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Portugal:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 20.04.2009

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Inhaltsverzeichnis:


Fahrrad und öffentlicher Inlandsverkehr

Bahn: In Fernzügen wird das Fahrrad nur toleriert, wenn es zuvor zerlegt und als Handgepäck verpackt wurde. Dann wird es als persönliches Gepäck betrachtet und kostenfrei mitgenommen.
Lediglich in den Vorortzügen von Lissabon ist die Fahrradmitnahme uf die gewohnte Weise möglich (in den Einstiegsbereichen), allerdings nicht während der Rush-hour (morgens Richtung Lissabon von 7-10 Uhr und abends Richtung Cascais von 16-20 Uhr). Wochentags kostet das Rad einfach 1,50 Euro und hin und zurück 2,50 Euro. An Wochenenden und Feiertagen ist die Radmitnahme sogar kostenlos.
Fazit: Die übliche Form der Fahrradmitnahme durch die Portugiesische Staatsbahn ist so gut wie nicht möglich.

Bus: Die Mitnahme des Fahrrades in Überlandbussen (Expressbus) ist manchmal möglich, hängt aber sehr vom guten Willen des Busfahrers ab. Vorbedingung ist, dass das Rad komplett verpackt ist (boxed). Stadtbusse und Straßenbahnen erlauben den Fahrradtransport nicht, die Metro dagegen neuerdings schon – allerdings nur sonntags.

Fähren: Die Fähren in Vila Real de Santo Antonio, Ayamonte (spanische Grenze), Setubal und Lissabon verkehren halbstündlich und sind sehr preiswert. Auf allen Autofähren stellt die Mitnahme von Fahrrädern kein Problem dar. Dies gilt auch für die Autofähre über den Tejo (ab dem Cais do Sodré), die man statt der Personenfähre (ab Terreiro do Paço) nutzen sollte.

Übersicht:

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