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Rumänien:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 20.04.2009

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Inhaltsverzeichnis:


Straßen und Verkehr

In Rumänien ist keine fahrradtouristische Infrastruktur vorhanden (keine Radwege, keine ausgeschilderten Fahrradrouten, wenige Fahrradläden).

Fahrradtouren mit Gepäck sind durchaus möglich, wenn man bereit ist, zuweilen nichtasphaltierte Strecken mit schlechter Oberfläche in Kauf zu nehmen oder auf stärker befahrene Straßen auszuweichen. Doch in der Regel sind Nebenstrecken befahrbar und überwiegend asphaltiert, wenn auch von vielen Schlaglöchern durchsetzt.

Auf den Europastraßen (Transitstrecken) wird zwar nicht unbedingt schnell gefahren, aber es verkehren zuweilen viele abgasreiche LKWs. Mit abenteuerlichen Überholmanövern muss gerechnet werden, bei denen sich die LKW-Fahrer durch lautes Hupen bemerkbar machen

Nachtfahrten sollten wegen der zahlreichen Schlaglöcher vermieden werden und weil viele Fahrzeuge (Pferdefuhrwerke, landwirtschaftliche Fahrzeuge) nicht beleuchtet sind. Sie haben keine Reflektoren und stehen auch zuweilen unvermittelt auf der Fahrbahn, insbesondere in Ortschaften. In den Dörfern wandeln ungewöhnlich viele Tiere auf der Fahrbahn: Gänse, Schweine, Rinder, Hunde. Also: Hauptstraßen meiden – das wahre Rumänien entdeckt man auf den Nebenstraßen.

Eine Wegweisung für Radler gibt es nicht; wohl aber zuweilen ausgewiesene Wanderwege. Wenn vorhanden, sollten Karten angeschafft werden; ansonsten empfiehlt sich die Nutzung von Kompass und GPS-Systemen. Tipp: das BikeRomania-Wörterbuch erleichtert das Fragen nach dem Weg (s. Adr.).

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