und Befugnissen
  • Auswahl, Anstellung, Führung und Förderung der Mitarbeiter*innen der Bundesgeschäftsstelle, gemeinsam mit einer weiteren Geschäftsführerin
  • Unterstützung der Organe und Gremien des ADFC auf lokaler, regionaler und Bundesebene
  • Förderung der Zusammenarbeit der Landesgeschäftsführungen – sowohl untereinander als auch mit der Bundesgeschäftsführung
  • Repräsentation der hauptberuflichen Vertretung des ADFC in der gesellschaftlichen und politischen Öffentlichkeit in Abstimmung mit dem Bundesvorstand
  • Aktive, erfolgreiche Kommunikation, die informiert, Beziehungen herstellt und beteiligt ist –sowohl verbandsintern und in der Geschäftsstelle als auch als Vertretung des ADFC in der Öffentlichkeit
  • Gemeinschaftliche Konzeption, Initiierung und Umsetzung oder Delegation regionaler, bundesweiter und möglicherweise auch internationaler Projekte
     

Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossenes Studium, beispielsweise in Gesellschafts- oder Wirtschaftswissenschaften
  • Mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung; Erfahrung in der Verbandsarbeit von Vorteil
  • Erfahrung im politischen Umfeld wünschenswert, idealerweise mit entsprechenden Kontakten/Netzwerken, die auch für den ADFC von Nutzen sind
  • Exzellente Repräsentationsfähigkeiten, auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene mit der Fähigkeit, auch anderen eine Bühne zu bereiten
  • Know-how und Begeisterung dafür, den ADFC auch auf europäischem und internationalem Parkett weiter strategisch zu positionieren und präsent zu halten
  • Hands-on-Mentalität sowie hohe Dienstleistungsorientierung, aber auch die Fähigkeit, Aufgaben abzugeben
  • Ausgeprägte Wertschätzung – sowohl zu den Mitarbeitenden der Bundesgeschäftsstelle als auch den vielen ehrenamtlich engagierten Mitgliedern
  • Bewusstsein für die Wichtigkeit von Meinungsdiversität – vom Ortsverband bis zum Bundesvorstand
  • Sehr gute Englischkenntnisse
     

Sie sind eine Persönlichkeit, die die Themenfelder Fahrrad, Verkehrswende, verbandliches Engagement und Zivilgesellschaft nicht nur sachlich verwaltet, sondern aktiv angeht und für diese Themen "brennt"? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, letzte Zeugnisse – max. 5 MB), die Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 20717 an die E-Mail-Adresse d.toeller [at] intersearch-executive.de senden. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kontakt: David Töller
InterSearch Executive Consultants GmbH & Co. KG Bergstraße 11 – 20095 Hamburg
Tel.: +49 (0) 1520 7924083
www.intersearch-executive.de

 

Vorstand

Der Bundesvorstand vertritt den ADFC nach außen und ist für die Politik des Verbandes verantwortlich.

Ulrich Syberg

Ulrich Syberg

Bundesvorsitzender

Rebecca Peters

Rebecca Peters

stv. Bundesvorsitzende, Verkehrspolitik

Gereon Broil

Gereon Broil

Mitglied des Bundesvorstands, Verbraucherschutz / Technik

Frank Hofmann

Frank Hofmann

Mitglied des Bundesvorstands, Tourismus

Birgit Kloppenburg

Birgit Kloppenburg

Mitglied des Bundesvorstands, Finanzen

Ludger Koopmann

Ludger Koopmann

Mitglied des Bundesvorstands, Verkehrspolitik

Ralf Puslat

Ralf Puslat

Mitglied des Bundesvorstands, Fahrradbranche / Industrie

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 200.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen und Ökostrom-Unternehmen ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Wo finde ich die nächste ADFC-Vertretung in meiner Nähe und wie kann ich mitmachen?

    Mit dem ADFC-Bundesverband, den Landesverbänden und den Kreisverbänden in mehr als 450 Städten und Ortschaften in ganz Deutschland finden Sie mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe die passende Ansprechperson. Um die 400 Ortsgruppen und Ortsverbände sind darüber hinaus für den ADFC aktiv.

    Einen besonderen Dienst leisten die vielen ehrenamtlich Engagierten im ADFC: Sie organisieren Radtouren, kommen mit Politikern ins Gespräch und tragen mit unzähligen Aktionen dazu bei, dass die Bedingungen für Rad fahrende Menschen zunehmend besser werden.

    Sie möchten erst später Mitglied werden, aber sich schon jetzt für das Radfahren engagieren? Hier bekommen Sie die Infos dazu, wie das im ADFC möglich ist.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmenden gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrende auf Straßen und Radwegen unterwegs. Weitere Tipps, wie Sie zu Ihrer und der Sicherheit anderer beitragen, finden Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubtem Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes. Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können. Mehr Informationen zu den Bewertungskriterien unserer Radtouren erhalten Sie im Menüpunkt Auf Tour.

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  • Wo bekomme ich Radkarten?

    Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt. Außerdem finden Sie eine Vielzahl von ADFC-Regionalkarten (Maßstab 1:75.000) im Buchhandel, in vielen ADFC-Infoläden und direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521/59 55 40, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) oder bequem auf www.fahrrad-buecher-karten.de.

  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, böse Überraschungen zu vermeiden.

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