Spanien:
Kurzinformation für die Radtour
Zuletzt geändert am: 21.04.2009
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Inhaltsverzeichnis:
- Landeskunde für Radler
- Klima und Reisezeiten
- Straßen und Verkehr
- Anreise
- Fahrrad und öffentlicher Inlandsverkehr
- Fahrradaustattung und Ersatzteile
- Verpflegung
- Unterkunft
- Verschiedenes
- Adressen und Informationsmöglichkeiten
- Karten
- Literatur
- Impressum
Unterkunft
Hotels: Residencias, Hostales (einfache Hotels ohne Restaurant) und normale Hotels liegen oft außerhalb der Zentren von Kleinstädten an der Landstraße, erkennbar an den türkisblauen Schildern mit weißer Inschrift HR, HS oder H und entsprechenden Sternen. Die Übernachtung in Hostales (einfache Gasthäuser) kostet zwischen 15 und 25 Euro, auf den Balearen und Kanaren sowie in Touristenorten auch darüber.Deutlich teurer sind die Paradores (staatliche Luxushotels), die dafür in schöner Lage und in historischen Gemäuern untergebracht sind.
Pensiones, Fondas und Hospedajes findet man dagegen oft im Ortszentrum. Unter dieser Bezeichnung gibt es alles von einer sehr einfachen Unterkunft über einem Restaurant bis zu mäßig luxuriösen Zimmern ohne weitere Gastronomie. Ihre Kennzeichnung: P, F und CH.
Private Zimmer: Es lohnt sich, nach privaten Zimmervermietern oder nicht klassifizierten Betrieben zu fragen, wenn man keine oder nur teure Unterkünfte findet.
Jugendherbergen: Rund 160 Häuser, die teilweise nur in der Saison geöffnet sind, stehen zur Verfügung. Die Aufnahme ist ohne Alterslimit möglich (s. Adr.).
Camping: Die meisten der insgesamt ca. 800 Campingplätze befinden sich an der Küste bzw. am Rande der Pyrenäen. Während der Hochsaison kann es dort leicht vorkommen, dass sie überfüllt und daher wenig zu empfehlen sind. Abgelegenere Plätze sind dann ruhiger und die bessere Wahl – zumindest während der Woche. Allerdings sind sie nicht immer in den Karten vermerkt. Verzeichnis (Mapa de Campings) beim Spanischen FVA bestellen (s. Adr.).
Wildes Zelten ist offiziell in der Nähe von Ortschaften, an Straßen, Flüssen, Stränden, historischen Objekten und natürlich bei Militäranlagen verboten. Anderswo kann man die Genehmigung des Eigentümers einholen, der sie selten verweigert.
Das freie Zelten ist jedoch in der Praxis oft schwieriger als vermutet. Es gibt (zumindest in den Bergregionen Andalusiens) kaum Wiesen oder ebene Flächen - und oft führen die Straßen kilometerlang durch Hanglagen, felsiges Gelände oder durch endlose Olivenhaine mit stark lehmigen und lockeren Boden, der den Zeltboden kräftig verschmutzt und kaum Halt für die Zeltheringe bietet.
Es ist auf jeden Fall ratsam, ca. 1-2 Stunden vor dem geplanten Ende einer Etappe Ausschau nach einem geeigneten Platz fürs Zelt zu halten.
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