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Zehn Forderungen in der Übersicht

Tourismuspolitische Forderungen des ADFC

Fahrrad-Pressereisen

Der ADFC setzt sich seit mehr als 30 Jahren für die Förderung des Radverkehrs und die Belange der Radfahrer ein. Radfahren in der Freizeit und im Urlaub ist dabei ein wesentlicher Baustein.

Förderung des Fahrradtourismus heißt für den ADFC, zielgruppengerechte Angebote für in- und ausländische Radtouristen sowohl auf einer (Rad-)Urlaubsreise als auch im Freizeitradverkehr zu schaffen. Um die beachtlichen Potenziale des Fahrradtourismus für die Zukunft voll ausschöpfen zu können, bedarf es neben einem wünschenswerten privatwirtschaftlichen Engagement auch weiterhin der zielgerichteten politischen Unterstützung und Förderung.

Die tourismuspolitischen Forderungen des ADFC, auch in englischsprachigen Versionen erhältlich

Tourismuspolitische ADFC-Positionen Langfassung
 ADFC_Tourism policy positions

 Zehn tourismuspolitische ADFC-Forderungen_Kurzfassung
 ADFC ten tourism policy demands

Kurzform zu den tourismuspolitischen Positionen des ADFC

  1. Die Realisierung und Finanzierung des Radnetz Deutschland (12 Radfernwege) obliegt der Verantwortung des Bundes, entsprechend seiner vom Nationalen Radverkehrsplan 2020 bezeichneten zentralen Rolle für die Vermarktung des Fahrradtourismus.
  2. Die Schaffung einer bundesweiten Koordinierungsstelle Fahrradtourismus gewährleistet die Bündelung regionaler Ressourcen und die Ausschöpfung der touristischen Potenziale.
  3. Das Thema Fahrradtourismus muss als Bestandteil der (inter-)ministeriellen Arbeitsgruppen auf Bundes- und Landesebene aufgenommen werden.
  4. Die Festschreibung einheitlicher Wegweisungsstandards soll durch die Übernahme der FGSV Wegweisung in die StVO vorangetrieben werden.
  5. Die Nutzung von Waldgebieten muss allen Interessensgruppen zugutekommen. Der ADFC lehnt einseitige Befahrungsverbote ab.
  6. Die Förderung und Realisierung umweltgerechter Mobilitätsketten von Fahrrad und ÖPNV (Fahrradmitnahme, Platzangebot, Zuwegung) schaffen eine flächendeckende, zeitgemäße Infrastruktur im Sinne der Radtouristen und Regionen.
  7. Die Förderrichtlinien für touristische Projekte müssen zwingend um Qualitätssicherung bzw. Qualitätsmanagement ergänzt werden.
  8. Für einen nachhaltigen und überregionalen Erfolg länderübergreifender Projekte muss es projektdurchgängige Finanzierungsinstrumente geben.
  9. Weiterbildungsangebote für radtouristische Themen müssen ausgebaut werden, um die Fachkenntnis und Handlungsgrundlagen von Destinations-Marketing-Organisationen zu stärken.
  10. Eine solide Grundlagenforschung, kontinuierliches Monitoring und Trendforschung für den Fahrradtourismus müssen zwingend initiiert und kontinuierlich unterstützt werden.

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