Head of Communications / Bereichsleiter*in Kommunikation

Bundesgeschäftsstelle Berlin: Unsere bestehenden Kommunikationseinheiten zusammenzuführen, weiterzuentwickeln und neue aufzustellen sind die Aufgaben der*s neuen Bereichsleiter*in Kommunikation.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 180.000 Mitgliedern und über 450 regionalen Clubs die größte Interes-sensvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer weltweit. Der ADFC versteht sich als treibender Faktor für die Verkehrswende – für mehr Lebensqualität in den Städten und für eine klimaneutrale Mobilität. Der Verband wird von einem ehrenamtlichen Vorstand strategisch geführt, zur operativen Umsetzung dient die hauptamtliche Bundesgeschäftsstelle mit derzeit 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin Mitte.
Das Fahrrad ist Top-Medienthema und das ist vor allem ein Erfolg des ADFC. Wir erreichen regelmäßig Publikumskontakte im dreistelligen Millionenbereich, unser Mitgliedermagazin „Radwelt“ ist Auflagenführer. Unser reichweitenstarkes und erfolgreiches Digitalangebot ist runderneuert. Aber wir wollen mehr – und deswegen ist jetzt für uns genau der richtige Zeitpunkt, unsere bestehenden Kommunikationseinheiten zusammen-zuführen, weiterzuentwickeln und neue aufzustellen. Dafür suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Head of Communications / Bereichsleiter*in Kommunikation

Sie sind eine aufgeschlossene und kommunikative Persönlichkeit, die für die Verkehrswende etwas bewegen will und kreativ und innovations-freudig ist. Sie verstehen es, unterschiedliche Akteure zielgruppengerecht anzusprechen und individuelle Lösungsansätze aus verschiedenen Blickwinkeln zu generieren.

Ihre Aufgabenschwerpunkte sind

  • Sie koordinieren die Kommunikation des Verbandes.
  • Sie führen die existierenden Kommunikationseinheiten derzeit mit den Aufgaben/Teams: Marketing, Presse, Redaktion Radwelt, Digital, Fundraising, Campaigning, Mitgliederwerbung und Mitgliederservice zusammen und entwickeln sie zum Kommunikationsbe reich weiter
  • Sie leiten den Kommunikationsbereich
  • Sie konzipieren, gestalten, überwachen und verantworten die kommunikativen Operationen und Kampagnen des Verbandes auf Bundesebene
  • Sie steuern die Vertretung der Politik des Bundesverbandes gegenüber den Medien.
  • Sie entwickeln und pflegen Kontakte zu Medienvertreter*innen, PR-Agenturen und anderen Dienstleistern der Kommunikationsbran che und steuern entsprechende Tätigkeiten in ihrem Bereich
  • Sie steuern die Außenkommunikation des Bundesverbandes im Printbereich, im Internet und in den sozialen Medien und haben dabei insbesondere die cross-mediale Nutzung des produzierten Contents im Blick
  • Sie steuern die verbandsinterne Kommunikation mit den Mitgliedern und Untergliederungen des Verbands (z.B. über die Mitglieder zeitschrift „Radwelt“, Newsletter, Aufbereitung von Fachinformationen, Erstellung von Leitfäden u. ä.)
  • Sie beraten und unterstützen die Geschäftsführung und die Mitglieder des Bundesvorstands in allen Fragen der internen und externen Kommunikation und bei öffentlichen Auftritten
  • Sie berichten an den politischen Bundesgeschäftsführer

Es erwarten Sie ein Verband im Aufbruch, ein hoch motiviertes, professionelles Team und große Gestaltungsmöglichkeiten. Neben einer anspruchsvollen Arbeit bieten wir flexible Arbeitszeiten, einen angenehmen Arbeitsplatz im Herzen Berlins und die Möglichkeit, im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit einen aktiven Beitrag für lebenswerte Städte zu leisten.

Das bringen Sie mit:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom oder Master) mit überdurchschnittlicher Benotung, vorzugsweise im Bereich Journalis mus, Medien- und Kommunikationswissenschaften. Module in Politikwissenschaften, Wirtschaft oder Marketing sind erwünscht
  • Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in leitender Position im Bereich Kommunikation (Journalismus, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Affinität zum Bereich Marketing
  • Ausgezeichnete Qualitäten in der Personalführung und Wertschätzung für die Arbeit im Team
  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen Medienlandschaft
  • Ausgeprägte kreative, organisatorische, kommunikative und journalistische Kompetenz
  • Hervorragende schriftliche und mündliche Ausdrucksweise in der deutschen Sprache; sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Durchsetzungsvermögen, hohe Einsatzbereitschaft sowie eine ausgeprägte Serviceorientierung und die Fähigkeit, den Verband nach außen zu repräsentieren
  • Belastbarkeit und Flexibilität
  • Affinität zu den verkehrspolitischen Themen und Zielen des ADFC
  • Sensibilität für die besonderen Bedingungen einer gemeinnützigen, bundesweit arbeitenden NGO, die in erheblichem Maße von ehrenamtlichem Engagement getragen wird
  • Bereitschaft zu gelegentlichen Dienstreisen und zur gelegentlichen Arbeit am Abend und am Wochenende

Der Stellenumfang ist 100 % (40 Stunden). Der Dienstort ist Berlin. Der Einstiegstermin ist baldmöglichst.
Ihre Bewerbung mit Angaben zu Ihren Gehaltsvorstellungen und Ihrem möglichen Einstiegstermin schicken Sie bitte per E-Mail bis zum 11.8.2019 an bewerbung@adfc.de (Stichwort: Bereichsleiter*in Kommunikation).


ADFC-Bundesgeschäftsstelle
Mohrenstr. 69
10117 Berlin
www.adfc.de


https://www.adfc.de/veroeffentlichung/head-of-communications-bereichsleiterin-kommunikation/

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 180.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, dass Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Wo finde ich die nächste ADFC-Vertretung in meiner Nähe und wie kann ich mitmachen?

    Mit dem ADFC-Bundesverband, den Landesverbänden und den Kreisverbänden in mehr als 450 Städten und Ortschaften in ganz Deutschland finden Sie mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe den passenden Ansprechpartner. Um die 400 Ortsgruppen und Ortsverbände sind darüber hinaus für den ADFC aktiv.

    Einen besonderen Dienst leisten die vielen ehrenamtlich Engagierten im ADFC: Sie organisieren Radtouren, kommen mit Politikern ins Gespräch und tragen mit unzählige Aktionen dazu bei, dass die Bedingungen für Rad fahrende Menschen zunehmend besser werden.

    Sie möchten erst später Mitglied werden, aber sich schon jetzt für das Radfahren engagieren? Hier bekommen Sie die Infos dazu, wie das im ADFC möglich ist.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrenden auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs. Weitere Tipps, wie Sie zu Ihrer und der Sicherheit anderer beitragen, finden Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubten Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes. Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können. Mehr Informationen zu den Bewertungskriterien unserer Radtouren erhalten Sie im Menüpunkt Auf Tour.

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  • Wo bekomme ich Radkarten?

    Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt. Außerdem finden Sie eine Vielzahl von ADFC-Regionalkarten (Maßstab 1:75.000) im Buchhandel, in vielen ADFC-Infoläden und direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521/59 55 40, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) oder bequem auf www.fahrrad-buecher-karten.de.

  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen, böse Überraschungen zu vermeiden.

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